2006

Zum 2. Mal: Dortmunder Kabarett & Comedy Pokcal 2006 am 13. Mai 06 in Wichern!

Die Initiatoren des ersten Dortmunder Kleinkunstpreises - das Infomagazin HEINZ und das Nordstadt-Kulturzentrum Wichern - sind sich einig: Am Samstag, 13. Mai 2006 wird der Dortmunder Kabarett & Comedy Pokcal zum 2. Mal ausgespielt. Erneut geht ein Aufruf an alle InteressentInnen in der deutschsprachigen Kabarett- und Comedy-Szene - mit fließenden Grenzen zu angrenzenden Genres, sich ab 15.11.2005zu bewerben. Bewerbungschluss ist der 1.3.2006.

Fachleute aus Kultur, Kabarett und Comedy wählen aus den eingegangenen Bewerbungen 5 Künstler/Gruppen aus, die am 13.Mai auf der Bühne des Kulturzentrums Wichern um die Gunst des Publikums und der wieder prominent besetzten Jury spielen werden.

Künstlerisch begleitet wird das ganze Vorhaben wieder vom Dortmunder Autor und Musik- Kabarettisten Fred Ape. Die ersten Pokcal-Preisträgerinnen "First Ladies" aus Köln werden das erneute "Endspiel" moderieren.

Pokcal-Bewerbungsschluss erreicht! Nichts geht mehr! Endspielteilnehmer stehen bald fest.

Pokcal-Glasskultur von Heide Kemper

Mit dem 1.3. war Schluß - trotzdem treffen immer noch Bewerbungen ein - leider zu spät.

Wieder über 50 Bewerbungen aus ganz Deutschland, der Schweiz und Österreich. Zur Zeit läuft die Auswahl der 5 Finalisten - ziemlich schwierige Sache, aber bald wird es weißen Rauch aus dem Wichernhaus geben. Sicher ist bereits, dass der zweite Pokcal-Abend am 13.5. wieder zu einem Feuerwerk der irrwitzigen Bühnenvielfalt wird.

Mitmachen ist für viele aufstrebende Künstler attraktiv. Diesmal hat das Infomagazin HEINZ sogar noch was draufgelegt: Zusätzlich zum Preisgeld und zur Pokcal-Skulptur erhält der Sieger noch 2.500 € von HEINZ in Form von Medialeistung!

Finale ausverkauft!!!

Das ist der Preis - eine wunderschöne Glasskulptur der Depot-Künstlerin Heide Kemper, den Pokcal-Logo nachempfunden - ein Unikat, dass der oder die Sieger nicht mehr hergeben muß. Dazu erhält der Gewinner 2.500 € Preisgeld und nochmal 2.500 € von HEINZ in Medialeistung.
Ein volles Haus als angemessene Gala-Kulisse beschert das Pokcal-Finale den Veranstaltern Wichern und HEINZ. Einem rauschenden Abend steht nichts mehr im Wege. Große Spannung, wer den Pokcal mitnehmen darf.

Die Vorauswahl ist inzwischen geschafft! Aus den über 50 Berwerbungen für den 2. Dortmunder Kabarett & Comedy Pokcal 5 Finalisten zu machen, war ein mühsames Stück Arbeit. Aber jetzt steht das Finale und die Pokcal-Veranstalter HEINZ und Wichern sind von der Wahl überzeugt, die letztjährigen Pokcal-Gewinnerinnen First Ladies freuen sich auf die Modaration eines tollen Programms: 5 sehr unterschiedliche Bühnenacts, 4 Frauen, 5 Männer, von Opernparodie bis Objektcomedy... Konduettina ("Spritzige Opernparodie auf sechs Beinen"), Björn Pfeffermann ("Ein fränkischer Schläfer"), Trifolie ("Der Weg ist das Ziel.Fertig.Los."), Lothar Lempp (Objekt-Komik-Theater), Ping Piepenbrink ("Wo ich wechkomm"). Die zweite Verleihung des Pokcal verspricht so einiges.
Auch die Jury ist nun komplett: WDR-Moderatorin Sabine Brandi, Chef-Redakteur Radio91,2 Martin Busch, Musik-Kabarettist Fred Ape, Comedians Onkel Fish (eine Stimme) sowie die HEINZ-Bühnenredakteurin Tina Dürhager - sie werden es richtig schwer haben. Aber das Publikum stimmt per Stimmkarte ab und hat in der Jury auch eine Stimme und im Falle eines Patt zählt diese sogar doppelt. Die Entschedung gibts natürlich noch am gleichen Abend - es kann also lang werden.

Irrwitziges Pokcal-Endspiel - Trifolie holen den Pokcal

14.5.2006//In einem an irrwitzigerer Vielfalt und komödiantischer Innovation kaum zu überbietenden Abend setzten sich schlussendlich das Bochumer Visual-Comedy-Trio Trifolie durch - sowohl bei der Jury als auch beim Publikum.

Der lange Abend wurde hinreißend moderiert von den Vorjahressiederinnen First Ladies. Aber auch die anderen Endspielbeiträge hatten es in sich, die schrillen Opern-Parodistinnen von Konduettina ("Oper ja, aber wieso Parodie?"), die authentische Ping Piepenbrink, der mutige Südländer (Exil-Münchener) Björn Pfeffermann oder die vielleicht abgefahrenste Comedy von Lothar Lempp - spätestens da ging allen ein Licht auf.

Die würdigen Gewinner nahmen Skulptur und Preis aus den Händen der Diakonie-Geschäftsführerin Anne Rabenschlag den begehrten Pokcal stolz entgegen - Wichern hofft nun auf einen baldigen Auftritt der Gruppe auf seiner Bühne.

Viel Anerkennung auch für das ausgezeichete Pokcal-Buffet und die reibungslose Organisation des in Dortmund einmaligen Events. Der nächste Pokcal kommt bestimmt - 2007, Mai...? HEINZ und Wichern werden sich rechtzeitig melden.

2005

Der Pokcal - Dortmunds erster Newcomerpreis für Kabarett und Comedy

  • Pokcal 2005

Die Nordstadtbühne Wichern und das Info-Magazin HEINZ stiften und schreiben aus, eine prominente Jury um den Dortmunder Künstler Fred Ape und die WDR-Moderatorin Sabine Brandi bewertet und das Publikum gibt schließlich seinen Senf dazu.
Am 4.Juni 2005 wird der ansehnlich dotierte Dortmunder Kabarett & Comedy Pokcal ausgespielt und vergeben. Für dieses Endspiel können sich alle Gruppen und Solokünstler aus den Bereichen Comedy und Kabarett und Artverwandtes bewerben - näheres hierzu auf diesen Seiten. Einsendeschluss für Bewerbungen ist der 31.3.2005.

Anmerkung: Pokcal - das verdrehte kc steht natürlich für Kabarett und Comedy.

Das "Endspiel" steht!

Am Samstag, 4.6. werden ab 18 Uhr 5 Kabarett- und Comedy-Beiträge über die Wichern-Bühne Publikum und Jury einen unterhaltsamen und spannenden Abend bereiten.
"Anpfiff" ist um 19 Uhr - dabei sind First Ladies, Emma Rönnebeck, Benajmin Eisenberg, Christian Hirdes, Frank Fischer - Die Moderation liegt in den bewährten Händen von Fred Ape.

First Ladies holen den Pokcal 2005!

Das Kölner Frauenkabarettduo "First Ladies" haben sich am 4.6. gegen eine starke "Konkurrenz" durchgesetzt und sind die ersten Preisträgerinnen des neuen Dortmunder Kabarett- und Comedy Pokcals. Mit einer abwechslungs- und temporeichen Darbietung überzeugten sie Jury und Publikum und konnten sich über das Preisgeld sowie eine künstlerische Pokcal-Skulptur freuen.
Die 5 Acts waren auf ihre Art markant, und boten höchst unterschiedliche KleinKunst. Das machte der kompetenten Jury um Georg Delfmann (Cabaret Queue), Sabine Brandi (Journalistin,u.a.WDR) Martin Busch (Chefredakteur Radio 91/2) die Wahl äußerst schwer. Emma Rönnebeck aus Berlin zog das schwere Eröffnungslos und erklärte auf "ihre Art" was denn nun das "Emma - Prinzip" sei. Schrill und atemlos, mit Sprachwitz aber auch einer gewissen Melancholie, stellt sie sich dem Unbill der Welt. Mit Sarkasmen wie "Du willst dich umbringen? Gut sag mir Bescheid wann, ich such nämlich `ne Wohnung!" konnte sie sich aber ebenso wenig gegen die starken Kölnerinnen durchsetzen, wie der erst dreiundzwanzigjährige Bottroper Benjamin Eisenberg. Jedoch geht hier ein neuer Stern des Polit - Kabaretts auf. Eisenberg folgt der Spur von Volker Pispers oder Dieter Hildebrand und hebt sich wohltuend von der all abendlichen mainstream Comedy der Flachkanäle ab. Christian Hirdes hatte den kürzesten Anfahrweg, er kam mal eben aus Bochum-Harpen "rüber", und bot skurriles in Text und Musik. Umwerfend sein Kinder- Bilderbuch ohne Bilder, aus dem er lediglich die Unterzeilen rezitierte wie: "Autsch" oder "Wer guckt denn da so grimmig? Da hat die Kröte aber Angst!" Und dass man am Kiosk größte Probleme mit dem Erreichen des Busses bekommt, wenn vor Dir ein Kind für "5 Mark" eine gemischte Tüte haben will, versteht sich von selbst. Letzter Bewerber am Abend war Frank Fischer aus Rüsselsheim! Ihn noch als Nachwuchs zu bezeichnen, wäre angesichts seiner Sammlung von KleinKunstPreisen eine Untertreibung. Routiniert brachte er seine Gags und Überlegungen zum Zustand des Landes im Allgemeinen, der Bahn im Besonderen und der Namensgebung eines Neugeborenen in einer befreundeten Familie im Speziellen vor: diese entschließt sich nämlich, den Sprössling "Heinz" zu nennen. Und eben nicht Jean Pascal oder Napoleon-Leon. Die Jury brauchte satte 45 Minuten für Ihre Wahl, so dass Fred Ape, Moderator des Abends, zur Überbrückung noch selbst zur Gitarre greifen musste. Dann schließlich kurz vor Mitternacht die Entscheidung: die Jurymitglieder und Comedians der 1Live Truppe "Onkel Fisch", verkündeten auf ihre ganz eigene Art den Sieger des Abends. Dann gab es bei den "First Ladies" kein Halten mehr. Auch das stimmberechtigte Publikum hatte die beiden Kölnerinnen gewählt. Überglücklich nahmen die First Ladies den ersten Dortmunder Kabarett & Comedy Pokcal aus den Händen von Fred Ape entgegen.

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Beginn: 20:00 Uhr
Eintritt: VVK € 14,- AK € 16,-
Beginn: 19:30 Uhr
Eintritt: VVK € 14,- AK €16,-
Beginn: 18:00 Uhr
Eintritt: VVK € 6,- (bis 14 Jahre), € 12,- (ab 14 Jahre) | Gruppenermäßigung auf Anfrage
Weiterer Termin:
SO 17.12. | 16 Uhr