Adolf Winkelmann ("Jede Menge Kohle") hätte seine helle Freude gehabt.
Der war gar nicht da, dafür aber jede Menge bunt gemischtes Volk. Was die Besucher erwartete, wusste keiner so ganz genau; dass der Abend was Besonderes werden würde, ließen jedoch schon die im Saal aufgebauten Kameras vermuten. Und dann waren da auf der Bühne: Ein oller Sessel und ein Sofa und ein Laptop. Horst Schulze Entrum alias Matthias Kutschmann, der Dortmunder Rapper "Schlakks" und der "alte Mann an der Trompete". Da prallte Ruhrgebiets-Kabarett, Satire und Poetry auf junges Dortmunder Lebensgefühl und klasse Musik. Echt toll! Fabelhafte Dramaturgie eines absurd-komischen, herzerfrischend lebensechten Abends. Diese Premiere gab's so nur bei uns im Wichern. Von Horst Schulze Entrum und dem Schlakks werden Sie noch hören ...
Ein ganzes Leben, gerafft, im Eiltempo und in Zeitlupe. Geburt, Kindheit, Alter, Hochzeit, Kinder, Karriere ... Die Zuschauer von Cirillo erlebten eine Lebensreise mit einer bunten Mischung aus Textstreifen, Stepeinlagen, Täuschungskunst, Pantomime und Jonglage. Das Ein-Personen-Theaterstück ließ längst vergessen geglaubte Bühnenkunst wieder lebendig werden und trotz temporeicher Vielfalt und eindrucksvoller musikalischer Begleitung dominierten am Ende eher die leiseren Töne. Schön.
Und Fred Ape war einer der Künstler, die den Marsch unterstützten. Zum Abschluss am Ostermontag strahlte die Sonne. Zahlreiche Rednerinnen und Redner bekräftigten die Forderung des traditionellen Ostermarsches: "Von Deutschland muss Frieden ausgehen! Nein zu Krieg und Rüstungsexport - atomwaffenfrei jetzt!" Insgesamt demonstrierten mehr als 2.500 Menschen beim dreitägigen Ostermarsch Rhein/Ruhr trotz frostiger Kälte gegen Krieg auf der Welt.
Mehr Bilder zum Abschluss im Wichern hier ...

Grimmepreisträger, Filmemacher, Kabarettist und Liedermacher Buchholz trifft Hochklasse-Musiker Rink und ...
Edith Libbert, 102jährig verstorben. Von ihr stammen die im Programm eingespielten O Töne aus Interviews mit Martin Buchholz in ihren letzten 5 Lebensjahren. Ein leerer Ohrensessel auf der Bühne, ein Fußhocker davor. Klingt traurig? War es aber nicht. Ganz im Gegenteil. So weise, so lustig, so mitreißend, dass Frau Libbert dem Publikum ans Herz gewachsen ist, bevor auch nur ein Bruchteil erzählt ist. Was heißt erzählt? Martin Buchholz und Eberhard Rink verstehen es, das Leben von Frau Libbert, von ihnen, von uns, in Worte, in Töne, Melodien und neue Geschichten zu verwandeln. Versprochen war ein Abend zwischen Lachen und Weinen. Tatsächlich aber überwog die Faszination über die Lieder, die Musik, die Geschichte(n), die Zitate und das pralle Leben... Tolles Programm. Fanden auch alle Zuschauerinnen und Zuschauer. Und gingen irgendwie glücklich nach Hause.
P.S. Die Dokumentation über Frau Libbert läuft übrigens am Freitag, 29. März 2013 um 17.20 Uhr im WDR.
Das war hessischer Musikblödsinn mit Tiefgang,
fanden auch die vielen Zuschauerinnen und Zuschauer. Das Publikum war an diesem Abend so bunt wie eben auch das Programm. Festivaleingefleischte, Neulinge, alte Hasen, Rudel und - ja, ein angereister Jugend-Fanclub aus dem tiefsten Hessen! erlebten einen langen Kirchenkabarettabend. Die beiden hessischen Blödelbarden Jay und Schmitti schlüpften in die skurrilsten Rollen und unterhielten dabei allerbestens. "Im Auftrag des Herrn" waren sie unterwegs, nicht zuletzt, um alle Menschen zu Hessen zu machen. Dagegen verwahrten sich die Dortmunder allerdings entschieden. Aber "Zuggerschneggsche", das können jetzt alle ausprechen. Danke, Superzwei!
Oder besser gesagt: Zum TOD lachen.
Denn neben Micki Wohlfahrt, Fabian D. Schwarz und Dieter Fender bewies auch "DER TOD", dass Tabuthemen durchaus Tränen vor Lachen hervorrufen können. Seine „Image-Kampagne für den Tod“ passte bestens zum kabarettistischen Programm der evangelischen und katholischen Künstler, die ihre kirchenpolitischen Sichtweisen mit Witz, Charme, Geistesgegenwart und Musik auf die Bühne brachten. Das Publikum jedenfalls erlebte einen ganz besonderen Abend, den sie so schnell nicht vergessen werden.
Und wer sich hinter dem TOD verbirgt? Das Geheimnis wurde auch im Wichern nicht gelüftet.
Otmar Traber war jede Minute Kabarettgenuss.
Drei Männer, drei Leben und ein „ Burnout“ durchzogen als roter Faden das Kabarettprogramm von Otmar Traber - und dann war da noch die Uckermark ...
Präzise, bissig, satirisch, so präsentierten sich die Figuren des Kabarettisten. Mit Spannung wurde jeder Satz verfolgt, gefolgt von vielen Lachern. Und dabei hatte man auch ein bisschen Mitleid mit dem schweizer Burnout-Trainer, dem Alt-68er und dem wirklich geplagten Ehemann. Die vielen Zuschauer jedenfalls erlebten einen Kabarettabend, wie er sein sollte. Dank Otmar Traber!
Und zwar mit vielen lieben alten und neuen Gästen, mit Fred Ape, Trau'ma, Kabarett GuckMalNach, Theater36, Marc Weide, Michael Steinke, Volk und Knecht, vocal recall, Maria Vollmer, Sternschnuppentheater, Canta Strophe, Sabine Brandi, Christian Lavey, Lutz Pickardt, Volker Diefes, BellaDonna, Carsten Bülow, Magic Udo und Micki Wohlfahrt. Selbstverständlich auch mit dem Kirchenkabarettfestival, dem PoKCal und Owielacht. Mit schönen Angeboten und Events, einem Dankeschön-Dinner für treue Wegbegleiter und aktuellen Partnern, einer offiziellen Jubiläumsfeier mit geladenen Gästen aus Politik, Kultur, Kirche und Gesellschaft und ganz, ganz viel Herzblut.

A christmas carol in prose - ein Weihnachtslied in Prosa.
So lautet der Originaltitel der bekannten Weihnachtsgeschichte von Charles Dickens. Der Schauspieler und Rezitator Carsten Bülow lieferte eine pointiert vorgetragenen Lesung und Erzählung des Originals. Im Saal bei Kerzenlicht, auf der Bühne unterm Weihnachtsbaum, erweckte er Ebenezer Scroodge und seine Wandlung durch die nächtliche Erscheinung der drei Geister zum Leben. Die Zuschauer lauschten 65 Minuten so gebannt, als hörten sie die Geschichte zum allerersten Mal. Tolle Sprache und unter die Haut gehende Ausdruckskraft des Schauspielers - da war man ganz nah dran an Weihnachten. Zum Schluss gab's zum Dank an Carsten Bülow gesammelte "Fan-Post" zum Mitnehmen auf seine weitere Lese-Reise mit Charles Dickens.

Schön voll war's unterm Wichernbaum, den in diesem Jahr kein Fußball, sondern eine 10 schmückte...
Schön bunt war wie immer nicht nur der Baum, sondern auch das Programm mit bestens aufgelegten Künstlern. Schön rund war die Moderation durch Micki Wohlfahrt. Er ließ 10 Jahre Wichern und Weltgeschehen Revue passieren und erntete besonderen Applaus für diesen kleinen Spagat. Maria Vollmer sorgte noch mal für ein bisschen Sommerluft zwischen Tannenduft, Magic Udo brachte die Zuschauer durch seine Mitmach-Illusionen kräftig ins Schwitzen, Volker Diefes bescherte dem Publikum Comedy zum Anfassen, und zwar ganz wörtlich. Fast schon besinnlich wurde es dann beim A Capella Quartett BellaDonna aus Dortmund. Schön spät schließlich endete der Abend mit einem gemeinsamen Lied, donnerndem Applaus für die Künstler und einem kleinen Leckerbissen to go für das gesamte Publikum. Auf das nächste Owielacht freuen wir uns jetzt schon.
Totale Konfrontation, meisterhafte Schauspielleistung, Gegenwartstheater, wie es eindrücklicher nicht sein könnte.
Theater36 hat sich unter der Regie von Marco Rudolph an einen Stoff gewagt, der zu den anspruchvollsten Stücken des angesehenen britischen Dramatikers Martin Crimp gehört. Und ihnen ist eine Inszenierung geglückt, die das Publikum von der ersten bis zur allerletzten Minute gefangen hielt. 16 Szenarien rund um die Frage: "Wer ist, und was könnte Anne sein?", eine irrwitzige Sprache, eine geniale Bühnenbildperformance und die Ausdruckskraft der Schauspielerinnen und Schauspieler verliehen dem Abend eine ungeheure Intensität. Verstörend, erheiternd, faszinierend. Man muss nicht alles verstehen, aber das Stück - das muss man einfach gesehen haben!
Viele Zuschauer haben dies bei den nachfolgenden Vorstellungen 2012 getan. Nächste Chance: 1.|2.|3.Februar und 8.| 9. Februar
Und wie es ging! Mit 160 Leuten in 4 Bussen, zu Fuß, mit Bullis, mit Suppe und Currywurst zu Konzert-Stationen durch die nächtliche Nordstadt.
Und immer voran: Der Chor CantaStrophe. Zum Auftakt im Wichern herrschte gespannte Erwartung ob der logistischen Herausforderung. Doch mit der ersten gesungenen Note war klar: Wird schon werden. Abenteuerlustiges Publikum, bestens aufgelegter Chor, regenfreier Sternenhimmel ab 19.30 Uhr, startbereite Busse. Und dann Gänsehaut beim Konzert im Pumpwerk, das ein oder andere feuchte Auge bei "Angles" auf der Empore im Lutherzentrum, Hafenstimmung am Kanal mit Seemannskost, Laternenzug durch den Fredenbaumpark zur Konzertmuschel. Dort ließ CantaStrophe nicht nur musikalisch den Mond aufgehen. Das Fazit nach dem Schlussakkord im Wichern um 23.30 Uhr ? Eigentlich unbeschreiblich. Schön.
Hier geht's zur Fotostrecke ...
Das war die Route bei "CantaStrophe to go" am 10.11.: Wichern - Pumpwerk Dortmund Evinger Bach - Lutherzentrum - Ruderclub Germania/Hansa - Konzertmuschel Fredenbaumpark - Wichern.

"Las Vegas kann mich mal" prangte am 23.9. groß als Motto über der Bühne. Und richtig: Die Performance des jungen Künstlers sprengte den Rahmen aller herkömmlichen Zaubershows.
Die Zutaten: Ein charmanter, gut aufgelegter, äußerst pfiffiger Künstler. Karten, Eier, Seile, Orangen, Colaflaschen, Jungfrauen. Das Publikum als Bühnenpartner. Und ganz viel Humor. Marc Weide bewies mit seiner Show, dass Zaubern weit mehr ist als Illusion. Die vielen Besucher im Wichern, die mit Kind und Kegel angerückt waren, um diese besondere Zaubershow zu erleben, entließen den Künstler am Ende auch nach zwei Zugaben nur sehr widerwillig, dafür aber mit stehendem Applaus.
Mehr zum Erfolgsweg von Marc Weide ist hier zu finden: marcweide.wordpress.com
So sah's aus, als die Studiobühne Essen mit ihrem wunderbaren Theaterstück "Noah und der große Regen" am 25. Juni zu Gast im Wichern war.
Erwartungsvolle Gesichter, aufgeregtes Füßewippen und Stühle rücken bei den kleinen Zuschauern aus dem Kindergarten im Wichernhaus, die sich bereits eine viertel Stunde vor Beginn einfanden. Mit Polizeigeleit kamen die 60 Kinder aus dem evangelischen Johanneskindergarten. Denn sicher ankommen wollten sie auf jeden Fall zum Theaterstück am Montagmorgen. Und sicher ankommen, das wollten auch Noah und seine Frau mit all ihren Tieren an Bord der Arche. Mit viel Humor und Einfühlungsvermögen erzählten und spielten Kerstin Plewa-Brodam und Johannes Brinkmann die Geschichte von der Sintflut und der Rettung von Mensch und Tier. Da gab es Koffer, Leitern, Rettungsringe, Schirme, Raben, Tauben, Giraffen und eben ... ganz viele Hasen.
Die Veranstaltung fand in Kooperation mit den "Evangelischen Tageseinrichtungen für Kinder in Dortmund" statt.
Lieber Theater gucken als das EM-Fußballspiel sehen wollten die Zuschauer am 23. Juni im Wichern.
Das Theaterlabor Bochum zeigte ein zauberhaftes Musiktheaterstück zum Mitdenken.
11 Schauspielerinnen und Schauspieler und ein Thema, das schon Shakespeare in "Sommernachtstraum" und "Was Ihr wollt" bewegt hat. Das Theaterstück, das vom Theaterlabor Bochum unter der Regie von Lutz Pickardt entwickelt und inszeniert wurde, sorgte für beste Unterhaltung mit Liebesirrungen und - wirrungen. Am Ende hieß es 1:0 für die Liebe und das Theater.
Ganz so offiziell war's dann aber gar nicht.
Das hatten die geladenen Gäste zur Festveranstaltung zum 10jährigen Jubiläum am 15. Juni bestimmt auch nicht erwartet. Man war schließlich im Wichern ... Und so wurde gelacht, geklatscht und alles genossen, was Wichern zu bieten hat. Also nette Leute, einen wunderbaren Bühnenraum, richtig gutes Essen. Dazu die entspannten Gastreden von Geschäftsführerin Anne Rabenschlag, Sozialdezernentin Zörner, Kulturmanager Horst Hanke- Lindemann und Pfr.in Worms-Nigmann. Eine musikalische Bilder - Rückschau fasste 10 Jahre Wichern in 9 Minuten und 43 Sekunden zusammen und schließlich gab's als Leckerbissen noch Kultur obendrauf: Einen glanzvollen Auftritt von vocal recall, der A-Cappella-Band aus Berlin, die 2010 ihren ersten richtigen Wettbewerb beim Kabarett- und Comedy PoKcal im Wichern erlebte. Und seit dem Furore gemacht hat. Sie spielten zum krönenden Abschluss des Jubiläumabends Auszüge aus ihrem mitreißenden Konzertprogramm "Dieser Keks wird kein weicher sein". Mitreißen ließen sich auch die vielen Gäste, sodass sich an diesem Abend wieder mal das langjährige Warhol - Motto von Wichern bestätigt hat: "Everything ist beautiful".
Vocal recall - gerade zum Sieger der Kabarettbundesliga gekürt, lösten am Samstag, den 16. Juni im Wichern Stürme der Begeisterung aus.
Vier begnadete junge Profimusiker, die das Publikum mit ihren Stimmen und messerscharfen Texten hinwegrissen.
Das Repertoire der vierköpfigen A Cappella Pop-Comedy Gruppe Vocal Recall kennt jeder, aber noch nie hat man es in dieser Form gehört. Belohnt wurde die musikalische und sprachliche Meisterleistung mit brausendem Gelächter und tosendem Applaus. Die Zuschauer im trotz EM mehr als gut gefüllten Saal wollten die Künstler auch nach der dritten Zugabe noch nicht entlassen. Wir vertrösten auf das nächste Jahr. Da kommen sie bestimmt wieder, ein neues Programm und noch den ein oder anderen Preis mehr im Gepäck. Mehr von vocal recall ...

Drama am 3. Mai im Wichern mit trau.ma
Der Autor der dänischen Erfolgsfilme wie „Kleine Missgeschicke" und „OKAY" hat mit "Kollision" ein tragikomisches ENDZEITDRAMA der Extraklasse verfasst! Vier Improtheater-erfahrene Schauspielerinnen und Schauspieler trafen in dieser beißenden Gesellschaftssatire aufeinander. Furios umgesetzt von trau.ma! Beeindrucktes Publikum.
Es spielten: Stefanie Auner, Inga Borgschulte, Ariane und Thomas Buchenau. Regie: Stefan Nöhren. Musik: Christian Heller
Im Saal wird es plötzlich ganz still.
Moderatorin Sabine Brandi übergibt an den Sprecher der Jury. 25 Minuten Beratung mussten reichen für die Entscheidung, wer den diesjährigen Preis für den besten Newcomer aus Kabarett und Comedy mit nach Hause nehmen darf. 5 Künstlerinnen und Künstler, angereist aus dem Osten, Westen und Süden der Republik, spielten in der ausverkauften Galashow Auszüge aus ihren Programmen. Stefanie Kerker brillierte mit ihrem Chansonkabarett, Michael Steinke ließ auf wunderbarste Weise die 70er Jahre hochleben, das Duo HORTKIND fegte über Bühne und Publikum hinweg, der (C.) Heiland sorgte mit seinem "Scheiße, ist das schön"- Programm für extreme Heiterkeit und der TOD hinterließ mit seiner Imagekampagne in eigener Sache ein Publikum, das sich, na klar, die Tränen aus den Augen wischen musste. Verdient hätte den Preis allemal jeder der Finalisten des einzigen Dortmunder Kabarett- und Comedy-Wettstreits, am Ende konnte es jedoch wieder mal nur einen Sieger geben.
Höchst originelle, richtig tolle körperlich-intellektuelle neue Darstellung, eben HORTKIND. Die Berliner Comedians Steffen Lemke und Nils Hellmuth überzeugten sowohl Jury als auch Publikum mit ihrer höchst originellen, richtig tollen ... Nummer aus Slapstick, Stand-Up, Pantomime und - ähm - SM-Steptanz. Sie nahmen unter tosendem Applaus den PoKCal 2012 entgegen, der mit 5000 € dotiert und vom HEiNZ-Magazin und WICHERN gestiftet wird. Dieser PoKal geht schon mal mit HORTKIND nach Berlin.
Zum Schluss gibt's noch Folgendes zu sagen: Der Abend war wie immer lang, heiß, abwechslungsreich und aufregend. Das diesjährige Gala-Pop-Art-3-Gänge-Buffet wurde von den PoKCal-Besuchern ratzekahl verspeist. In der Jury waren geballte Kompetenz und viel Humor vertreten. Sabine Brandi war nicht nur schwarz-gelb dekoriert und bestens mit Fanartikeln (die NICHT das PoKCal-Logo trugen) ausgestattet, sondern führte überaus gut aufgelegt und charmant durch den gesamten Abend. Wir sagen allen Beteiligten am
Kabarett- und Comedy- PoKCal 2012: DANKE SCHÖN!

Am 10. und 11.3. waren sie noch ein Mal zu sehen, Truvey und ihre Kundinnen im Beautysalon von Chinquapin. "Mädels", wir werden Euch vermissen!
Das waren 9 Vorstellungen „Magnolien aus Stahl“, ca. 1350 Minuten Spielzeit, 700 Zuschauer, 8 Dosen Haarspray und ganz viel Enthusiasmus des Ensembles. "Magnolien aus Stahl", wunderbar inszeniert, ließ keinen Zweifel daran, dass auch Oscar-gekrönte Filme ganz entschieden auf der Bühne funktionieren. Danke schön! Jetzt geht das Theater36 in die Schaffenspause, denn die nächste Prämie folgt bestimmt. Spätestens zur diesjährigen Theaternacht sind sie wieder da und darauf freuen wir uns jetzt schon!
Regie: Stephan Rumphorst
Musikalische Gestaltung: Annika Witt, Jochen Brüse
vor allem keine Fettnäpfe. Und das auch noch mit freundlichen Grüßen.
Die Mädels "Volk und Knecht" spielten sich 2 Stunden lang durch die Niederträchtigkeiten des Lebens. Von Männern und Frauen, Westerwellen und Bohlens, Saunabesuchen und gemischtgeschlechtlichen Küchennutzungen sowie den widrigen Umständen im Leben von Volk und Knecht. Also Andrea Volk und Nina Knecht. Zu Höchstform liefen sie auf, wenn sie so rictig loslassen durften. Beim Singen, Tanzen oder Lästern. Wir haben alle unser Fett weg bekommen. Danke schön ans Volk und den Knecht.
Ach übrigens: Wussten Sie eigentlich auf wie viele unterschiedliche Art und Weisen man "Im Frühtau zu Berge" interpretieren kann? Nein? Da sind die Besucherinnen und Besucher von "Grüßen aus dem Fettnapf" jetzt schlauer!

So viel steht fest: Das Leben in den Siebzigern war kein Zuckerschlecken.
Michael Steinke gewann am Samstag, den 18.2. die Gunst der Zuschauer im Handumdrehen, dauerte maximal 2 Minuten. Mit seinem famosen Programm rüttelte er längst vergessen geglaubte Erinnerungen an die Zeit der Kassettenrekorder, Klammerblues-Kellerparties und grellen Tapetenmuster wach. Der Mann im braunen Cordanzug spielte mit dem Publikum ein Ping Pong erster Güte. Begleitet von Schenkelklopfen, lauthalsem Gelächter, erhellenden Zwischenrufen, ergreifenden Szenen bei "Iam sailing". Denn singen kann er auch noch, der Meister der "Stand Up Tragedy", der mit seinem zweiten Bühnenprogramm bereits diverse Comedypreise gewann. Und das Schönste: in der Pause und nach Ende der Vorstellung wurde allenthalben über Prilblumen, erste Schallplatten und Mutti-Sprüche diskutiert... Mehr davon, Michael Steinke!

Das 9. Festival im 10. Wichernjahr präsentierte preisgekröntes Kirchenkabarett.
Mit "Duo Camillo", dem "Klüngelbeutel" und den "Vorletzten" waren drei Kirchenkabarettensembles auf der Wichernbühne zu sehen, die dem Festival alle Ehre machten.

"Das wird schon wieder ..." Erste-Klasse Programm von Duo Camillo am Freitag vor ausverkauftem Haus.
Sie sorgten für allerbeste Unterhaltung des kirchennahen und -kritischen Publikums. Die promovierten Theologen und Physiker, seit 22 Jahren als Kabarett-Duo erfolgreich unterwegs, verpackten ihre Botschaften mit punktgenauem Wortwitz, enormer Ausdruckskraft, musikalischer Perfektion und mitreißendem Humor. Jede Pointe saß, jeder Ton traf, jede Geschichte sprach Bände. Am Ende hemmungsloser Beifall. Muss man gesehen haben.
Die Geschichte von David und Goliath mal auf schwäbisch ... köstlich!
Die "Vorletzten", das sind zwei Vollbluttheologen aus Baden-Württemberg mit extremem Hang zu Humor. Sie bescherten dem Publikum am 24.1. im Wichern einen exzellenten Abend in echter Kabaretttradition. Da wurde rezitiert, fabuliert, musiziert und sich prächtig amüsiert. "Und nimm mein Herz mit" ist das aktuelle Programm, mit dem die "Vorletzten" noch einmal in Dortmund gastieren. Und zwar am 6. März im Operntreff. Unbedingt empfehlenswert!

Sie jonglierten mit Worten, Noten und Hütchen.
Im dicht an dicht besetzten Wichern ging am Samstag das Festival mit "Klüngelbeutel" und seinem neuen Programm "Gott ist ein Hütchenspieler" zu Ende. Vielen Dortmundern durch vergangene Auftritte und Kirchentage bekannt, unterhielten sie auch diesmal das Publikum mit Szenen aus dem kirchlichen Leben, wie es sein könnte, aufs Beste. Lektoren, die rappen, Engel, die Hütchen spielen, Kardinäle, die feiern, Hausmeister, die für karnevalistische Chorproben sorgen ... "Selig sind, die über sich selbst lachen können, denn sie werden Spaß haben" - Danke, Klüngelbeutel!

So schön kann's sein, wenn durch volles Haus der Duft von Haarspraywolken zieht...
In Truvys Beauty-Salon ließ das Ensemble Theater36 noch einmal seine ganz eigene Version des amerikanischen Schauspiels von Robert Harling und der berühmten Filmvorlage lebendig werden: Sechs Frauen, bewaffnet mit Haarlack, Kuchen, Hunden und Gewehren, versuchen dem Schicksal ein Schnippchen zu schlagen. Komisch, tragisch, anrührend. Und weil's so schön und der Andrang so groß war, gibt es im Februar und März Zusatzvorstellungen! Mehr ...
Regie: Stephan Rumphorst
Musikalische Gestaltung: Annika Witt, Jochen Brüse
Am Ende feierte das Publikum den Sieg des Humors mit einer stehend gesungenen Hymne an den Wichern-Weihnachtsbaum.
Der nämlich trug bei uns keine Engel-, sondern eine Fußballspitze. Und 4 Künstlerteams, 2 x 4 Spieleinsätze, 1 Moderator und ein Publikum, das jeden Einsatz mit Applaus befeuerte, ergaben dann ein schön kugelbuntes Owielacht!2011. Schön bunt gemischt waren auch die Beiträge der eingeladenen Künstler und Künstlerinnen. Heribert Lehnert ließ seinen Wortwitz spielen, Leslie Sternenfeld, der Luna und Latüchte an diesem Abend dreidimensional ersetzte, ließ das Publikum dreistimmig singen, Michbert alias Otto Puttel aus Hamburg ließ es mit seinen mehr als komischen Nummern (Magie!) schallend lachen, Moderator Micki Wohlfahrt ließ immer wieder sein Tagebuch 2011 sprechen und das Comedy-Duo "Volk und Knecht" ließ tief blicken. Am Ende hieß es dann 1:0 für Wicherns alternative Weihnacht. Ach ja, und 2:0 für Borussia. Übrigens gab's den Wichern-Weihnachtsbaum diesmal auch zum Essen. Selbstgebacken für alle und Fußball inklusive.
Dieses Theaterstück mit Geschichten der Büchnerpreisträgerin Brigitte Kronauer ging unter die Haut.
Die letzte von insgesamt fünf Aufführungen im Wichern durften die Zuschauer am 15.11. erleben. Jutta Seifert glänzte jedes Mal mit einer schauspielerischen Leistung. Die Portraits von Töchtern und Tanten, Diven und Damen hinterließen bleibenden Eindruck. Harmlos bis bitterböse, bizzar bis bewegend waren die Einblicke, die die Protagonistin Rita dabei ins Innerste gewährte.
Eine Inszenierung unter der Regie von Stephan Rumphorst, die beeindruckenden Applaus erntete. Mehr zum theater jutta seifert unter www.jutta-seifert.de
Sie kamen mit Kind und Kegel, um das 13. Programm "Nackte Tatsachen oder Platzordnung" zu sehen.
Jedes Mal war der Wichernsaal proppevoll, wenn Mutter Gertrud Käferstein, Frau Antje (aus Holland), Frau Usedom (DDR), Frau Graugans (BUND) oder Frau Löbbe (Brandschutz) mit ihrem brüllend, herzlich komischen Humor und musikalischen Gesangs- UND Tanztalent dem politischen und lokalen Weltgeschehen zu Leibe rückten. Die Kabarettisten aus Leidenschaft wurden frenetisch beklatscht, belacht, gefeiert, weil sie es mit ihrer ureigensten Sicht auf die Weltordnung schafften, die Dinge ins rechte Licht zu rücken und dabei mitten auf die Lachmuskeln und ins Herz zu treffen.
Dabei wollten Gertrud, ihr Lothar und Oma Lützgendorf eigentlich nur die Parzellen ihres neuen Camperparadieses auf'm Acker mit Emscherblick vermarkten ... An der "Platzordnung" wird immer noch gearbeitet. Bis zum nächsten Jahr und dem 14. Programm des Brackeler Kabaretts!
„Willst du dein Herz mir schenken“…
Mit Geschichten und Kompositionen rund um das Leben der Anna Magdalena Bach wurden die Besucher am Abend des 20. Oktober in eine andere Zeit versetzt. Musikalisch und erzählerisch gelang es Katja Lämmerhirt und dem Pianisten Frank Westerdorff eine ganz besondere Atmosphäre einzufangen. Im Mittelpunkt stand dabei die Chronik und das Notenbüchlein der Anna Magdalena Bach, die ihr Leben dem großen Komponisten Johann Sebastian Bach und seiner Musik widmete. All dies wurde auf der Bühne zu neuem Leben erweckt.
Die Ruhr führt nach Italien. So viel steht nach diesem Chorkonzert am 15. und 16. Oktober fest.
40 Sängerinnen und Sänger ließen den Ruhrpott hochleben. "Immer mit der Ruhr" hieß das neue Programm des bekannten HÖMMA-Chores. Und es handelte vor allem von Mensch und Tier mit ausgewiesenem Ruhrgebietsnaturell. Mütter, Schiffer, Felicitas, ein Gecko inklusive Fliegen... Der Chorleiter Martin F. Risse, auch bekannt vom Geierabend, zog mit viel Humor und Charme alle Register. Und der Höhepunkt: Die Hinleitung zum großen Finale: Italienische Oper. Das Publikum wusste bald: Es ging um Großes: Klaviere (Piano), Gartenpforten (Forte) und einen Hund (Qua Qua Qua) ... Egal. Tolles Konzert, geniale Moderation, musikalische Höchstleistung. Hömma, danke.
Abba, Bee Gees, Cocker... Canta-Pop-Konzert-Programm am 8. Oktober ließ keine Wünsche offen.
Wie versprochen, erwies sich der Abend des 8. Oktober mit dem Chor CantaStrophe als das reinste Vergnügen. Bis auf den allerletzten Platz besetzt, war die Atmosphäre im Wichern zeitweise übermütig ausgelassen. Donnernden Applaus erhielten die bestens gelaunten Sängerinnen und Sänger schon vor dem abschließenden Abba-Medley. Ob "Yesterday" oder "Hit the Road Jack" - das Publikum erhielt erhellende Kommentare (Radiomoderator Klaus Lenser aus dem Off), mitreißende Interpretationen und die Aufforderung des wie immer energiestrotzenden Chorleiters Jürgen Kleinschmidt, einfach mal ein "dibidibidab" mitzuschmettern. CantaStrophe ist und bleibt ein Erlebnis. Nächstes Jahr vormerken: 3.3.2012 mit Blas-Orchester-Begleitung im Keuninghaus. Und dann natürlich auch wieder bei uns!
Kirchen- und Gesellschaftskritik lässt sich auch mit zwei lachenenden Augen üben.
Das stellte Dr. Matthias Schlicht, evangelischer Pfarrer und bekannter, viel geschätzter Kabarettist aus dem Norden unserer Republik unter Beweis. Witzig, nachdenklich, gestochen scharf, mit sorgfältig gesetzten satirischen Seitenhieben auf Kirche und Politik, hielt er dem aufmerksamen Publikum einen Spiegel vor, ließ es teilhaben an biographischen und aktuellen Erlebnissen. Aufs allerherzhafteste wurde da gelacht, geklatscht und ganz zum Schluss auch ein bisschen erfurchtsvoll geschluckt. Und nicht nur wegen der abschließenden Hommage des Künstlers an Hanns Dieter Hüsch... Wir sehen uns wieder, Matthias Schicht, ganz bestimmt.
Am Abend des 25.9. las Darsteller Carsten Bülow Tucholskytexte aus der Zeit von 1919 - 1932. Den Betrachtungen, Analysen, Anekdoten und scharfsichtig, humorvollen Sichtweisen auf den politischen Alltag in der Weimarer Republik verlieh Carsten Bülow immense Ausdruckskraft. Assoziationen zur politischen Realität von heute waren unvermeidbar. Zuhause noch mal einen Blick auf die Biographie dieses außer-gewöhnlichen Zeitzeugen zu werfen, das nahmen sich einige der Besucherinnen und Besucher am Ende dieses Abends vor. Carsten Bülow stellte unter Beweis: Ein Tucholsky und ein lauer Spätsommerabend schließen sich keinesfalls aus. Danke, Carsten Bülow!
Und nicht nur die Damen waren hingerissen...
Pünktlich zur Theaternacht präsentierte Wicherns Theater36 unter diesjähriger Regie von Stephan Rumphorst sein neues Stück. Und wie! Vor vollem Haus, erwartungsfrohem Publikum und wunderbarem Bühnenbild entfalteten die Schauspielerinnen und Schauspieler (!!) den ganzen Charme des Lebens. Sechs Frauen, für die ein Frisiersalon der Umschlagplatz ihrer Träume, Sehnsüchte und Widrigkeiten des Lebens ist. Man kann gar nicht anders, als bis zur letzten Sekunde des Stückes mit ihnen mitzulachen und mitzuleiden. Theater36 ist es wieder mal geglückt, das Publikum mit auf die Reise ins Innerste zu nehmen. Mitreißend komisch und zu herzgehend lebensecht. Frenetischer Applaus für Darsteller (großartig), Regisseur (erstklassig) und Musikerduo (himmlisch) am Ende! Es wird dringend empfohlen, diesen Salon aufzusuchen. Gern auch im Rudel.
"20 Jahre Provokal - immer international" - Das stellte der Chor mit seinem Repertoire eindeutig unter Beweis.
Provokal, das ist der Dortmunder Chor, der seit 20 Jahren engagiert Musik macht. A - cappella - Musik von frühen Madrigalen, Bauernliedern, internationaler Folklore, Gospels & Spirituals, Liedern der 20er/30er Jahre bis hin zu modernen Songs von Herbert Grönemeyer, Stevie Wonder oder den Bläck Fööss ...
Ein Chorkonzert im pickepacke vollen Wichernsaal, das allen echt Spaß machte.
Marias "Sex & drugs im Reihenhaus" und Grillbüffet am Wichern lockten am 2. Juli viele Besucher mit Freunden ins Wichern.
Ein lauschiger Abend wurde es nicht, das verhinderten Außentemperauren und drohender Regen. Wohl aber konnten die Gäste den Geruch von Sommer (Grillwürstchen) und das Gefühl vom Leben im Reihenhaus (extreme Raumverdichtung) hautnah genießen.
Maria Vollmer, mehrfach preisgekrönte Hälfte der "First Ladies", ließ das Publikum mit ihrem Soloprogramm teilhaben an den wahrhaft komischen Einsichten zum Leben ansich und dem Leben und Leiden in der Reihenhaussiedlung. Singen, Tanzen, Flöte (!) Spielen, Trommeln, alles gleichzeitig - das war Maria Vollmer live! Wieder einmal: Danke, Maria Vollmer. Der Sommer kann jetzt kommen.
Viel Glück hatten die zahlreichen Besucherinnen und Besucher des Theaterstücks "Hectors Suche nach dem Glück". Schon am Einlass wurden sie empfangen mit einem Glückspfennig. Im Mittelpunkt der Aufführung für jung und alt stand die Interpretation des Bestseller - Buches von Francois Lelord. Die jugendlichen Laienschauspielerinnen und Schauspieler ließen Hectors Erkenntnisse rund um die Frage, was auf dieser Welt die Menschen glücklich macht, lebendig werden. Lektion 18 von 23: Glück ist, wenn man richtig feiert. Dazu hatte das Jugendensemble nach ihren beiden gelungenen Auftritten allen Grund!
7. Mai 2011, ca. 22. 00 Uhr im überfüllten WICHERN:
29 Grad Außentemperatur, 34 Grad Saaltemperatur, 38 Grad Bühnentemperatur und Volker Diefes heizt dem Publikum mit Ausschnitten seines Bühnenprogrammes "Ein Bauch ist schon mal ein Ansatz" mächtig ein. Diefes fetzt über die Bühne, erhitzt die Gemüter mit Geschichten über neuste Technik, Apps, Werbung, Krefeld, seinen Papa und Bildung im Allgemeinen, lockert schweißnasse Weste, Krawatte, Hemd und befeuert das Publikum mit einer Pointe nach der anderen. Gefühlte Temperaturen am Ende des Auftritts: 52 Grad auf der Bühne und 51,9 Grad im Saal.
Am Ende war die Meinung von Jury und Publikum eindeutig: Der PoKCal gehört mit Volker Diefes nach Krefeld. Mehr...

Diese GALA zur Ausspielung und Verleihung des einzigen Dortmunder Kabarett- und Comedy PoKCals hatte es wie immer in sich.
Zum 7. Mal feierte WICHERN gemeinsam mit dem Ruhrgebietsmagazin HEINZ die deutschlandweiten Newcomer der Szene. Und was für welche. Rund 40 Künstlerinnen und Künstler hatten sich um die Teilnahme am Wettbewerb beworben, ein Duo und fünf Solisten haben es in die Endausscheidung geschafft. Der Abend mit diesen außergewöhnlichen Künstlern garantierte tatsächlich beste Unterhaltung, Spannung, gute Laune, viel Überraschendes und exquisite Gaumenfreuden. Durch die Gala führte als Moderatorin die beliebte Dortmunder Kabarettistin Lioba Albus. Und am Ende wurde mit Jury- und Publikumsstimmen der Sieger gekürt. Und der hieß: Volker Diefes!
Zum PoKCal-Endspiel traten an:
Sauerkraut und Kochbananen | Schwarz-weiß Comedy vom Feinsten
Christan Sweep | Luftgitarren - Comedian
Nikolic | Comedy mit Tenor
Florian Schmidt-Gahlen | Musik - Comedy
Mia Pittroff | Kabarett
Volker Diefes | Politisches Kabarett trifft Comedy
Bei den seit nunmehr 50! Jahren traditionellen Ostermärschen demonstrierten Friedensinitiativen in diesem Jahr für den Abzug der Truppen aus Afghanistan, die Abschaffung der Atomwaffen und die Stilllegung der AKWs - gemeinsam mit Umweltgruppen und der Anti-AKW-Bewegung. Friedensfest und Abschlusskundgebung fanden wie in den vergangenen Jahren im und rund um Wichern statt.
Ein furioser Tango-Abend. Absolut sehenswert.
Das DUO diagonal, Hans-Christian Jaenicke und Jörg Siegloch aus Hamburg, zauberten allein mit Violine und Akkordeon mitreißende Tangorythmen im Orchestersound auf die Bühne. Tangos aus Argentinien, Uruguay, Russland, Polen und sogar Dänemark!, ungewöhnlich, leidenschaftlich und virtuos inszeniert, gespickt mit kleinen Anekdoten rund um die Entstehungsgeschichten, machten diesen Konzertabend zu einem wunderbaren musikalischen Ereignis. Toll. www.duo-diagonal.de
Schauspiel von Marc Lundholm mit einem tollen Karl Maslo. Was an diesem Abend geboten wurde, war nicht nur relativ, sondern sehr komisch. Kräftiges Gelächter wechselte allerdings in Sekundenschnelle zu absoluter Stille. Das ganz persönliche Theaterstück über das Thema Sucht fand in Wichern nicht nur eine gebannte Zuhörer- und Zuschauerschaft, sondern wurde auch von einem Meister der Schauspielkunst verkörpert. Autor Marc Lundholm ist selbst jemand, der süchtig war. Mark Maslo füllte das Stück mit so einer Überzeugungskraft, dass sowohl "Süchtigen" als auch "Nicht-Süchtigen" im Publikum ein Licht nach dem anderen aufging. Vielen Dank an den Schauspieler für so viel Offenherzigkeit. Vielen Dank an die Suchtberatung als Veranstalter dieses Abends.
So was passiert, wenn die "Mundharmonikafreunde im Wilhelm -Hansmann-Haus" (das ist tatsächlich der vollständige Name des Orchesters) im Wichern aufspielen. Zur guten Stimmung trugen zudem Kaffee und Kuchen, ein großartiger Dirigent und ein überaus unterhaltsamer Moderator bei. Österreichische Volksweisen, Beatles-Stücke, Seemannslieder, Musical-Einlagen, etwas Dixieland und der kleine, grüne Kaktus, alles dabei. Klasse!
Das Konzert war eine Veranstaltung in Kooperation mit der Ev. Lydia-Kirchengemeinde.
Comedy-Veranstaltung mit "Volk und Knecht" verschoben.
„Japan verändert alles“ – diese Überschrift, sehr treffend formuliert von einer der großen Tageszeitungen, steht für das Empfinden vieler Menschen nicht nur in Blick auf die Atomenergiepolitik. Angesichts der Katastrophe und der weitreichenden Folgen haben wir gemeinsam mit dem Kölner Kabarettduo "Volk und Knecht" beschlossen, "die Puppen nicht tanzen zu lassen" und die Veranstaltung zu verschieben. "Volk und Knecht" werden stattdessen zunächst in der Wichern - Weihnachts - Mixed Show OwieLacht ein Gastspiel geben und im Februar 2012 ihr gesamtes Programm spielen. Hoffen wir bis dahin das Beste.
Harold Pinters "Betrogen": Grandiose Inszenierung von Waltraud Heldermann mit dem taw-Theater am 26. und 27. Februar. Drei Menschen, zwei Affären, eine in Rückblenden erzählte Dreiecksgeschichte. Die Zuschauer im Wichern erlebten eine Aufführung, dicht an der Vorlage des berühmten Autors. Intensive Gefühle und schmerzhafte Auseinandersetzungen, die ausdrucksstark die Kommunikations- und Beziehungs-unfähigkeit der Protagonisten dokumentierte. Beeindruckende Aufführung mit klasse Schauspielern! Nina Rechner, Thomas Gramen und Rainer Muxfeldt.
"Liebling, wir müssen reden..." Diese Aufforderung stand im Mittelpunkt des Kabarettprogramms von und mit Sylvia Brécko am 18.2.!
Reden musste deshalb auch das Publikum: Ob zum aktuellen Tagesgeschehen oder zu Beziehungsanalysen, ob zu Auswanderungspolitik oder typisch weiblichen / männlichen Befindlichkeiten... Sylvia Brècko forderte die Zuschauer permanent zum gedanklichen und praktischen Mitmachen heraus. Sie spielte, sang und tanzte sich souverän durch ihr Soloprogramm und beeindruckte mit ihrem musikalischen Können mit und ohne technische Unterstützung! Das Publikum dankte es ihr mit kräftigem Applaus, Blumen und dem Ruf nach einer Zugabe.
Dank an Sylvia Brécko!
Kirchenkabarettfestival im Wichern
und in Witten/Kultur auffem Hügel
Schon zum achten Mal bereicherte die Nischenkultur namens Kirchenkabarett die Kulturszene in Dortmund und Witten. Diesmal auch wieder mit tollen Leuten und Auftritten. Nicht nur Micki Wohlfahrt, allseits bekannter Kirchenkabarettist aus dem Ruhrpott, sondern auch Grimmepreisträger Martin Buchholz mit dem Kammermusiker Timothy Jones sorgten mit ihren Bühnenprogrammen für ein hochinteressantes, abwechslungsreiches "So wahr ich Gott helfe" 2011. Und es geht in die Verlängerung: Der Auftritt von Matthias Schlicht, unserem Gastkabarettist aus Norddeutschland, wurde durch einen Grippevirus vereitelt und somit auf den 1. Oktober verschoben. In Witten sprang kurzfristig das Duo "K3" ein, im Wichern fiel der Termin aus.
Da traf Kirche auf literarisches Kabarett mit höchster musikalischer Auszeichnung. "Wenn ein Moment vom Himmel fällt..." Martin Buchholz, Filmemacher (Grimme-Preis 2003), Kabarettist in guter Hüsch-Tradition und der beeindruckende Geiger Timothy Jones zogen einen himmlischen Abend lang die Festivalbesucher in ihren Bann. Spitzfindig, weise, nachdenklich, komisch und virtuos fielen Momente vom Himmel, die das Leben so schreibt.
Micki Wohlfahrt, Kirchenkabarettist der ersten Stunde und Mitorganisator des Festivals hat's schwer.
Schicksalsschläge aller Art treffen nicht nur die Kirche, sondern auch ihn selbst „aus heiterem Himmel“. Und so lautete auch sein Soloprogramm, mit dem er das Festival "So wahr ich Gott helfe" eröffnete. Nach seiner zweistündigem One-Man-Show aber war klar: Der Mann nimmt's mit Humor. Das merkte auch das aufmerksame Publikum und lehnte sich entspannt zurück, um mit Micki Wohlfahrt über den Kampf gegen die Widrigkeiten des (Kirchen)Lebens herzhaft zu lachen.
Theater36 spielte zum letzten Mal AMERICANA! vor bis auf den allerletzten Platz ausverkauftem Haus.
Wer's im vergangenen Jahr nicht gesehen hat, hatte am Samstag, den 15.1. eine letzte Gelegenheit. Die von Jane Martins Monologen inspirierte Theateraufführung unter der Regie von Rainer Muxfeld zu Menschen im amerikanischen Alltag begeisterte noch einmal das Publikum. Lulu´s Salonkapelle verkürzte dabei zu Beginn die Wartezeit bis der Startschuss zu AMERICANA! mit leichter Verspätung um 20.00 Uhr fiel. Begleitet von der Band, gaben die Mitglieder des Ensembles eine letzte mitreißende Vorstellung ihres Stückes, das in 2010 schon regelmäßig die Wichernbühne bereicherte. Der nicht enden wollende Applaus zum Abschluss belohnte die Schauspieler für ihren Einsatz. Wir freuen uns auf kommende Neuinszenierungen des THEATER36 und bedanken uns für das Engagement des erfolgreichen Theaterprojektes im Wichern.
... mit diesen Worten frei nach ABBAs "Thank you for the music" eröffnete vocal recall am 18. Dezember ihre glamouröse A-Capella-Comedy-Show.
Sie hielten, was sie bereits bei ihrem Kurzauftritt im Mai auf der Wichernbühne versprachen: Gute - Laune - Musik, die jeder kennt, aber noch nie so intelligent arrangiert gehört hat. "Dieser Keks wird kein weicher sein" - so der Titel des Programms. Niemals zuvor wurde im Wichern so viel, so gekonnt und so lustvoll über Lebensmittel gesungen. Lupenreine Töne und witzige, pointenreiche Texte machten den Abend mit den 4 Berliner Künstlern zu einem wahren Erlebnis. Nach der 4. Zugabe und dem vielsagenden Titel "Abtau'n, girl" entließ das Publikum diese tolle Band nur widerwillig. Von vocal recall wird man noch hören. In Berlin sowieso, im Wichern hoffentlich noch ein Mal und auf bedeutenden Kleinkunstbühnen ganz bestimmt, denn sie sind schon jetzt für diverse Preise im kommenden Jahr nominiert. Wir drücken die Daumen! www.vocal-recall.de
Dieses Theaterstück des Theater-Atelier-Witten, bekannt durch den erfolgreichen Kinofilm von Axel Hellstenius, wurde bereits erfolgreich aufgeführt in Witten. Nun entfaltete das Stück auf der Wichern-Bühne am Samstag erneut seinen Charme! Elling, aus der Psychatrie direkt in den Alltag einer Osloer Zweier-WG gespült, nahm die Zuschauer mit auf den skurilen, liebevoll-humorvollen Weg zur Erfüllung seiner Lebensträume. Mehr...
Regie: Christopher Hustert
37 Sängerinnen und Sänger, 320 angerichtete Teller, 500 Glühlämpchen, 28 Kerzenleuchter, 3 lange Tafeln, 1 Wichernteam, 1 Freiwilligen-Wichern-Junior-Service-Team und 180 Minuten musikalisches Feuerwerk mit Gänsehautfaktor.
Die Gäste saßen an festlich gedeckter Tafel bei Kerzenschein, lauschten hingerissen einem Chor, der ein Repertoire erster Güte zum Besten gab und wurden mit einem 4 Gänge Menue aus dem Hause Wichern verwöhnt. "Lecker, lecker, lecker", so erscholl der Chorgesang, als die Chormitglieder sambatanzend einen kleinen Zwischengang servierten. Lateinamerikanisch, englisch, irisch, afrikanisch, bayrisch, CantaStrophe bot ein mitreißendes Programm aus Musical-, Gospel-, Pop- und Weihnachtsspecials und sang und musizierte sich leichtfüßig in die Herzen des Publikums. Dieser Abend machte nicht nur satt, sondern ließ auch alle, wirklich alle Augen leuchten. Die des Publikums, die der Mitarbeitenden und sogar die des Chorleiters Jürgen Kleinschmidt und seines CantaStrophen
-Chores. Nächstes Jahr bitte noch einmal!
Sternenlichter am Bühnenhimmel, glitterndes Lametta, ein Wald voller Tannenbäume (aufblasbar) und hell strahlende Künstler...
bescherten dem Publikum am Samstag vor dem ersten Advent einen Abend zwischen Magie und brüllender Komik, leisen Engelstönen und schallendem Gelächter, treffsicherem Wortwitz und himmlisch herrlichen Musikeinlagen. Moderation und die herausragenden Beiträge ließen die Zeit leider viel zu schnell vergehen. Um 23.00 Uhr gelangte der Abend mit einem gemeinsam gesungenen Lied von Künstern und Publikum zu seinem wahrlich besinnlichen Ende: Jingle bells in Google Übersetzung. Versuchen Sie's mal.
Zauberhaft, schräg, komisch, anrührend, wunderbar. So war "Owielacht" 2010.
DANKE an Micki Wohlfahrt, Sabine Henke, Marc Weide, Michael Steinke und Luna & Latüchte! P.S. Sie sollten sich weitere Auftritte dieser Künstler nicht entgehen lassen! Im Wichern, auf anderen Bühnen, in Funk und Fernsehen. Mehr ...
"Schiebung oder Trifft ins Schwarze" - so lautete der diesjährige Titel des Programms von Kabarett GuckMalNach, das 5 Mal vor ausverkauftem Haus die Lachmuskeln schwer strapazierte. Gertrud und ihre Besucherinnen Funny, Helene, Johanna und Oma Hedwig konfrontierten das Publikum gnadenlos mit so aktuellen Themen wie Kartoffelsalatherstellung, digitaler Friedhofsverwaltung und Goldfischpflege, aber auch mit leisen (eindrucksvoll gesungenen) Tönen über Ölpest, WM und Aidswaisen. Dabei lebte das Programm von der furiosen Spielfreude der Laienkabarettistinnen und dem Wechselspiel zwischen nachdenklichen Anklängen und hinreißend komischen Kommentaren. Die Vorstellungen endeten mit einem herrlichen Finale des Kabarettensembles, tosendem Applaus aus dem Publikum und der Gewissheit, dass auch im nächsten Jahr das beliebte Ensemble wieder im Wichern aufspielt. Bis dahin DANKE SCHÖN an GuckMalNach!
Boris Gott, Ilhan Atasoy und Murat Kayi brachten das Publikum mit ihren Liedern & Geschichten aus der Nordstadt nicht nur zum Lachen sondern auch zum Mitsingen. Dass im Wichernsaal so gute Laune herrschte, war dem abwechslungsreichen Programm der drei Künstler zu verdanken, die sich speziell für diesen besonderen Abend im Rahmen der Internationalen Wochen zusammengetan haben. Als waschechte Dortmunder nahmen sie das Leben in ihren Stadtteil mit Humor und Wortwitz aufs Korn und bewiesen einmal mehr: Der Ruhrpott lebt!
Zum Beispiel über Rollrasen. Wer das herzerfrischende Kabarettprogramm "Sex & Drugs im Reihenhaus" der Maria Vollmer am Freitagabend, 17. September, im Wichern erlebte, kennt sich nun bestens aus mit Badezimmergewohnheiten, Gartenbau - Problemen und Biokost. Temporeich, witzig und immer wieder mit überraschenden Tanzeinlagen machte die Kabarettistin und Preisträgerin diverser Kleinkunstpreise eines deutlich: Zum Lachen geht man entweder ins Reihenhaus oder zu ihrem Comedyprogramm, in diesem Fall ins WICHERN. Vielen Dank, Maria Vollmer!

Besucherinnen und Besucher der Theaternacht sahen trotz zahlreicher Behinderungen durch Demos AMERICANA! im Wichern.
Eine für die Theaternacht etwas veränderte Version des Stückes mit ungewöhnlich inszenierten Monologen der amerikanischen Autorin Jane Martin geriet erneut zu einer unterhaltsamen, nachdenklich, anrührend, aber auch vergnüglich stimmenden Revue. Die Zugabe des Theaterensembles, die bereits in vorangegangenen Aufführungen gefeierte LINEDANCE-Performance, entließ ein gut gelauntes Publikum in die Nacht und die anschließenden Events am Dortmunder U...
Wäre sie gefallen, hätte man sie hören können, die berühmte Stecknadel. 80 Minuten lang hielten die beiden großartigen Schaulspielerinnen Jutta Seifert und Antonia Schnauber das Publikum mit ihrem Schauspiel in Atem. Man musste kein Fan von historischen Stoffen sein, um von dieser Inszenierung gefangen zu sein. Zwei Frauen in einer sprachgewaltigen Auseinandersetzung mit den Zwängen der Macht, auf der Suche nach Leben, Liebe, Anerkennung, getrieben von Zweifeln, Schuld und Ohnmachtsgefühlen. Und dabei so lebensnah, dass am Ende der Beifall nicht enden wollte.
Nach einem langen und intensiven Abend verkündete Jury-Mitglied Heinz Gröning den diesjährigen PoKCal-Sieger: Christine Prayon aus Stuttgart. Ungewöhnliche, innovative Präsentation, vorgetragen mit einer starken schauspielerischen Präsenz - dies gab wohl am Ende den Ausschlag für die fünfköpfige Jury. Dabei war es ein unglaublich dichter Abend mit ausschließlich gelungenen Beiträgen, ein echtes "Kopf-an-Kopf-Rennen", wie aus den harten Diskussionen in der Jury zu hören war. Im ausverkauften Wichern erlebten die Zuschauer trotz Spannung und Wettkampfcharakter eine überaus lockere und unterhaltsame Veranstaltung.
Christine Prayon war schon einmal beim Dortmunder Kabarett & Comedy PoKCal vertreten, 2007 mit ihrem damaligen Duo "TopSigrid" und verpasste die sprechenden Flaschen (so lässt sich die verliehene Glasskulptur treffend beschreiben). Die strahlende Siegerin 2010 war durchaus überrascht, schließlich war ihre Performance keine leichte Kost. Um so glücklicher nahm sie den Preis aus den Händen von HEINZ-Chefredakteur Gerhard Roßmann entgegen.
Eine wunderbare Moderatorin Sabine Brandi, enorme Abwechselung auf der Bühne und allerbeste Versorgung durch das Wichern-Catering mit feinem Drei-Gänge-Menue, zum Schluss prickelnde Spannung - und letztlich eine PoKCal-Siegerin, die durch Qualität überzeugte und noch eine starke Zugabe ohne jegliche Hilfsmittel auf die Bühne zauberte.
Herzlichen Glückwunsch - Christine Prayon!
9.5.2010
Am Samstag und Sonntag des 1. Mai-
Wochenendes begeisterte die Premiere des Stückes "AMERICANA!" das Publikum im ausverkauften Wichern. Theater36 interpretierte die Texte von Jane Martin auf kreative, manchmal skurile, absurde und tragische Weise. Die Sicht auf amerikanische Lebensart wurde untermalt mit interessanten Bühnenpräsentationen, Band- und Linedance-Einlagen, die Wichernbühne bot mit ihren Umbauten eine außergewöhnlichen Spielkulisse. Am Ende ernteten die Mitwirkenden tosenden Applaus und zeigten sich erleichtert, glücklich und gut gewappnet für die kommenden Aufführungen.
Ein DoppelpackTheater, nicht nur für Kinder und Jugendliche, waren gelungene Bühnenhighlights im Februar und März in Wichern. Die Inszenierung der Shakespeare - Kommödie "Ein Sommernachtstraum" bescherte dem "Lampenfieber Jugendensemble" des Sternschnuppen Theater aus Dortmund am letzten Februar-Wochenende ein volles Haus und viele Lacher. - Am 14. März und 15. März lockte die Theatermanufaktur SPIEL_RÄUME junge Gäste und Schulklassen nach Wichern, diesmal mit einem Familienmärchen - "Der Wald der Wünsche".
Ulrike Böhmer setzte am letzten Veranstaltungstag des Kirchenkabarett-Festival noch einmal entscheidende Akzente, Erna Schabiewski aus Dortmund-Eving machte das Wichern-Traditionsfestival durch ihr unterhaltsames Programm richtig rund. U. a. auch wetterbedingt war der Besuch ein wenig schwächer als im vergangenen Jahr. Wichern und "Kultur auffem Hügel", wo die Wittener Veranstaltungen stattfanden, sind dennoch zufrieden, zeigt sich doch, wieviele Freunde dieses besondere Kabarett-Genre im Ruhrgebiet hat.
Die überdimensionalen Beffchen in bayrisch-weißblau waren fast immer dabei. Mit einem kurzweiligen Programm und starken Nummern präsentierte sich das Weißblaue Beffchen zum Auftakt des Kirchenkabarett-Festivals in Bestform. Fünf PfarrerInnen aus ganz Bayern sparten nicht mit Bissigkeiten und skurilen Kommentaren über Kirche, Oekumene und politische Zusammenhänge. Das Publikum im ausverkauften Wichern war begeistert.
Nach kleiner Winterpause ist Wichern wieder da - zwar noch leicht eingeschneit, aber wieder gut zu erreichen. Und wer noch Planungsbedarf hat... es gibt noch die letzten Restexemplare des schönen Wichern-Kalenders im Wichern-Büro.
Im Januar läßt das nächste Highlight nicht lange auf sich warten. Der Vorverkauf für das Kirchenkabarett-Festival "So wahr ich Gott helfe VII" läuft schon auf Hochtouren - es empfehlen sich hochklassige Kirchenkabaretts aus ganz Deutschland und wir empfehlen am besten gleich die günstige Festival-Karte.
Last but not least gibts bei Wichern ab Januar was wirklich Neues. Das Wichern | Kultur- und Tagungszentrum begrüßt aufs herzlichste die neue Leitung - Heike Dahlheimer-Schlüter hat ab Januar diesen wunderbaren schwierigen Job übernommen. Vielen ist sie sicher bekannt, sie baute die neue Arbeit im Informationszentrum der Ev. Kirche, das reinoldiforum im Stadtzentrum auf und prägte es über die Jahre. Somit wechselt sie von einem kommunikativen Ort in einen anderen, Wichern-Träger Diakonisches Werk und das Wichern-Team freuen sich sehr.
Das war wieder eine irre Kleinkunstmischung, Owielacht! 2009 bot dem ausverkauften Wichern ein dichtes intensives Bühnenerlebnis. Z. B. der junge Zauberer Jurim Kaiser, ehrliches verblüffendes Zaubern ohne zuviel Show-Klimbim. Oder Dieter Fender mit seinen handgemachten witzigen Songs. Und das Kirchenkabarett Schwester & Bruder Gmbh erzeugte diesmal Bilder mit Pantomime-Kabarett. Heribert Lehnert schaffte es im Gegensatz zum Publikum erneut, zu seinen abgefahrenen Texte keine Miene zu verziehen. Das Improtheater Trau ma' Dortmund war in bester Spiellaune und Moderator Micki Wohlfahrt führte gekonnt und mit DDR-Witzen durchs vielfältige Programm.
Wicherns Alternative Weihnacht war das, was sich alle wünschten: ein Jahresabschlusshighlight mit einem äußerst zufriedenem Publikum. Das die Show erst um 23.30 Uhr mit dem Wichern-Song zu Ende ging, war nicht so ganz geplant, trübte aber das Erlebnis nicht.
Frisch gestärkt, mit neuen Ideen und Verstärkung in der Musikbegleitung,
präsentierte das neue Kabarett "Guck Mal Nach" (früher Guck Mal) sein neues Programm "Da krisse ne Krise". Lachen, schmunzeln, nicht selten sieht man auch eine Träne fließen.
Sinnliches Kabarett zum Hinhören, Hinschauen, Nachdenken und Einmischen. Tolle Songs und ruhige Sequenzen. Die Premiere am 17 Oktober erfüllte alle Erwartungen.
Auch das Publikum hält der sympathischen Gruppe die Treue, von vier Veranstaltungen sind drei ausverkauft. Für das bevorstehende Wochenende (6. und 7.11.) gibt es leider keine Karten mehr. Wichern hofft, dass Guck Mal Nach vielleicht noch eine Sonderschicht einlegt.
Die "Publikumsbeschimpfung" im Wichern war ausverkauft, gefüllt bis auf den letzten Platz. Danach präsentierte Theater36 den kompletten 2. Teil des Handke-Klassikers in der Lounge der Schalthalle auf Phönix-West. Für die Schauspieler von Theater36 eine große Herausforderung, nicht zuletzt wegen der schwierigen Bühnen- und Akkustikverhältnisse auf Phönix. Dafür gabs viel Anerkennung für die Leistung und viel Aufmerksamkeit von Zuschauern und Fotografen.
Die Sommerferien und die Wichern-Sommerpause ist vorbei, die Saison 2.2009 kann kommen. Einen schönen Auftakt stellt - wie immer um diese Zeit - die Dortmunder Theaternacht dar. Wichern ist diesmal beteiligt über sein Haustheater Theater36, die das erfolgreiche Nicht-Stück "Publikumsbeschimpfung" noch ein letztes Mal auf unsere kleine Bühne bringen. Als besonderes Bonbon werden dann Ausschnitte auch noch auf dem großen Theaterfest an besonderem Ort gegeben: In der Lounge Phönix-West. Mehr zur Theaternacht auch unter www.dortmunder-theaternacht.de.
Die freiberufliche Kabarettistin Andrea Sachtleben bespielt die Wichern-Bühne im August erstmals neben einem Auftritt noch mit einem Kabarett-Workshop. Im September gibt es im Wichern viele Tagungen und Seminare (nebenbei auch Wahllokal) und ausnahmsweise keine Kultur, daher kommt die nächste Programmkarte erst Mitte September heraus. Im Oktober freuen wir uns auf das Comeback des runderneuerten Brackeler Kabaretts Guck Mal Nach.
Jetzt und in den nächsten Monaten ist auch noch eine gute Zeit für Feiern aller Art. Ein paar Termine sind noch frei. Wer also ungezwungen, schick, mit den vielen Möglichkeiten einer Kulturbühne und mit dem bekannt guten Service und der guten Qualität unseres Cateringangebotes ein Jubiläum, runden Geburtstag oder gar Hochzeit feiern möchte und noch was sucht - wir machen Ihnen gerne ein individuelles Angebot - gut & günstig.
Die erste Saison im siebten Wichern-Jahr ist gelaufen. Kirchenkabarettwoche, PoKCal und Publikumsbeschimpfung - Behindertentheater mit Koffergeschichten, Ostermarschabschluss und Theaterprojekte der Anna Frank-Gesamtschule - um nur einige Highlights zu nennen. Und natürlich jede Menge Vermietungen, Tagungen, Feiern - nicht zu vergessen die Wichern-Suppenküche, die an jedem Mittwoch bis zu 200 Menschen gastlich über die Runden hilft.
Jetzt geht Team und Haus in eine kleine Sommerpause... abgesehen von einigen Unterbrechungen. Im Juli ist Wichern nur eingeschränkt zu erreichen - der Anrufbeantworter läuft aber und Mails erreichen uns auch.
Im August geht es wieder weiter. Nach einigen Vermietungen ist dann die Dortmunder Theaternacht am 29.8. das nächste Highlight. Das Wichern-Haustheater Theater36 wird aus diesem besonderem Anlass noch einmal die Publikumsbeschimpfungen von Peter Handke aufführen, Ausschnitte daraus auch beim nächtlichen Theaterfest auf PHOENIX West (Lounge in der Schalthalle). Die Flyer sind bereits im Druck, demnächst auch mehr unter www.dortmunder-theaternacht.de.
Die ungewöhnliche Produktion des Handke-Klassikers "Publikumsbeschimpfung", die das Wichern-Haustheater Theater36 im April/Mai des Jahres vielfach mit großem Erfolg zur Aufführung brachte, wird nun doch im Rahmen der Theaternacht am 29. August noch mal gespielt.
Während des nächtlichen Theaterfestes auf dem Gelände von Phönix-West wird das Theater36 ebenfalls Ausschnitte präsentieren, auch von anderen Produktionen.

Sie ist die fünfte PoKCalsiegerin und wohl die mit Abstand älteste... auf der Bühne. Angelika Knauer, mit Ihrer Bühnenfigur Frau Klein in grandioser Maske auf der Bühne an die 80 Jahre, begeisterte mit Ihrer peppigen Seniorenshow, authentischer Bühnenpräsenz und unnachahmlicher Mimik und wurde so die neue Preisträgerin des Dortmunder Kabarett & Comedy PoKCal 2009.
In einem hochklassigen Wettbewerb setzte sich die Bühnenseniorin gegen die Klavierkabarettisten Matthias Reuter und Tom van Hasselt, gegen den Comedy-Zauberer Magic Udo und die Orientwalküre Serpil Pak durch. Überaus witzig führte Der Obel durchs Programm. Gerd Rossmann, HEINZ-Magazin überreichte den PoKCal mit herzlicher Umarmung. Finalisten und Jury freuten sich intensiv mit.
Viel Lob gabs auch für das Wichern-Team für Organisation und Buffet. Ein runder Abend, eine würdige Siegerin, ein toller Wettbewerb. Man kann sich schon auf den PoKCal 2010 freuen.
Nach 9 erfolgreichen Aufführungen des Peter-Handke-Klassikers "Publikumsbeschimpfung" hat das Wichern-Haustheater Theater36 das spannende Projekt beendet. Das aufwendige Bühnenbild aus Kies und Tribüne wurde abgebaut. Eine gute Presse, überzeugende Schauspieler und begeisterte Zuschauer - Wichern freut sich schon auf die nächsten Pläne von Theater36.
www. theater36.de
Ein außergewöhnliches Theaterprojekt fand an drei Terminen auf der WICHERN-Bühne statt. Unter der Leitung und Regie von Dorit Koch und Birgit Wessel gab es „Geschichten aus dem Koffer“ – von und mit Menschen mit Behinderung - als Projekt von "Bethel vor Ort".
Der Alltag von uns Menschen ist manchmal grau und eintönig. Wir erledigen unsere Arbeit und gehen unsere bekannten Wege. Manchmal lohnt es sich aber innezuhalten und ein Auge für die unbekannten und überraschenden Dinge des Lebens zu haben. So geht es auch dem bescheidenen Straßenkehrer Hans, der sich plötzlich im goldenen Glück wieder findet und dem erfolgreichen Anwalt Herrn Meier, der mit einem Mal auf die andere Seite wechselt. Ein Koffer öffnet sich, und wir haben die Chance auf überraschende, geheimnisvolle und fröhliche Momente weit ab vom grauen Alltag.
Auf eine bildreiche, spannende und poetische Weise haben sich die fast 20 Akteure ihren Koffergeschichten genähert und dabei das Publikum gut unterhalten. Die 3 Aufführungen am Wochenende waren sehr gut besucht bis völlig überfüllt. Es war spürbar, welch eine Schub an Selbstbewußtsein sich bei den behinderten Darstellern einstellte, die zu Recht auf ihre Bühnenleistung stolz sein konnten.
Das Theaterprojekt will nun unbedingt die Arbeit fortsetzen, regelmäßig im Wichern proben und schon bald ein erneutes Theaterwochenende veranstalten.
Wieder über 50 Bewerbungen aus allen Teilen der Republik - wieder ist das Niveau sehr hoch, bestimmt zwei Drittel der Bewerbungen hätten es ins Finale schaffen können - aber nur fünf sind durch das Nadelöhr der Auswahl gekommen:
Serpil Pak - aus Berlin - weiblich, türkisch, witzig, nennt sich selbst "Orientwalküre" - aktuelles Programm: "In Schleier Haft"
www.serpil-pak.de
"Frau Klein"|Angelika Knauer - auf der Bühne 80, "eine kleine, schrullige und alte Person mit sehr eigenen Ansichten" - aktuelles Programm: "Frau Klein auf Touren"
www.angelika-knauer.de/frau-klein-touren
"Magic Udo"|Udo Raschewski - aus Köln - nach eigenem Bekunden "der neue Stern am Himmel der Großraumillusionisten, der Forrest Gump unter den Zauberkünstlern mit dem feurigen Temperament eines elektrischen Zigarettenanzünders."
www.zauberraschewski.de
Tom van Hasselt - aus Berlin - Kabarettist und Liedermacher, aktuelles Programm: "Tom van Hasselt verschluckt sich - Klavierkabarett für Eingeweide"
www.tom-van-hasselt.de
Matthias Reuter - aus Oberhausen - Kabarett am Klavier mit besonderer Neigung zur Poetry Slam Szene
www.matthiasreuter.de
Das Finale|Endspiel des Dortmunder Kabarett & Comedy PoKCal - Moderation: DER OBEL - findet statt:
am Samstag, 9. Mai 2009 - 19 Uhr im Wichern
Karten nur im Wichern selbst unter 0231 8630983 oder hier im Internet
Ein wahrhaft ungewöhnliches Bühnenbild, eine große Fläche Kies, darauf große Steine, zwei leise Ventilatoren und großartige Schauspieler, eine direkte Ansprache an das Publikum ("Sie sind das Thema!") - das Theater36 lässt das in jeder Hinsicht provozierende Sprechstück zu einem unvergessenen Theatererlebnis werden.
Aus der Pressemitteilung von Theater36:
„Sie haben erkannt, dass dieses Stück eine Auseinandersetzung mit dem Theater ist“
Das ist einer der Sätze, mit denen sich 1966 die vier Sprecher - zu denen auch der derzeitige Intendant des Dortmunder Schausielhauses Michael Gruner gehörte - in der Uraufführung von Peter Handkes Debüt „Publikumsbeschimpfung“ an ein verblüfftes und zunehmend irritiertes Publikum wandten. Die unverhohlen direkte Ansprache an die Zuhörerschaft, die bewusste Auflösung der Grenze zwischen passivem Publikum und aktiven Darstellen auf der Bühne, der provokante Bruch mit sämtlichen Theaterkonventionen und die genussvolle Weigerung dem Publikum zu geben, was es traditionellerweise bei einem Theaterbesuch zu erwarten hofft, sorgte für einen der großen Theaterskandale dieser von großen gesellschaftlichen Umwälzungen geprägten Epoche. Seinen legendären anhaltenden Ruf trägt dieses Sprechstück bereits im Titel, hier ist der Name immer auch Programm. Über die durchaus beabsichtigte Provokation hinaus hat der Regisseur Christopher Hustert mit dem Ensemble des Dortmunder Theater36 jedoch gerade auch die lyrischen und reflektierenden Qualitäten des Textes herausgearbeitet.
Es gibt noch Karten für die Vorstellungen am Wochenende (14.3. 19.30 Uhr und 15.3. 18 Uhr) an der Abendkasse.

Jede Menge Bewerbungen sind bei HEINZ und Wichern eingetroffen. Jetzt geht es an die Auswahl. Etwa in einer Woche werden die 5 Endspielteilnehmer feststehen. Auf Überraschungen darf man dann gefasst sein, soviel steht fest.
Für das Endspiel am 9. Mai, wie gewohnt in Form einer Gala mit einem besonderen PoKCal-Buffet und Spannung und Entscheidung an einem Abend (19 Uhr im Wichern), kann man natürlich schon Karten reservieren.
Für die Finalisten geht es darum, sowohl die Jury als auch das Publikum zu überzeugen. Der PoKCal-Sieger kann eine wertvolle Skulptur und einen Preis im Wert von über 5.000 € mit nach Hause nehmen Übrigens: Für die Moderation konnte diesmal Andreas Obel Obering, besser bekannt als "Der Obel" (Comedian und leidenschaftlicher Entertainer mit einer einzigartigen Mischung aus Humor, Fußballverstand, Musik und Videoeinspielern) gewonnen werden.
Im Schnitt über 100 Zuschauer an den 6 Abenden, eine bunte kabaretitstische Vielfalt auf den Bühnen in Dortmund und Witten. Klassisches Kabarett von den Lutherratten, frisch-freches Musikkabarett von Superzwei und dazwischen 2 Ruhr-Mixed-Abende vom Feinsten - Zuschauer und Veranstalter waren hochzufrieden.
Ende Januar 2010 gibt es "So wahr ich Gott helfe VII" - Termine sind schon gebucht!
24 Jahre machen sie Kirchenkabarett, 8 Programme bislang und auf der Wichernbühne zum Auftakt der Kirchenkabarettwoche 2009 so frisch wie eh und je.
Die Düsseldorfer mit dem masochistischen Hang zur Fortuna legten ein temporeiches Programm hin, vielseitig in den Formen und mit sehr guten Musiknummern.
Zum Jahreswechsel 2008/2009 ist es endlich soweit: Wichern, das Kultur- und Tagungszentrum des Diakonischen Werkes bekommt ein neues Aussehen im Internet verpasst. Nach 6 Jahren eiriger Ellipsen, kleinem Aktionsfeld und leicht veralteter Technik war es auch höchste Zeit. Das Bunte ist uns dabei nicht verloren gegangen und etliche bewährte Funktionen auch nicht.
Neu ist vor allem der Kalender. Die drei nächsten Veranstaltungen sind immer schon auf der Startseite und auch sonst überall zu sehen. Ein Klick und man erfährt mehr und kann ganz einfach Karten bestellen.
Außerdem haben wir die Internetseite des "Dortmunder Kabarett & Comedy Pokcal" in die Wichernseite integriert. Der Link www.der-pokcal.de führt direkt zur vielleicht wichtigsten Wichern-Veranstaltung des Jahres.
"Licht ins Dunkel", unser neues Motto, stand vor vielen Jahren auf einem Plakat des Diakonischen Werkes und ist im übertragenen Sinne eine schöne Beschreibung der wichtigsten Ziele unserer kleinen feinen Bühne.
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