WUNDERbar! DIE MAGIER mit perfekter Show und verblüffenden Illusionen

Da staunte man nicht schlecht!

Konnte er wirklich Gedanken lesen? Schwebten da tatsächlich Lichter am Himmel? Hat sie ernsthaft ein Bild aus dem Gedächtnis gezaubert? Und hat er das echt gerade gesagt?

Die vier Künstler der magischen Show verstanden es bestens, ihr Publikum zu faszinieren. Christopher Köhler improvisierte mit Publikum und Zaubertricks, vor allem aber mit der Gabe, ein Feuerwerk an Gags zu zünden. Swann entführte mit seinen magischen Illusionen in die Fantasiewelt, Carsten Lesch hinterließ fassungslose Ratlosigkeit ob seiner hellseherischen Fähigkeiten und Amila verführte mit Charme und Eleganz zu staunenden Reaktionen.

Die Magier - das war große Show auf kleiner Bühne.

„Was denkst du, wer du bist?!“ Biyon Kattilathu - Bühnenprogramm mit Botschaft!

Das Leben könnte so inderleicht sein ...

Was macht ein junger Künstler, der im Hauptberuf Motivationscoach ist, auf der Bühne? Richtig. Eine Show rund um's Glück. Dr. Biyon Kattilathu schnürte ein Paket aus Entertainment, Animation und Motivation. Anschaulich, mit viel Esprit und jeder Menge Humor. Am Ende dankte ihm das Publikum unter stehendem Applaus für einen Abend mit bester Unterhaltung und erhellenden Erkenntnissen.

Faisal Kawusis Auftritt: Gewaltig!

Publikum bekam geballte Ladung Comedy und 100% Faisal Kawusi.

Ganz nah am Publikum, provokant und gut gelaunt. Der Mann mit den xxl-Maßen präsentierte Stand Up Comedy mit Herzblut. Wenn er mit rollenden Augen und ganzem Körpereinsatz die Bühne vereinnahmt, könnte einem Angst und Bange werden - dass der Comedian mit den afghanischen Wurzeln mit seinem gewaltigen Lachen die Welt zum Guten verändern will, das nimmt man ihm hunderprozentig ab. Und lacht schallend mit ihm mit.

„Luther“- Inszenierung war großes Theater!

Theater glassbooth brachte "Luther"nach John Osborne groß raus!

Das war eine Theateraufführung der Extraklasse. Regisseur Jens Dornheim arbeitete bei dieser Produktion sowohl mit Profi- als auch mit Laien-SchauspielerInnen zusammen. Im Mittelpunkt Luther, der Zweifler - an Papst und Kaiser – und vor allem an sich selbst! Seine Themen und Fragen überzeugten das Publikum auch heute noch. Der Abend fand in Kooperation mit dem Ev. Erwachsenenbildungswerk Westfalen und Lippe e.V. statt.

"Der Mann mit dem Schatten" - Nur echt mit C. Heiland!

Comedy mit ganz viel Hirn und Omnichord.

Comedian C. Heiland stellte mit seinem neusten Programm unter Beweis, dass Kabarett durchaus schräg gedacht und genial gesungen sein darf. Worum es ging? Um Erfahrungshorizonte, gaanz weit gedacht. Aus der Arbeit in der Psychiatrie und dem eigenen Leben. Mal flach, mal tiefgründig, mal grotesk und immer witzig präsentierte Heiland einen Mix aus Stand Up und Musikkabarett. Begleitet von seinem Omichord und kommentiert von einem Kaktus. Man hatte richtig viel Spaß.

Stand Up Comedy mit Poetry Slam Champion Jan Philipp Zymny und ganz viel Bauch!

Seltsam, bizarr und sehr, sehr komisch.

So kam das Programm "Kinder der Weirdness" vor voll besetzem Haus daher. Mit dem ihm eigenen surrealen Humor hielt Jan Philipp Zymny die seltsamen Momente seines Lebens als Spiegel vor. Und da ging es nicht nur um schizophrene Einhörner, 167 Blaubeeren und absurde Konfrontationen mit Müllsäcken oder Taxifahrern, sondern auch um ernsthafte Zwiegespräche mit seinem ...äh ... Bauch. Stand Up, Poetry, Kabarett und zwei Stunden lang beste Performance eines sehr jungen, bereits mehrfach ausgezeichneten Künstlers.

Machte vor nichts halt: Moritz Neumeier mit seinem Programm STAND UP!

Sonntags im Wichern: Moritz Neumeier eröffnete die Comedy Saison 2017 vor vollem Haus.
Der Hamburger Stand Up Comedian begeisterte aufs Neue sein Publikum. Mit provozierenden Thesen und genialen  Wendungen, mit überraschenden Pointen und Hinterhalten entlarvte er ein um das andere Mal Gedachtes und Ausgedachtes ... Mitten aus dem Leben  gegriffen, extrem witzig, manchmal zynisch, immer authentisch und deshalb mehrfach preisgekrönt. Zu Recht!!! 

Das war 2016 los ...

6 Vorstellungen, viele Zuschauer und leuchtende Augen!

Theater36 landete mit dem Familienstück "In einem tiefen, dunklen Wald" großen Publikumserfolg!

Das zauberhafte Märchen nach dem Kinderbuch von Paul Maar nahm es mit allen auf: Königinnen und Prinzessinnen, Untieren und großen Abenteuern. Acht Schauspielerinnen und Schauspieler, ein paar einfache Requisiten, eine märchenhafte Sprache und viel Humor ließen die kleinen und großen Zuschauer gebannt lauschen, glucksen und kichern. Und weil's so schön war, gibt's auch in 2017 eine Fortsetzung von dieser wunderbaren Theaterinszenierung!

Termine 2017:


15.|16.|17 und 18.12.2017

Wenn "last christmas" und Lars Redlich aufeinander prallen ...

Ausgelassenen Spaß hatte das Publikum mit dem Mann am Klavier, an der Gitarre, der Ukulele und zum Schluss gar Klarinette. Last christmas war nur einer von vielen Titeln, der sich eine krasse Neuinterpretation gefallen lassen musste. Lars Redlich, diesmal in gewagtem Winter-Outfit, begeisterte die Zuschauer wie immer mit Stimme, aberwitzigen Texten und so spontanen wie brillanten Einlagen. Und ob man wollte oder nicht ... am Ende ging man mit einem gesummten Ohrwurm nach Hause. Danke, Lars christmas!

Sehr sehr viel Gelächter bei Owielacht!2016 ...

Da glitzerte und glimmerte schillernde Comedy unter Wicherns Weihnachtsbaum!

Mit Moderator Volker Diefes an der Showtreppe und feurigem Entertainment erlebte ein ausgelassenes Publikum drei Stunden lang Magie, Comedy und Kabarett. Da bezauberte Christopher Köhler mit frech und frisch hingelegten Tricks, da  avancierten ausgewählte Zuschauer ganz unvermutet selbst zu Bühnenstars, da sorgte Thomas Lienenlüke mit akzentuiert lakonischem Musikkabarett und dem "Deutschlehrersong" für Kontrapunkte. Und eine gewisse Frau Kühne redete sich in bester Stand Up Tradition so in Rage, dass Lachsalve um Lachsalve durch den Saal brandete. Nicht fehlen durfte auch in diesem Jahr bei Owielacht! das glamouröse Finale unter Abgesang des Wichernbaum-Songs. Dank geht an alle Künstler und ein tolles Publikum!

Locker vom Hocker und total entspannt: Kabarett mit Thomas Koch!

"Ernsthaft!"- Kabarettprogramm machte richtig Laune.

Thomas Koch plauderte, las und sang sich mit haarscharfem Humor durch Literatur, Lyrik und Lieblingsthemen: Von der Liebe zu Birte und dem BVB, der Angst vor Ryanair und friedhofsblonden Zeitgenossen, dem berechtigten Zweifel am Wort-Wahrheitsgehalt von Jogginghosen und Ehegatten-Splitting, den wirklich! allerneusten Erkenntnissen zu frühkindlicher Erziehung und .... Brambauer. Das alles kam herrlich lässig daher und sorgte für ein optimalst unterhaltenes Publikum.

"Happy Endstation": DER TOD kam höchstpersönlich zum Hospizforum

Ungewöhnlich: "Lebensraum Hospiz" lud den TOD ein.
Er ist mit seiner "Death Comedy"auf vielen Bühnen und oft im Fernsehen zu sehen und inzwischen mehrfach preisgekrönt. Tränen - aber gelacht - haben die zuhauf gekommenen ehrenamtlich und hauptamtlich Mitarbeitenden, die jeden Tag mit dem Sterben konfrontiert sind. Denn das, was dieser TOD zu bieten hatte, war eine intelligente, hintersinnige und tatsächlich extrem lustige Show zu einem zutiefst ernsthaften Thema. "Happy Endstation", so kann's auch mal gehen.

Maria Vollmer fegte mit "Push-up, Pillen & Prosecco" über die Bühne!

Das neue Comedy-Programm - Eine rasante Show!

Köstlich amüsiert und bestens unterhalten. So durfte sich das Publikum nach zwei Stunden mit Energiebündel Maria Vollmer fühlen. Offen und schonungslos schilderte, tanzte und besang Maria Vollmer ein Leben in der Übergangsphase zwischen Minirock und Birkenstock, Kamasutra und Klosterfrau, Rock’n’Roll und Rheumadecke. Sympathisch und authentisch, mit hohem Wiedererkennungswert für alle, die Frau sind oder Frauen kennen :).Wer über sich selbst lachen kann, lacht am besten!

Er machte "Keine halben Sachen"! Marcel Kösling unterhielt gekonnt, ganz ohne Frauen zu zersägen.

Comedy, Zauberei, bühnenreifer Gesang.
Nachwuchscomedian Marcel Kösling feierte seinen ersten Soloauftritt in Dortmund im Wichern und brachte das Publikum zum Lachen und Staunen. Der deutsche Vizemeister der Zauberkunst plauderte mit viel Witz aus eigenen Kindheitserfahrungen, trieb magischen Schabernack mit nicht ganz Freiwilligen aus den Zuschauerreihen und bewies, dass er große Entertainerqualitäten besitzt. Fand auch das Publikum und lachte sich schon mal scheckig.

Zwei mal im September gab er den Villon: Carsten Bülow mit „Verehrt und angespien“

Sehr hautnah!
Der Schauspieler Carsten Bülow präsentierte den wohl außergewöhnlichsten Dichter der mittelalterlichen Literaturgeschichte. In der gut einstündigen wortgewaltigen Aufführung überzeugte Bülow mit zügelloser Darstellung von Villons Balladen. Spielte und trank sich in Rage und hinterließ ein schwer beeindrucktes Publikum.
Französische Kneipenatmosphäre und eine Auswahl an französischen Weinen gaben der Inszenierung den entsprechend besonderen Rahmen!

Veranstalter waren die deutsch-französische Gesellschaft in der Auslandsgesellschaft NRW und das WICHERN.

Musik trifft Comedy – Lennart Schilgen, Jens Heinrich Claassen und CantaStrophe: Töne trafen auf Pointen!

Und das Publikum hatte sehr, sehr großen Spaß.
32 Grad im Saal und 41 Grad auf der Bühne - kühler wurde es an diesem Abend nicht mehr. Denn Comedian Jens Heinrich Claassen, Musikkabarettist Lennart Schilgen und der Dortmunder Chor „CantaStrophe“ heizten die Stimmung so richtig an, trafen die richtigen Töne und den richtigen Humor und riefen mal leises, staunendes, mal geradezu hysterisches Gelächter hervor. Lennart Schilgen, der junge Berliner Liedermacher, begeisterte mit großem musik-kabarettistischen Entertainment, das so überraschend eigen wie witzig war, Jens Heinrich Claassen spielte sich mit seiner Stand-Up-Comedy-Musik auf brillant gewohnte Weise um Kopf, Hemd! und Kragen und überließ es schließlich CantaStrophe, das Publikum wieder zu Atem kommen zu lassen. Der Chor präsentierte postwendend einen fetzigen Musikreigen aus Popsongs und Klassikern. Nach zweieinhalb Stunden "Musik trifft Comedy" ging mit "Bye-bye Junimond" im gemeinsamen Finale aller Künstler ein richtig toller Abend zu Ende. Der ein oder andere Ohrwurm und Lacher hallt allerdings immer noch nach ...

Zauber-Comedyshow mit Marc Weide: Es gab gar keine Hasen ...

dafür aber jede Menge verblüffende Effekte.

Er ist 25 Jahre jung und ein alter Hase im Zauber-Show-Geschäft! Das stellte Marc Weide erneut unter Beweis mit seinem bereits dritten Soloprogramm "Hilfe, ich werde erwachsen". Außer Hasen war alles dabei, was sowohl Lacher als auch ratloses Staunen produzierte. Zeitreisen, Ringzauber, Kartentricks, Zauberwürfel und leuchtende Comic-Denkblasen ... Echt Weide. Echt magisch. Echt gut.

War wirklich außergewöhnlich ... Frank Fischer mit seinem Kabarettprogramm: "Gewöhnlich sein kann jeder"

Gewöhnliche Alltagsgeschichten wurden zu großen Lachnummern!
Der mit zahlreichen Kabarettpreisen ausgezeichnete Comedian war brüllend komisch und riss sein Publikum mit. Mit Comedy rund um (keine) Haare, Fernsehformate, Bahnfahrten, Aldi- und Arztbesuchen und allem, was das Leben so absurd komisch machen kann. Herrlich unterhaltsam, rundum treffend und immer augenzwinkernd und authentisch. Bescherte den Zuschauern mit treffsicherem Humor und großen Imitationen einen ganzen Abend befreiendes Gelächter von den Absurditäten des Alltags.

Da war Frauenpower am Werk! Kabarett mit Suse & Fritzi "Altweibersommer"

Sie sangen, tanzten und tratschen die Hormone an die Wand.

Suse & Fritzi, das Kabarett-Duo aus dem Ruhrpott, hatte es drauf... Sie nahmen den kabarettistischen Kampf gegen die Tücken des Altweibersommers auf, und das sehr kreativ, skurril und temporeich. Sie sangen sich durch Marlene Dietrich und die Bluesbrothers, präsentierten Pilates an Ballchoreographie und amüsierten mit eindrucksvoller Stummfilm-Nummer. Zu Höchstform liefen sie zum Schluss auf: Udo Lindenberg versus Groenemeyer im Duett um weibliche Blasenschwäche. Frau lachte sich schief.

Konzert & Tanz aus dem Mai mit "CantaStrophe" und DJ Klaus Lenser ... und das Wichern dampfte..

Heiße Stimmung bei Popkonzert und Tanzhits.

Ein Chor, ein DJ, ein Publikum, eine Bar und Sommertemperaturen. Mehr brauchte es nicht, um den Saal zum Kochen zu bringen.
CantaStrophe sprühte nur so vor guter Laune, glitzerte und leuchtete zu Abba, Nena oder Robbie Williams und lieferte sich ein heiteres Pingpong-Spiel mit Klaus Lenser und Anekdoten zur Entstehung der präsentierten Hits.
Dass anschließend ausgelassen gefeiert wurde, versteht sich bei dieser Kombi von selbst. Danke für eine wunderbare Sommernacht.

Fulminanter Stand Up aus dem Norden - mit 100 % Moritz Neumeier!

Ausverkauftes Haus ließ ihn dafür hochleben.

Stand Up Künstler Moritz Neumeier überzeugte am 20.5. auf ganz einzigartige Weise. Der Preisträger des Dortmunder und des Hamburger Comedy PoKals provozierte, improvisierte und unterhielt sein Publikum mit ebenso überraschenden wie erfrischend quergedachten und intelligenten Pointen. Dass er dabei die ein oder andere Zigarette auf der Bühne raucht gehört ebenso zu ihm wie die gelungene Mischung aus offenherzigem Zynismus und liebevollem Sarkasmus. Moritz Neumeier, das war politischer, authentischer und extrem lustiger Stand Up!

Lässig quergebürstetes Kabarett am Klavier und ein Hase: Robert Alan holt sich den PoKCal 2016!

Und damit ging der 12. Dortmunder Kabarett & Comedy PoKCal am 23. April unter brandendem Applaus zu Ende.
Vom Publikum gefeiert wurden sie alle: Die fünf Künstler, die einen ganzen Abend lang mit Ausschnitten aus ihren Solo-Programmen um den PoKCal spielten. Denn Javier Garcia, Robert Alan, Liza Kos, Archie Clapp und Angelo Sommerfeld hatten eines gemeinsam:
Sie lieferten eine große Show und bestes Entertainment. Mit Stand-Up aus der Schweiz, mit Musikkabarett und Frauenpower, mit Slapstick-Stand-Up und Motivations-Kabarett. So genial, dass man schnell zu der Einsicht gelangte: Diese Newcomer der Szene nehmen es locker mit alten Hasen auf!

Apropos Hasen: Am Ende kann es immer nur einen Gewinner geben. Und in diesem Jahr heißt der Robert Alan. Unter Beobachtung seines Hasengefährten auf dem Piano präsentierte er feinste, pointierte, überraschende und quergedachte kabarettistische Noten mit ebenso unbekümmertem wie entwaffnend ehrlichem Charme.
So braust auch Applaus auf, als schließlich Rainer Pause, Kabarettist und Vertreter der achtköpfigen Jury, die Bühne betritt und die Entscheidung verkündet.
Am Ende war's mal wieder ein richtig toller Abend, den wir allen Mitwirkenden zu verdanken haben. Und natürlich einem herrlich entspannten, aufmerksamen und  ungemein vergnügten Moderator, Thomas Koch.

Knall, bumm, peng -"Stimmung" - Konrad Stöckel war da!

Mit Bunsenbrenner, Bohrmaschine und E-Gitarre ... Konrad Stöckel ließ es krachen!

In seiner Show am Freitag, den 15.4. braute er einen magischen Cocktail “Witziges Wissen” zusammen. Es dampfte, knallte, rauchte und das Publikum tobte. Konrad Stöckel, selbst eine explosive Mischung aus verrücktem Professor und komischem Entertainer, experimentierte mit Licht, Eis, Schall und Rauch und unterhielt bestens mit seiner irrwitzigen Comedy-Zaubershow. Zum krönenden Abschluss ließ er mit donnerndem Knall eine riesige Stahltonne implodieren. So geht Chemie- oder Physikunterricht also auch.

Das Wichern allerdings muss jetzt renoviert werden. :) Dank an Konrad Stöckel.

 

 

Comedian Matthias Jung überzeugte mit herrlichen Gags und ganz großer Gelassenheit.

"Liegen haben kurze Beine" - Recht hatte er ...

Matthias Jung, Comedian, Moderator und absolut urlaubserprobt, lieferte mit seinem Bühnenprogramm eine rundum gelungene Show voller Anekdoten aus dem Alltag eines Weltenbummlers mit Landei- Hintergrund. Der gebürtige Hüffelsheimer mit dem pointierten Blick auf die Welt voller Fallen und Tücken, verführte das Publikum ein ums andere Mal mit seinem lakonischen, treffenden Humor zu beherzten Lachern. Ein Abend, so kurzweilig wie ein Städtetrip und so entspannend wie ein Urlaub.

"Auch der Broccoli hat Gefühle" | Veganes Kabarett mit Gabriele Busse

Kabarett, neurotische Comedy und irgendwas am Klavier ...

Gabriele Busse ist in der veganen Szene längst mehr als ein Geheimtipp, aber selbst Fleischesser waren willkommen in ihrem Programm! Neun Jahre Erfahrung als Veganerin und die Reaktionen ihrer Umwelt darauf lieferten reichlich Stoff für Lacher und ernsthafte Auseinandersetzung. Biertrinkender Weise präsentierte sie wortgewand die vegane Sicht auf die Welt. Sie faszinierte ihr Publikum mit Offenheit, Selbstironie und bösartig-liebevollem Humor. Auch an Gitarre und Klavier.

Ganz groß! Faisal Kawusi mit seinem Solo "Glaub nicht alles, was du denkst"

Der Stand Up Comedian lieferte 1,92 m geballte Comedy!!!

Faisal Kawusi sprühte vor Energie und feuerte sie ins vor allem mit jungem, internationalen Publikum gefüllte Wichern. Er begeisterte mit frechen Geschichten aus dem Leben eines jungen Schwergewichtes mit afghanischen Wurzeln, konterte jede Frage der Zuschauer mit frappierender Ehrlichkeit und unglaublichem Witz und beendete unter kollektivem Abgesang sein fulminantes Programm.

Am Ende stellte er mit einem sehr eindrücklichen Appell unter Beweis:
Stand Up Comedy kommt von Aufstehen. Gegen Vorurteile, gegen Dummheit und Gleichgültigkeit.
Mehr ...

Stand Up Comedian Alain Frei gab Premiere seines neuen Programmes - und wurde gefeiert

"Alle Menschen sind anders ... gleich!" -  Das neue Solo zündete von der ersten bis zur letzten Sekunde.

Und die Messlatte lag hoch! Das seit Wochen ausverkaufte Haus empfing den Schweizer Comedian mit wehenden Wimpeln und großen Erwartungen. Bekannt vom Comedy PoKCal, aus dem TV, von Rebell Comedy oder YouTube ... hier kam ein Künstler, der für junge, überraschende, interaktive und extrem lustige Stand Up Comedy steht. Und mit dieser Premiere stellte er erneut unter Beweis: Niemand versteht es so  mit seinem Publikum zu spielen und eins zu werden wie Alain Frei. Er schickt mit seiner Leichtigkeit  eine um die andere Lachsalve durch die Reihen, erzählt Geschichten aus seinem Leben und bricht eine Lanze für alle, die anders sind. Alain Frei steht mit seinem neuen Programm und dem ihm ganz eigenen Charme, seinem Esprit und unglaublichen Witzgespür für die pralle Fülle des Lebens. Da passte auch Überraschungsgast Hany Siam, ebenfalls Mitglied von Rebell Comedy, bestens ins Konzept!

Am Ende des Abends geht man, erschöpft vom Lachen, überraschender Weise ein bisschen reicher, zufriedener und nachdenklicher nach Hause. So ging`s zumindest der Schreiberin.

Theater36 präsentierte zum letzten Mal "DER KICK"!

Von Oktober 2015 bis zum 14. Februar 2016 besuchten zahlreiche Theaterfreunde, Schulklassen und Studierende die Theatervorstellugen.

Mit "DER KICK" inszenierte Theater36 ein eindrückliches Lehrstück über Gewalt, Schuld und Verantwortung.

Im Mittelpunkt der Handlung steht ein Verbrechen in einem brandenburgischen Dorf an einem Sechzehnjährigen. Ein beklemmendes Zusammenspiel von gesellschaftlichen Bedingungen und persönlichen Lebenswegen, von Hilflosigkeit und Verharmlosung, von Depression und Ignoranz, von latenter und offenkundiger Gewaltbereitschaft. Der Autor Andres Veiel (Psychologe und Dokumentarfilmer, Black Box BRD, Die Spielwütigen) und die Adapption von Theater36 ging mit diesem Dokumentar-Theaterstück den Hintergründen nach.

Zur Theaterkritik...

Stück: Andres Veiel und Gesine Schmidt
Regie: Stephan Rumphorst

So war "So wahr ich Gott helfe XIII" | Festival vom 22.1.-30.1.16

Das Kirchenkabarettfestival 2010

Kirche trifft Kabarett - das war in diesem Jahr ein ganz besonderes Aufeinandertreffen.

Seit 13 Jahren ein Begriff: "So wahr ich Gott helfe". An jeweils drei Abenden im Wechsel zwischen Dortmund und Witten präsentierten wir Humor aus irdischen und himmlischen Gefilden.

Er machte den Festival-Auftakt: MOSES W. mit einem Streifzug durch die Geschichte(n) zwischen Mann und Frau

"Er-Sie Ex" mit Moses W. war Stand Up Comedy mit feiner Musiknote.

Wie unterschiedlich Männer und Frauen ticken, das wussten wir. Wie lustig dies aus ganz persönlicher Sicht eines Mannes Mitte Anfang, Ende vierzig ist, bewies Moses W.. Auf's Korn nahm er vor allem sich selbst als Vertreter des männlichen Geschlechts und unterhielt das Publikum  mit herrlichen Anekdoten, gespickt mit musikalischen Ausflügen in die Musikgeschichte, die einen Mann so durchs Leben begleitet. Authentisch, lebendig und extrem komisch.

Kabarett zwischen Kreuz und Koran: KERIM PAMUK & LUTZ VON ROSENBERG LIPINSKY | „Brüder im Geiste“

Sie lieferten sich einen interreligiösen Showkampf. Humorvoll, provokativ und informativ.
Der Eine: Protestant, Theologe und Kabarettist, der Andere: Muslim, Orientalist und Kabarettist. Zusammen präsentierten sie ein Bühnenprogramm mit viel Selbst-ironie und herrlichen Pointen über die Tücken der je anderen Religionszugehörigkeit. Kabarett von Zweien, die wussten, wovon sie sprachen. Das Publikum fühlte sich trotz herausfordernder Thematik bestens unterhalten. So geht kabarettistische Aufklärung!

Zum Abschluss des Festivals: Liedermacher Martin Buchholz "Ich suche das Weite"

Martin Buchholz mit Jungmusiker Timo Böcking: 1A Musik in bewährter Liedermachertradition.

Songpoet Martin Buchholz entführte mit Geschichten und Songs, Gedichten und vertonten Anekdoten auf eine bewegende Reise quer durch die kleinen und großen Aufbrüche und Abbrüche, die unerwünschten Einbrüche und unverhofften Durchbrüche im Lebenslauf. Von andächtig bis mitsingfreudig präsentierte sich das Publikum zum Abschluss von drei extrem unterschiedlichen Abenden.

Martin Sierp spielte zum Jahresauftakt mit Magie und dem Publikum

"Hellsehen auch im Dunkeln"- Ein Comedy-Zauberprogramm zum Mitlachen und Mitmachen.

Der Berliner Künstler Martin Sierp unterhielt wieder einmal mit Comedy und Zaubertricks, als Fürst der Finsternis und Pinoccio und vor allem mit sehr lustiger Kommunikation mit dem Publikum. Improvisierte auch wenn das Mikro versagte und lief zum Ende der Show zur Höchstform auf. Ein super Abend mit vielen Überraschungsmomenten, da sagen wir danke schön!

Sie alle waren 2015 bei uns zu Gast ...

Absolut hitverdächtig: vocal recall und ihr brandneues Musik-Comedy-Programm

"Die Schlägerparade d'Erfolgsmusik" - unschlagbar gut!

Sie erweckten wieder mal die großen Hits zu völlig neuem Leben! Musik von Unheilig und Michael Jackson oder Hot Chocolate und Coldplay - genial vertont, vertextet und verrückt verquirlt von der Fast-A-Cappella-Band vocal recall. Schöner und witziger wurden nie Flughäfen, Vegetarier oder Steuer-erklärungen besungen! Die vier Berliner Ausnahmetalente präsentierten zwei Stunden lang ein Musikfeuerwerk, das unglaubliches Vergnügen, fortwährende Lachsalven und immer neu aufbran-denden Applaus produzierte. Voller Erfolg, diese Parade!

Ausgelassene Stimmung bei Owielacht!2015 und ein imposantes Finale

Da lachte Owie, Herz und Publikum.

Zum 17. Mal präsentierte sich Owielacht mit einem schillernden Abend vor ausverkauftem Haus. Tolle Künstler sorgten wieder mal für beste Stimmung unter dem Lametta behangenen Wichernbaum.
Jens Heinrich Claassen war der Mann am Klavier, der mit seinem herrlichen Spiel als bedauernswerter Single extrem lustige Comedy präsentierte. Bauchredner Sascha Berger kam in Begleitung von Herrn Koslowski und Stand-Up-Comedian Alain Frei erwies sich  erneut als erfrischender Exportschlager aus der Schweiz, der mit seinem pointierten Witz sämtliche Lachmuskeln aktivierte. Musikalisch setzte die junge Dortmunder Formation "wild herbs" mit ihren jazzigen Ohrwürmern dem Ganzen das Sahnehäubchen auf. Moderator Micki Wohlfahrt improvisierte wie immer mit Witz und Tagebucheinträgen, und ganz zum Schluss gab's noch eine vielstimmige Überraschung:

Um 22.45 Uhr, kurz vor dem traditionell gemeinsamen Finale mit Künstlern und Publikum, bevölkerte unter Abgesang weihnachtlicher Klänge der Chor CantaStrophe die Bühne. Sorgte für einen glanzvollen Ausklang und hinterließ eine Ahnung von kommender Weihnacht.

Freitag, der 13. im Wichern: Wenn der TOD sich selbst auf die Schippe nimmt ...

Der Erfinder der "Death Comedy" bewies mit seiner Imagekampagne für den Tod erneut, dass die Konfrontation mit dem Tabu-Thema "Tod" durchaus extrem lustig sein kann. Vor ausverkauftem Haus präsentierte er nicht nur das "blühende Leben" (dessen Zeit naturgemäß recht schnell abgelaufen war), sondern erstmalig auch seine frische Assistentin "Exitussi". Ebenfalls für ausgelassene Stimmung sorgten des Todis Mauzi, musikalischer Ganzkörpereinsatz, eine Quizshow unter Beteiligung ausgewählter Zuschauer, eine aberwitzige Fotoshow und natürlich der obligatorische Einsatz von Radieschen.

Dass diese besondere Comedy, auch im Angesicht der unsagbaren Ereignisse in Paris, sehr ernst zu nehmen ist, verdanken wir einem außergewöhnlich klugen (unter der Kutte unerkannt bleibendem) Künstler.

Spiel, Satz, Sieg: Lars Redlich, Sankt Martin und der Karneval am 11.11.

Gab's nur im Wichern: Die Lars-Redlich-Laterne

Spielte bis FAST in die NACHT inklusive Laternenleuchten ...

Lars Redlich brillierte zum zweiten Mal in diesem Jahr vor ausverkauftem Haus mit seiner One-Man-Music-Comedy-Show. Imponierte mit Improvisationen zu Ukulele, Blasinstrument und Piano, überzeugte erneut mit Stimme, Performance und wortwitzigen Texten. Songs von Schorsch, der Socke, vom Brokkoli oder von Mandy, alles wirkte echt "echt"! Das Publikum selbst spielte dabei übrigens eine nicht ganz unwichtige Rolle: Immer wieder war es gefordert, seine eigenen Kreativität unter Beweis zu stellen. Geklappt. Wunderbarer Abend. Danke, Lars.

"Die Duftsammlerin" feierte Premiere im Wichern

Publikum erlebte ein Schauspiel über den Duft des Lebens, über das Geheimnis der Sinne und die Entdeckung der Welt ...
Die sechsjährige Tishina liebt ihre Großmutter über alles. Die weise Frau eröffnet ihr eine abenteuerliche Welt: Das Riechen. Und das macht Tishina nun mit Genuss! Die Nase im Wind, erlebt sie fortan als Piratin Abenteuer, erfährt wie Atem und Duft in die Welt kamen und wie man mit Düften zu den Sternen reisen kann. Die Lebenskraft der Großmutter schwindet, doch die gemeinsame Reise in die Welt des Riechens und Atmens eröffnet den beiden Generationen eine schöne Form des Abschieds voneinander. Dabei ist das Theaterstück trotz der Tiefe der Botschaft stets poetisch und voller Witz.

Mobiles Angebot für Schulen, Kitas und Kleinkunstbühnen
Die Produktion ‚Die Duftsammlerin‘ wird mobil unterwegs sein, buchbar in Schulen und Kindertagesstätten sowie auf Kleinkunstbühnen. Kontakt über das Wichern!

Dauer: ca 40 Minuten

C. Heiland amüsierte mit skurrilem Humor und Omichord

Sein Solo "Ich bin in der Brigitte" rief so viel Gelächter wie Verwirrung hervor. Mit Hilfe seines Markenzeichens, dem japanischen "Omnichord", einer TV-Fernbedienung und der Energie des Publikums sang und kalauerte sich C. Heiland durch das Abenteuer seines Lebens: Seine Freundin Brigitte wurde auf dem Berliner Alexanderplatz von einem Meteoriten ... und das Jahr 2014 ist verschwunden ... und dann war da noch Frank, der auf einem Marmeladenglas ... Musste man nicht alles verstehen, war aber einzigartig.

Martin Buchholz begeisterte bei "Tage mit Goldrand"

Eingeladen zu dem Bühnenprogramm am 15.9. hatte das Seniorenbüro Innenstadt-Nord.
TV-Journalist, Liedermacher und Kabarettist Martin Buchholz erzählte und sang vom prallen Leben - mal augenzwinkernd heiter, mal nachdenklich bewegend.
Einen besonderen Ehrenplatz nahmen dabei die außergewöhnlichen Geschichten von Edith Libbert aus einem ganzen Jahrhundert Lebenserfahrung ein. Weise, herzerfrischend und mitreißend. Das fanden auch die Besucher, die der Einladung gefolgt waren. Bei Kaffee und Kerzenschein konnten sie die Geschichten und Lieder von Martin Buchholz genießen und vor allem mit eigenen Erinnerungen an ihre ganz persönlichen "Tage mit Goldrand" auffüllen.  Begleitet wurde er fantastisch am Piano von dem jungen Musiker Timo Böcking.

Ein Riesenspaß! Vocal Recall: Waren wieder mal virtuos, wortgewandt, witzig - wahnsinnig gut!

Sie können's einfach. Publikum feierte die A Cappella Band und ihre mitreißende Musikshow.

Wenn der Mann am Piano "Für Elise" anstimmt, gibt's kein Halten mehr. Denn so hat man's einfach noch nie besungen gehört. Vocal Recall schaffen es einmal mehr, mit ihren richtig frechen Arrangements und unglaublichen Texten das Allerbeste aus Klassik, Pop, Rap oder Rock heraus zu zaubern. Egal, ob "Scheiß Musik" oder "Abtau'n-Girl",  Vocal Recall präsentierten bekannte Hits in völlig neuem Outfit. Wirklich großartig. Fanden auch dieses Mal wieder die Zuschauer.


Und am 4. Dezember gibt's dann bei uns das brandaktuelle, neue Programm: Die Schlägerparade der Volksmusik. Freuen uns drauf!

Micki Wohlfahrt präsentierte am 12.6. sein allerneustes Kirchenkabarettprogramm!

„Wir sind dann mal weg – als Luther verkehrt abbog und der Papst in der Sackgasse landete“

Und der Titel hielt, was er verspricht!

Micki Wohlfahrt bescherte einem erlauchtem Publikum extrem vergnügte Unterhaltung.
Er machte sich zu einem kabarettistischen PILGERWEG DER VERLORENGEGANGENEN VOLKSKIRCHEN auf und brachte mit seinen Anekdoten, Seitenhieben und dem ihm eigenen augenzwinkernden Ruhrgebiets-Carme die Sache auf den Punkt: Kirche ist vielleicht out, bietet aber immer noch die ein oder andere Sternstunde. Nicht zuletzt durch einen wie ihn: Kirchenerprobt, kritisch, aber immer noch überzeugt und überzeugend. 

Stand-Up und Lies-ab Comedy mit Andrea Volk war schönster Urlaub vom Alltag...

Kein Wunder. Ihr drittes Solo "Juhu, wir verreisen!" entpuppte sich als Gruppenrundreise für die Lachmuskeln.

Andrea Volks Comedy-Programm war dicht gespickt mit herrlichsten Anekdoten aus dem Urlaubsalltag. Kreuzfahrtgepflogenheiten der Deutschen, Reisewahn auf der A1, Mückenattacken im Einraumapartment mit dem Liebsten und Landausflüge mit der Reisegruppe. Andrea Volk brachte es auf den Punkt: Für's Verreisen braucht man jede Menge Humor und starke Nerven. Sie hat beides. Und das Publikum lachte sich scheckig. Ganz entspannt dank Andrea Volk!

Lars Redlich brillierte erneut vor ausverkauftem Haus

"Lars but not least" ... Zum dritten ...

Auftritt, Stimmung, Lachsalven. So war's mit dem Lars. Bestes Entertainment, immer wieder begeisternd. Dortmund feierte den Musik-Kabarettisten und umgekehrt. Und Geschenke gab's obendrein. Auf facebook postete Redlich "Danke Dortmund für den sensationellen Abend und Danke Chrissi für den BVB Becher!!! :)))) Bitte schön. Wir freuen uns jetzt bereits auf den kommenden Auftritt.

Und der ist am 11.11.2015 um 20 Uhr im Wichern!

Der Gewinner des 11. Kabarett & Comedy PoKCals heißt: Moritz Neumeier - junge, provokante Stand Up Comedy!

Um 23.15 Uhr stand es fest, die Jury hatte entschieden: Der PoKCal 2015 geht an: Moritz Neumeier

Der Hamburger war nach Losentscheid der letzte Auftretende von fünf Finalisten im Wettbewerb um den PoKCal. Zuvor hatte ein famoses Bühnenprogramm stattgefunden: Manuel Wolff erfand unter Mitwirkung des Publikums den Eurovision Song Contest neu und rappte nach Bedarf, produzierte Klassik in reinstem Französich und rockte den Schlager. Faisal Kawusi hatte mit seinem fulminanten Auftritt als geballte 1,90er Macht das Publikum komplett im Griff und erntete mit seinem Programm rund um die Lebenswirklichkeit zwischen Deutschland und Afghanistan Lachsalve um Lachsalve. Anton Grübener verblüffte mit oft absurder, grandioser Komik aus Combarett und Kabady. Pause mit Gala-Buffet; Auftritt Christoph Tiemann: Politisches Kabarett - sprachgenau und enthusiastisch, publikumsnah und herrlich unterhaltsam eroberte er die Herzen im Sturm.

Und Moritz Neumeier? Machte etwas wirklich Erstaunliches: Schaffte es mit seinem direkten, unverblümten Auftreten, Dinge auf den Punkt zu bringen, die eigentlich tabu sind. Ein Grenzgänger, der vor Nichts Halt macht  und doch die Lacher am Ende auf seiner Seite hat. Locker und provokant. Ein Stand Up Künstler im wahrsten Sinne des Wortes, ein Nachwuchstalent, das den Spagat zwischen Comedy und (politisch unkorrektem) Kabarett wagt - und gewinnt.

Wir gratulieren und freuen uns mit ihm. Wie immer mit einem Wermutstropfen, weil wieder nur ein Preis zu vergeben war. DANKE an alle tollen Künstler, die uns einen fantastischen Abend geschenkt haben. Und natürlich an die wie immer wunderbare Moderatorin Sabine Brandi!

TRAU MA‘ Dortmund und JOIN US - Sie lieferten sich DAS Impro-Battle!

Foto: Jonas Martinetz

In dieser Impro-Theater-Session spielten junge Nachwuchstalente und alte Hasen um die Gunst des Publikum!
Zum ersten Mal präsentierten die Ev. Jugend Dortmund und Ev. Jugend Bochum das Impro-Battle. Vom Ballett „Der sterbende Schalker“ über Clowns an der Trinkhalle bis hin zum Musical vom Heiratsantrag im Heißluftballon - am Samstagabend war  das pralle Leben auf der Bühne zu sehen. Die Improvisateure bedienten alle Genres großartig.

HORTKIND sorgten wieder mal für exorbitante Unterhaltung!

Das Berliner Duo HORTKIND präsentierte Körper Comedy vom Feinsten...
Sie surften auf eine Woge von bestens gelauntem Publikum. Die beiden extrem unterschiedlichen, hochbegabten schrägen Typen lieferten zwei Stunden eine Show, die begeisterte. Mit vollem Körpereinsatz und jeder Menge irrwitzigem Humor bewiesen sie, dass Comedy mal ganz anders gehen kann. Slow motion und lebende Schachfiguren, Erkältungsrap und Herz-Op und ääh... SM-Stepnummer. Kleinkunst live und in Farbe. Besser als Fernsehen!

Theater36 verabschiedete sich nach erfolgreicher Saison mit "The blue room". Bis zur Premiere des nächsten Stückes.

Zehn Aufführungen, viele Zuschauer, gute Presse.

Mit der Inszenierung von "The Blue Room", der Adaption von Arthur Schnitzlers "Reigen", hat Theater36 wieder viele Theaterinteressierte begeistert. Unterhaltsam und anregend setzte das Ensemble mit ausdrucksstarkem Körpereinsatz den szenischen Reigen um die Liebe als Machtkampf um. Im Mittelpunkt standen fünf Paare und ein rotes Sofa, die Auseinandersetzung mit Sexualmoral und die Suche nach Anerkennung. Musik und Videoeinspielungen komplettierten die gelungene Interpretation.

Das war das Kirchenkabarettfestival 2015 "So wahr ich Gott helfe XII" vom 17.1.- 23.1.

Das Kirchenkabarettfestival 2010

Kirchenkabarett hat seit 12 Jahren einen Namen: "So wahr ich Gott helfe". An jeweils drei Abenden im Wechsel zwischen Dortmund und Witten pr

Jürgen Becker: Ein Mann, ein Bild, ein Programm. Er machte den Auftakt des Festivals am 17.1. zum echten Erlebnis.

"Der Künstler ist anwesend" - Jürgen Becker machte dem Titel seines Programmes alle Ehre.

Mehr als anwesend war der Künstler in dem voll besetzten Saal "Kultur auffem Hügel". Geradezu omnipräsent. Zweieinhalb Stunden lang begeisterte Becker mit einem Zug durch die Kunst- und Religionsgeschichte. Bildende Kunst zum Anfassen und lauthals Lachen. Das muss ihm erst mal einer nachmachen. Und auch das Bildnis vom "Röhrenden Hirsch" haben wir nun alle endlich besser begriffen.

Und hinterher Autogrammstunde auf Kölschgläsern, Servietten, Büchern oder was eben das Publikum so mitbrachte. Wir danken dem Künstler für seine Anwesenheit.

Kirche, Karneval, Krise. Willibert Pauels - ein Clown mit Tiefgang und "ne echt bergische Jung"

"Wenn der Mensch lacht, hat er eine Ahnung vom Paradies" Wenn das stimmt, war das Publikum nah dran. Willibert Pauels erzeugte Lachsalven, die durchs Wichern schallten. Bekloppte Witze hintergründig erzählt. Religion zum Lachen über sich selbst. Perspektivwechsel gegen Depression. Der rheinische Kirchenkabarettist überraschte mit einer ungewöhnliche Mischung aus Einblicken in seinen ganz persönlichen Lebensweg und karnevalistischem Humor.  War herrrrrlisch.

Kulinarisches Kirchenkabarett: Italienische Köstlichkeiten mit Don Camillo und Peppone – gelesen von Carsten Bülow

Wurden wieder zum Leben erweckt: Don Camillo und Peppone. Niemand kann dies authentischer als Schauspieler Carsten Bülow. Für viele Lacher und gebannte Stille sorgten die wunderbaren Geschichten um Zwei wie Engel und Teufel und einen Gekreuzigten, der jede Menge Humor beweist. Erstmalig beim Kirchenkbarettfestival: In der Pause wurden dem Publikum italienische Köstlichkeiten aus der Wichern-Küche serviert. Der dritte und letzte Abend des Festivals war ein wahrlich schmackhaftes Vergnügen.

Toller Jahresauftakt. Er war ZUM ANBEISSEN! Martin Sierp spielte mit Witz, Worten, Würfeln und dem Publikum!

Das war Comedy und Show, Zauberei und bestes Entertainment. Der Abend mit Comedian und Verwandlungskünstler Sierp sorgte für herrliches Vergnügen zum Jahresauftakt. Der Berliner Künstler spielte vor ausverkauftem Haus und brachte das Publikum mit seiner Leichtigkeit zum Lachen, seinem Bühnen-Mitmach-Programm zum Schwitzen, seinen Künsten zum Staunen und seinem Einfallsreichtum zum Toben. Das hat RICHTIG Spaß gemacht. Dank Martin Sierp.

Im Wichern 2014 ...

Vocal Recall: Diese Musikshow war die Eintrittskarte zum Glück mit Keks.

Wieder mal brillant. Vocal Recall mit "Dieser Kekes wird kein weicher sein"
Mittlerweile spricht es sich wie ein Lauffeuer rum... sie sind wieder da. Dann sorgt Vocal Recall für ein volles Haus und alle sind aus dem Häuschen. Die A-Cappella-Band mit dem Mann am Piano lieferte schon zum fünften Mal im Wichern eine Show, die einfach nur riesigen Spaß macht. So sehr, dass wieder mal niemand nach Hause gehen wollte. Erst als die Lichter nach einer Weihnachts-,  Pianoman- und schließlich "Supermarkt"-Zugabe endgültig angingen, war wirklich Schluss.
Bis zum nächten Jahr. Da gibt's das brandneue Programm am 4. Dezember. Und vorher noch ein Sommerspecial!

Owielacht!2014: Sehr lustig, sehr schrill, sehr glitzernd, sehr voll, voll schön!

Kugelbunter Abend unterm Wichernbaum - alle Jahre wieder ein Vergnügen.

Zum 16. Mal präsentierte sich Owielacht vor schillernder Kulisse mit Comedy und Musik, Kabarett und Chanson, Körpercomedy und Pantomime und einer zuckersüßen Überraschung.
Das bestens aufgelegte Publikum empfing die Künstler beim traditionellen Einzug  bereits mit donnerndem Applaus, amüsierte sich königlich über MOSES W. mit seinen Tipps und Tricks für eine gelungene Weihnacht und liebte sowohl seinen Howard Carpendale als auch sein Familienkonzert mit Textamnesie. Mit Pianlola wehte Berliner Luft ins Wichern und ließ freche Berliner Chansons mit argentinischer Note erklingen. HortKind schließlich lieferte Stand Up Comedy mit extremem Körpereinsatz. Und bei der berühmt-berüchtigten S/M-Step-Nummer war immerhin eine Nikolausmütze mit von der Partie. Man kringelte sich. Dann, am Ende streifte die Show doch tatsächlich noch ein Hauch von guter, alter Weihnacht: Moderator Micki Wohlfahrt kündigte als Überraschungsgast die 17jährige Michelle aus Dortmund an. Und die sang "Have yourself a merry little christmas". Und wie. Herzergreifend.

Künstler und Publikum besangen zum Finale den Wichernbaum, ließen den Saal leuchten und dann war es leider schon wieder vorbei. Freuen wir uns auf Owielacht!2015.

"Neutral war gestern" mit Alain Frei: Das war beste, junge, frische Stand Up Comedy

Der Senkrechtstarter und Gewinner des Kabarett & Comedy PoKCals 2014 stellte am 8.11. mit seinem Solo erneut unter Beweis: Schweizer können sooo lustig sein.

Dieser Stand Up Comedian war mit seiner unglaublichen Spielfreude und Spontaneität ganz nah dran am Publikum. Hatte immer die richtige Pointe auf Lager und lieferte eine super Show. Dabei waren die Themen fast egal, er traf einfach den richtigen Ton. Hat eine coole Oma, eine besorgte Mutter, das Herz am rechten Fleck und jede Menge intelligenten Humor. Authentisch und witzig, politisch unkorrekt und ehrlich, kreativ und originell, multikulturell und weltoffen - So muss Comedy. Zuschauer extrem begeistert. Wir danken der Schweiz und Alain Frei.

Sorgte für Riesenstimmung: Der TOD am 26.9.

Immer wenn der TOD ins Wichern kommt ...

erntet er stürmisches Gelächter... Der Erfinder der "Death Comedy" bewies wieder einmal, wie extrem lustig es sein kann, die Radieschen von unten zu betrachten. Der TOD spielte mit dem Leben, sang und tanzte, präsentierte Absurditäten rund um den Tod , schmiss Konfetti und sorgte mit seiner Imagekampagne dafür, dass sich das Publikum vor Lachen nicht mehr halten konnte. Wer der TOD ist, bleibt nach wie vor ein Geheimnis. Fest steht: Im Angesicht DIESES Todes freut man sich immer wieder auf ein nächstes Mal! Tosender Applaus. Ende. Lachmuskelkater am nächsten Tag.

P.S. "Mein Leben als TOD" kann man jetzt auch lesen... Überall im Buchhandel erhältlich.

"Benefiz - Jeder rettet einen Afrikaner" - Zuschauer erlebten lebensnahe Theatersatire

Schauspielensemble der "Märkischen Kammerspiele" lief am Wochenende zu Höchstform auf.
Und darum ging's: Fünf engagierten Menschen, die eine Wohltätigkeitsveranstaltung planen und die Welt retten wollen. Und sich selbst auch ein bisschen. Da wurde geredet und beredet, krampfhaft gelockert und krampfhaft verheddert, wurden Eitelkeiten offenbart, wo es doch eigentlich um die gute Tat ging... Virtuos, voll bösartigem Witz, erhellendem Humor und nackter Wahrheit.

Es spielten: Michael Guddeit, Johst-Bernd Henseler, Daniela Menzel, Reiner Muxfeld und Anne-Katrin Röhm | Regie: Christopher Hustert

Das war "Dortmund im Sixpack" - Dortmunder Künstler drei x im Doppelpack! | 18.-20. September

Drei Abende mit sechs Künstlern und vielen Überraschungen!
Erstmalig kamen Künstler zusammen auf die Wichern-Bühne, die eines gemeinsam hatten: Sie alle sind gebürtige Dortmunder und der Nordstadt verbunden.
Bei Dortmund im Sixpack trafen sie in ungewöhnlicher Mixtur aufeinander und stellten ein gemeinsames Programm auf die Beine.
Da spielte bekannt mit unbekannt, alt mit jung, Profi mit Laie, Berlin mit Nordstadt.
Das war das reinste Vergnügen!


Moderiert wurde „Dortmund im Sixpack“ übrigens von dem Dortmunder Kabarettisten Horst Schulze Entrum.
Sixpack - das waren: CantaStrophe & Chester, Fred Ape & Schlakks, C. Heiland & Horst Schulze Entrum! Danke an alle für die Experimentierfreudigkeit.

Bombastisch! Chester rockte CantaStrophe beim Auftaktabend von "Dortmund im Sixpack"

Absolute Gänsehaut beim Konzert von Indiepop-Band Chester mit dem CantaStrophen-Chor.

Punkt 20 Uhr startete der Auftakt zum Sixpack. Ruhrpott-Kabarettist Horst Schulze Entrum eröffnete im vollbesetzten Wichern ein Konzert, das seinesgleichen sucht. Die vier Jungs der Band Chester betraten die Bühne und legten los. Indiepop aus eigener Feder, so mitreißend, dass das nicht unbedingt jüngste Publikum völlig aus dem Häuschen geriet. Kurze Pause - und dann trat CantaStrophe auf. Der Chor, der in Dortmund für gute Laune sorgt. Macht alles andere als Indie-Pop, begeistert aber durch extrem witzige Arrangements von Pop bis Musical, von Gospel bis Deutsch-Rock. So auch das Wichern. Und während sich Horst Schulze Entrum noch unter großem Gelächter um Kopf und Kragen moderierte, formierte sich zum Abschluss schon eine völlig neue Konstellation:

Eine Band, deren Sound sonst bei "Bochum Total"  zu hören ist, begleitete ein 40-stimmiges Halleluja. Ein Chor, der alles drauf hat, was man mit und ohne Unterstützung seines (begnadeten) Pianisten aus Noten machen kann, wurde zum Background-Chor der Chester-Songs.

Grandios. Leider einmalig, und nur im Wichern. Die Zuschauer erholten sich nur langsam von der bombastischen Erfahrung und gingen dann einfach nicht nach Hause. Erst als sich Chor und Band nach Abmoderation noch mal erbarmten und einen der Songs als Zugabe wiederholten. HALLELUJA. 

Gefeiert! Fred Ape und Schlakks bei ihrem gemeinsamen Auftritt im Sixpack

Sie wurden gefeiert und feierten das Leben. Unglaublich!
Bei Dortmund im Sixpack am Freitag: Jeder kennt ihn - Fred Ape, den gestandenen Liedermacher, den, der sein Publikum kennt und den es liebt. Zu Recht! Er bot im ersten Teil des Programms eher die leisen Töne. "Denn nach mir kommt jemand auf die Bühne, der ist jung, schnell und holt mich dann ein".  Richtig. Der anschließende Auftritt von Hip-Hopper und Rapper Schlakks hätte nicht gegensätzlicher sein können. Ließ das Rap-ungeübte Publikum teilhaben am jüngst erschienenen Album "Tat und Drang" mit schnellen, wortgewaltigen Texten und dem so schlakkstypischen Hip-Hop Sound, und siehe da - es hörte, staunte, wippte und sang sogar ein wenig mit ...

Blieb die spannende Frage: Was passiert, wenn der Ape und der Schlakks zusammen auf der Bühne stehen?

Wenn Fred Ape und Schlakks zusammen Musik machen, dann geht das so: Man spiele sich gegenseitig einen Song vor, höre dem anderen genau zu, schnappe sich das Thema, präsentiere seinen Song und erzähle damit unglaubliche Geschichten. Der eine rappt die seinen und der andere singt sie zur Gitarre. Von Heimatliebe und der Nordstadt, von Lebenshunger und Lebensträumen, von Ohnmacht und Liebe. Da entwickelte sich eine Dramaturgie, die niemand erwartet hatte. Die ein bisschen atemlos machte, anrührte, innere Feuerwerke entzündete und total begeisterte. Zwei Musiker, zwei Generationen, zwei Sprachen. Aber zusammen brachten sie es exakt auf den Punkt: Ein Hoch auf das Leben. Ein Hoch auf Schlakks & Ape!

Extrem! Lustig! C. Heiland und Horst Schulze Entrum passten wie Faust auf Auge

Oder wie Saxophon auf Omnichord. Oder wie Kabarett auf Comedy.

Oder umgekehrt. Kaum zu beschreiben, was da am letzten Abend vom Sixpack über die Bühne ging. Ein Mann am Klavier, der mit schrägen Tönen, skurrilen Geschichten, gelesenen Kochrezepten für ungläubiges Gelächter sorgte. Und ein Mann am Omnichord, der sein Publikum Sätze wie "Wir schauen auf deinen Mund" singen ließ  und mit schon fast absurdem Humor über so alles, aber vor allem über Brigitte ...  Wir haben so gelacht. Horst Schulze Entrum und C.Heiland waren super. Und dann kam der spannende Moment des gemeinsamen Auftritts:

Also der Horst hat ohne Worte die Nummer vom Heiland, und dann mit dem Saxophon das Solo, während C.Heiland vom Omnichord aus dem Entrum ... Also es war jedenfalls ebenfalls total super!

Sommer-Special am 12.8.: Improtheater - Gemeinsames Wohnen für Fortgeschrittene

Jörn Bauchrowitz und Nils Paskarbies suchten und fanden Bewerber für ihr WG-Casting.

Schönes, sonnendurchflutetes Zimmer in kultivierter, dynamischer, anspruchsvoller WG zu vergeben. So lautete der Aufruf zur Improshow der zwei tatkräftige Typen, die in diesem Jahr erstmalig mit ihrer brandneuen Improvisationstheater-Show durch Deutschland touren, um den perfekten neuen Mitbewohner zu finden. Ein paar Dortmunder sind schon mal dabei ...

Jugendtheater Lampenfieber e.V. inszenierte "Die Tribute von Panem: Hungerspiele"

“Willkommen zu den 74. Hungerspielen. Möge das Glück stets mit euch sein!”
Wer die "Tribute von Panem" von Suzanne Collins verschlungen hat, wusste: Bei diesem Theaterstück ging es um ein Spiel um Leben und Tod. Beindruckend, wie die jungen Schauspielerinnen und Schauspieler die Geschichte um das nackte Überleben in der apokalyptischen Welt der Katniss Everdeen, Heldin der Buchtrilogie, umsetzten. Zwei Stunden lebendige Hochspannung und großer Applaus für "Lampenfieber"!

Er ist der "Puppenflüsterer und spielte am 6.6. erneut vor ausverkauftem Haus: Benjamin Tomkins

Foto: Hans Lantzsch

Der Mann mit den vielen Stimmen und wunderbaren Begleitern.
Wenn Benjamin Tomkins seine Figuren zum Leben erweckt, erzählen sie die komischsten Geschichten. Hen-ri-ette ist nur eine seiner (in diesem Fall schüchterne) Seiten. Aber auch ganz solo war Tomkins super. Weinprobe mit Sir Conny, Deutschstunde zum Thema Vierzeiler, und dann war da noch seine Mutter... Zwei Stunden unterhielt Benjamin Tomkins sein Publikum, und das amüsierte sich königlich. Wir sagen "Danke, Benjamin Tomkins".

Noch mal, weil's so schön war: Theaterstück "Gut gegen Nordwind" beindruckte erneut mit dichtem Schauspiel

Am 23. -25. Mai durfte man das Bühnenstück nach dem gleichnamigen Bestseller von Daniel Glattauer noch einmal erleben.
Die ungewöhnliche Liebesgeschichte, ausgelöst durch einen Tippfehler in der E-Mail-Adresse, entwickelte sich vor den Augen der Zuschauer zu einem Beziehungsdrama mit überraschenden Wendungen. Eindrucksvoll inszeniert und mitreißend gespielt.
In der Rolle der Emmi Rothner: Anne-Katrin Röhm
In der Rolle des Leo Leike: Michael Guddeit
Regie und Bühnenbildkonzept: Christopher Hustert

Der Dortmunder Kabarett & Comedy PoKCal hat einen Sieger!

Vier Stunden dauerte sie, die 10. Galashow zur Verleihung des Dortmunder Kabarett & Comedy PoKCals am 26. April. 

Mit einem ebenso brillianten wie entspannten Thomas Koch als Moderator, mit einer bunt besetzten Jury, die eine schwierige Aufgaben zu meistern hatte, mit einem Publikum, das vom Wichernteam aufs Feinste verköstigt wurde - aber vor allem mit fünf außerordentlich (netten), großartigen und extrem unterhaltsamen Künstlerinnen und Künstlern:
Ususmango mit seiner "Rebellcomedy" zum Auftakt. Er lacht kaputt, was ihn kaputt macht. Lässig, schlacksig, schräg, cool. So geht das! Dann Kontrastprogramm: Fee Badenius zaubert mit nichts als ihrer Gitarre und wunderbaren Stimme zarte Töne mit Widerhaken, kleine Bösartigkeiten und pointierte Lachfallen. Letzter Auftritt vor der Pause: René Sydow. Politisches Kabarett ist tot? Es lebe René Sydow! Er beweist mit seinem fulminanten Auftritt, wie politisches Kabarett in bester Tradition zwischen Lachen und steckenbleibendem Lacher funktioniert.

Zwei gehen noch: Helene Mierscheid und Alain Frei. Wichern kocht bereits. In der Küche, im Saal und auf der Bühne. Und Helene Mierscheid lässt es krachen. Diese Frau ist Fisch und Fleisch, Kabarett und Comedy. Lachsalven bereiten den Weg für den letzten Solisten. Alain Frei. Der junge, gebürtige Schweizer präsentiert Stand up Comedy mit Schweizer Akzent. Das ist eigentlich nicht lustig. Findet seine Oma. Das Publikum aber lacht sich krümelig.
Und nun: Die Jury zieht sich zur Beratung zurück, die Gäste vergnügen sich beim Dessert. Schließlich: Der diesjährige Jurypräsident Knacki Deuser tritt vor das erwartungsvolle Publikum und verkündet den Gewinner des Abends.

In der Jury saßen übrigens in diesem Jahr:

Fred Ape (Liedermacher, Musikkabarettist) | Knacki Deuser (NightWash) | Jürgen Kleinschmidt (Dortmunder CHORator) | Rainer Klein (Diakonisches Werk Dortmund und Lünen gGmbH) | Martina Steimer (Veranstalterin | Pantheon Bonn) | Natalie Skuginna (Radio 91,2) | Dagmar Tigges (HEiNZ Magazin).

Noch mehr zum PoKCal-Abend ...

Ach ja: And the winner is:

Frisch, frech, frei ... Schweiz. Alain Frei holt sich den PoKCal!

Was soll man sagen? Er kam, sprach und siegte.

Traf den Humor, den richtigen Ton und das Zwerchfell. Herzerfrischend und rasant. Machte ein Ende mit (fast) allen Vorurteilen gegenüber Schweizern. War lustig, spontan und gewitzt. Spielte mit dem Publikum und seiner Trophäe. War überrascht und geflasht vom Gewinn. Gab eine Zugabe, die so improvisiert wie schreiend komisch war. Wir gratulieren von Herzen und freuen uns mit ihm!!!

Ein großer Dank geht an alle Beteiligten und die tollen, fairen Künstlerinnen und Künstler!

Ausverkauftes Haus feierte Musik-Comedian Lars Redlich

Lars but not least. Diese mitreißende One-Man-Musik-Comedy-Show muss man einfach erlebt haben!
Brüllend komisch und gleichzeitig intelligent, grandios unterhaltsam, beeindruckend vielseitig und immer selbstironisch! Der Berliner Musik-Kabarettist und Liedermacher Lars Redlich bewies, dass das geht!
Der Gewinner des Dortmunder Kabarett und Comedy PoKCals und sechs weiteren bundesweiten Preisen begeisterte mit außergewöhnlichem Stimmpotienzial und extrem unterhaltsamer Show. Erst nach drei Zugaben ließen die Zuschauer ihn widerwillig ziehen. Mit dem Versprechen, wieder zu kommen. Also am 28.3.2015.

Da war das Publikum baff: So also funktioniert "Visual Stand Up Comedy " mit dem Berliner Ausnahme-Duo HORTKIND

Fotos: Jonas Martinetz

Comedy vorwärts, rückwärts und in Zeitlupe. HORTKIND präsentierte wahnwitziges Bühnenprogramm am 21.3.

Sie beherrschen das perfekte Timing: Ein Schachspiel als Battle, ein Boxkampf in slow motion, eine High Five Variation als Rap - was sie auch auf die Bühne bringen: Es ist zum Schießen komisch und zum Staunen fantastisch. Unglaubliche Körperbeherrschung trifft verrückte Einfälle, trifft punktgenaue Comedy.

HORTKIND verursachten mit ihrer Performance beim Publikum ungläubiges Gelächter und immer wieder gespannte Erwartung: Was jetzt noch? Und zum Schluss dann wirklich ... Nein. Das verraten wir jetzt nicht. Das müssen Sie einfach selbst gesehen haben. Also beim nächsten Mal, wenn HORTKIND wieder da ist mit ihrer Show "nackt und unplugged".

Puppenflüsterer Benjamin Tomkins: Freche Fliegen, sprechende Säcke und singende Schildkröten ...

Ausverkauftes Haus erlebte am Samstag, den 1.3. die erste von zwei Vorstellungen mit dem Bauchredner Tomkins.
Bauchreden ist eine Kunst. Bauchreden und Comedy ergibt: Benjamin Tomkins. Der Künstler stellte mit seinem Programm "Früher war ich schizophren, aber jetzt sind wir wieder ok" unter Beweis, dass er all seine Kleinkunstpreise der vergangenen zwei Jahre zu Recht abgeräumt hat. Die vielen Gäste waren aus ganz Nordrhein- Westfalen angereist um ihn zu erleben. Und wurden nicht enttäuscht. Herrliche Dialoge mit aberwitzigen Figuren. Hildegart, Henriette, ein kleiner, frecher Hase... alles Benjamin. Freuen uns schon auf den nächsten Termin im Wichern am 6. Juni!

"Empfänger unbekannt" - Das literarische Meisterwerk in szenischer Lesung

Eindrucksvoll: Sabine Henke und Birgit Rumpel lasen am 23.2. die berühmte Briefnovelle.

Ihnen gelang es, die dramatische Entwicklung einer Freundschaft zur Zeit der Machtergreifung Hitlers in bewegender Schlichtheit in Szene zu setzen:
Zwei deutsche Freunde und Geschäftspartner. Der eine, jüdischer Herkunft und in New York lebend, der andere im aufkommenden Faschismus der frühen dreißiger Jahre nach Deutschland umgesiedelt. In dem Briefwechsel zwischen Max und Martin vollzieht sich der politische Wahnsinn der Zeit auf ganz persönliche und perfide Weise. Ein politisches Lehrstück, das unter die Haut ging.

Voller Erfolg: Theater36 präsentierte 15 x Shakespeares "Viel Lärm um nichts"

Die gewitzte Komödie, gekonnt in Szene gesetzt von Charlotte Zilm, war Garant für Ungewöhnliches und viel Spaß.
Liebe und Intrigen, Schein und Sein, Lug und Trug, ein fröhliches Tohuwabohu mit heiterem Ausgang ...
Mit den Aufführungen von "Viel Lärm um nichts" spielte sich das Theaterensemble seit Oktober 2013  mal wieder mit Kreativität und Schauspielkunst um Kopf und Kragen. Ein herrliches Theatervergnügen und einen äußerst kurzweiligen Shakespeare-Abend durften die vielen Besucher bis Anfang Februar ganze fünfzehn mal erleben.

"Der Fürst der Finsternis": So gelacht haben Sie noch nie bei einer Zaubershow

Fotos: Jonas Martinetz

Es sei denn, Sie waren am 1.2. im Wichern bei Comedian und Magier Martin Sierp.
Die 120 minütige Comedy-Show war so rasant, überraschend und interaktiv, dass das Publikum sowohl aus dem Lachen als auch aus dem Staunen nicht heraus kam. Sierp ist einer der ganz großen Entertainer. Er verwandelte sich vom Sonnyboy zum Kommunikationstalent, von Karl Lagerfeld (herrlich) zum liebenswert schwulen Showmaster und schließlich: zum Fürsten der Finsternis. Seine Schlag- und Fingerfertigkeit zauberte nicht nur Boomerange, Feuer und Frösche, sondern immer wieder aufbrandendes Gelächter und jubelnden Beifall hervor. Zwei junge Zuschauer nach der Vorstellung: "Ey, das war ja besser als Kino. Und noch nich ma viel teurer."
Stimmt. 

Nächste Vorstellung im Wichern: 10.1.2015!

Kirchenkabarettfestival 2014: "So wahr ich Gott helfe XI" vom 17.1.- 25.1. | so war's:

Das Kirchenkabarettfestival 2010


Okko Herlyn machte den Auftakt mit "... vor allem ein Autogramm von Margot K.“

Okko Herlyn, Kabarettist und Ev. Theologe, präsentierte kuriose Innenansichten,
karikierte liturgische Kabinettstückchen, kirchlichen Personenkult und einen Kirchenchor, der ob seiner sozialen Aktivitäten nicht über das Einsingen von "Marta möchte morgens manchmal Marmorkuchen machen" hinaus kommt. Immer wieder eindrucksvoll kommentiert mit Songs und Texten am Piano. Und bewies in seinem Programmteil nach der Pause, dass zum Kirchenkabarett auch unbedingt die leisen und die politischen Töne gehören.

Echt ne Nummer. Ulrike Böhmer setzte Lichter auf mit "Die Letzte macht das Licht aus"

Woll'n mal so sagen ... Ulrike Böhmer ist Erna. Und die kann's aufnehmen mit Herbert Knebel und Piet Klokke.
Vor allem aber ihr Pastor muss gehörig Manchetten vor ihr haben. Die Katholikin ging mit „Ihrer“ Kirche ins Gericht und auch die Evangelen kriegten ihr Fett weg. Ulrike Böhmer in ihrer Paraderolle als Erna Schabiewsky erntete Lachsalve um Lachsalve. Ihre ganz eigenen Analysen des kirchlichen Lebens und der damit verbundenen theologischen Fragen waren praktisch, komisch, herrlich, eben Erna. Die hat dann zum Schluss auch brav das Licht aus gemacht.

Klüngelbeutel mit „Vielen Dank, Joachim!" - Man musste weder kölsch noch katholisch sein, um dieses Programm zu verstehen,

aber es schadete auch nicht.– Ein kabarettistischer Lobgesang zum Abschied von Kardinal Meisner.

Dem Klüngelbeutel gelang es wieder einmal im Publikum für beste Laune zu sorgen. Und das bei einem so ernsten Thema! Ein Kardinal und seine Folgen. Das Kölner Kirchenkabarett-Ensemble präsentierte zu diesem Anlass einen Dankeschön-Abend der besonderen Art, schlüpfte in die Rollen von illustren Gästen und kommentierte das Geschehen mit viel Musik. Mehr als ein Besucher hatte mit dem Klüngelbeutel schon mehr als ein Mal das Vergnügen. Und auch am letzten Abend der Festivalwoche hieß es unter großem Beifall: Vielen Dank, Klüngelbeutel!

"Gut gegen Nordwind" nach Daniel Glattauer | Publikum erlebte spannende Inszenierung zum Jahresauftakt

Das Bühnenstück nach dem gleichnamigen Bestseller begeisterte mit überzeugender Umsetzung und großartigem Schauspiel. "Gut gegen Nordwind" - Eine ungewöhnliche Liebesgeschichte via E-Mail, ausgelöst durch einen Tippfehler in der Adresse. Rasant entwickelt sich eine Beziehung, die amüsant, spannend, ergreifend und vor allem emotional nachvollziehbar ist. Der Inszenierung gelang eine mitreißende Vorstellung mit tollen Schauspielern und einem eindrucksvoll reduzierten Bühnenbild.

In der Rolle der Emmi Rothner: Anne-Katrin Röhm
In der Rolle des Leo Leike: Michael Guddeit
Regie und Bühnenbildkonzept: Christopher Hustert

Wichern 2013 ...

Glänzender Auftritt der Berliner in Dortmund: VOCAL RECALL bescherte musikalisches Feuerwerk zum Jahresabschluss

Begeisterungsstürme rief die Revue dieser ungewöhnlichen Musik-Comedy-A Cappella-Formation hervor.
Ein höchst witziges und musikalisch umwerfendes Programm erlebte das Publikum, das in Scharen gekommen war. Diejenigen, die VOCAL RECALL bereits erlebt haben, wollten diesen Auftritt mit ihrem neuen Programm "Ein Lärm, der deinen Namen trägt" auf keinen Fall verpassen. Alle anderen wurden nach exakt eineinhalb Liedern zur neuen Fangemeinde, mitgerissen von der Lebendigkeit der Künstler, der perfekten musikalischen Performance und den frechen Arrangements von bekannten Hits in völlig neuem Outfit. Am 30.3. wieder im Ruhrgebiet, dann im Bahnhof Langendreer zu erleben und Ende 2014 wieder im Wichern: VOCAL RECALL!

Wahre (Comedy-)Wunder bei Wicherns alternativer Weihnachtsshow Owielacht!2013 am 30. November!

Magie, Musik, und "dem Tod" ganz nah ... Owielacht! war wahrlich lustig.

20 Uhr: Waffelduft, Baum geschmückt, Hütte steht, Saal pickepacke voll, Einmarsch Künstler...
und eigentlich ist da schon klar: Das wird wieder mal ein außergewöhnlicher Abend. Micki Wohlfahrt, kirchenkabarettistischer Moderator, präsentiert Überraschungsgast Leslie Sternenfeld zur musiktherapeutischen Unterstützung seines Jahresrückblicks. Dann Marc Weide: Gerade aus Las Vegas zurückgekehrt, hat er das Publikun im Handumdrehen!!! mit Tricks, Charme und Stand up Comedy im Griff. Kurz danach: Mitnichten Totenstille als "Der Tod" die Bühne betritt. Schallendes Gelächter, wenn man bei seiner Imagekampagne für den Tod schon mal in den Genuss kommt, die Radieschen von unten betrachten zu dürfen. Schließlich Lars Redlich: Der Gewinner des Kabarett & Comedy PoKCals 2013 stellt unter Beweis, dass er ein rappendes Arien-Socken-Gemüse-Liebeslieder-Sanges-Genie mit Echtheitsgarantie ist.
Tosender Beifall am Ende dieses Abends für jeden einzelnen Künstler. Niemand allerdings geht nach Hause, ohne gemeinsam zu Lichtern und Cakepops den Wichhernbaum besungen zu haben. Der Advent kann kommen, Owielacht!2014 auch bitte.

Super Stimmung bei SÜNDE, SEKT & SAHNESCHNITTCHEN“ mit Maria Vollmer´am 9.November

Richtig viel Spaß hatten die Besucher des brandneuen Programmes von Maria Vollmer.
Da wurde herzlich gelacht. Über das Leben im Reihenhaus und auf dem Fußballplatz, über Handwerkerglück und Sportexzesse, aber vor allem über sich selbst. Die Vollblut-Komödiantin brachte mit Herz, Witz und Selbstironie die komischen Momente des Alltags auf die Bühne. Mit ihrer Hymne auf "Zalando" nach dem ABBA Hit "Fernando" oder "Mamma mia" von Queen rockte Maria Vollmer den Abend. Ihre wunderbare Stimme, ihre Präsenz und das Motto des Programms:
Rasant, frisch, pointiert und charmant - ein tolles Solo mit Maria!

"Vorhang auf" für "Viel Lärm um nichts" und "Lulu's Salonkapelle" - So war die Museumsnacht im Wichern

Viel Spaß hatten die Museumsnachtbesucher bei den Probeszenen des Theater36 von "Viel Lärm um nichts".

Drei Mal unterschiedliche Szenen, drei mal unterschiedlichstes Publikum. Und alle erhielten einen schönen Vorgeschmack auf die Premiere. Draußen unterhielt Lulu's Salonkapelle zunächst im Sonnenlicht und später bei Kerzenschein und Currywurst mit bester Musik und guter Laune. So macht Museumsnacht Spaß und Lust auf mehr.

Hatte den "Spass satt" und den Schalk im Nacken: Volker Diefes begeisterte mit seinem neuen Programm

Irgendwann packt es jeden: Das Diefes-Fieber.

Wenn Volker Diefes auf der Bühne steht, bleibt kein Auge trocken. Da kann ruhig mal ein Gag "versemmelt", ein leiser, ein ernster oder ein rauer Ton angeschlagen werden, Diefes nimmt sein Publikum immer mit. Er sprüht vor Temperament, er singt (und tanzt!) zum Dahinschmelzen, er improvisiert und experimentiert und setzt zum grenzenlosen Vergnügen aller Anwesenden seinen ganzen Körper ein. Diese one-man-show hätte, wäre es nach dem Publikum gegangen,  noch endlos weitergehen dürfen. Wer mehr Diefes will: Den gibt's hier ...

Publikum erlebte ausgezeichnetes Politkabarett mit Frederic Hormuth am 6. Juli

Es waren nicht viele, die es am ersten richtigen Sommerabend ins Kabarett zog.
Aber die, die gekommen waren, durften ein richtig gutes Programm genießen. "Charaktersau trifft Trüffelschwein". Frederich Hormuth, Texter, Regisseur, Musiker und preisgekürter Kabarettist, lieferte eine unglaublich wort- und pointensichere one-man-show mit und ohne Piano. Hielt dem Publikum einen Spiegel vor und verpackte seinen politischen Streifzug in plastische Bilder, die ins Schwarze trafen.

Und was hatte das alles mit einem Trüffelschwein zu tun? Die Besucher dieses Abends wissen's definitiv.

Leslie Sternenfeld mit "leben und erben lassen" - Chanson-Kabarett ganz nah am Publikum

Unterhaltsam, klug, witzig und musikalisch perfekt verpackt.
Leslie Sternenfelds erstes Soloprogramm, das schon längst mehr als ein Geheimtipp ist, traf mitten ins Herz. Es war gespickt mit wortgewandtem Humor,  tollen Chansons und musikalischen Leckerbissen. Im Mittelpunkt eine Schatzkiste mit testamentarischen Überraschungen, Neues von kleinen Helden, von Angela, von Mama und Herren mit Schuhgröße 39 - und immer wieder das Publikum. Der vergnügliche Blick aufs Endliche wurde am Ende endlos beklatscht.

Wer mal hören möchte, wie denn wohl ein Publikum klingt ... hier eine Kostprobe.

Was war er wieder für ein Schelm ... Hans Joachim Heist war Heinz Erhardt!

Brechend voller Saal und helle Begeisterung beim großen Heinz Erhardt Abend am 24. Mai.

Hans Joachim Heist, den meisten bekannt als cholerischer Kommentator Hassknecht aus der ZDF Heute Show, gab einen hinreißenden Heinz Erhardt wie er im Buche steht. Und so (wie das große Heinz Erhardt Buch) hieß auch sein Programm: Noch'n Gedicht. Geschüttelte Worte, Reime, Lieder, Korn und Albernes kamen auf die Bühne. So famos, so authentisch, so brüllend komisch, dass sämtliche Zuschauer jede Nummer mit tosendem Applaus quittierten. Hans Joachim Heist ist einer der ganz großen Humoristen. Stinkelingpief hat er genau die richtige Mischung Heinz Erhardt. DANKE für den Abend. Unvergesslich!!!

Fotos: Jonas Martinetz

Jugendensemble "Lampenfieber" sorgte wieder für volles Haus

Das war Theater für die ganze Familie: HERR DER DIEBE - nach Cornelia Funke mit ganz viel Fantasie inszeniert. Alle kamen, um ihn zu sehen: Scipio, den Herrn der Diebe, geheimnisvoller Anführer einer Jugendbande in Venedig, die er mit dem Verkauf der Beute aus seinen Raubzügen über Wasser hält. Und Prosper und Bo – zwei Ausreißer, die auf der Flucht vor ihrer Tante und dem Detektiv Victor Unterschlupf bei der Diebesbande gefunden haben. Rundum spannend, kurzweilig und unterhaltsam.

Theaterwochenende mit "Gott des Gemetzels" von Yasmina Reza im Juni ...

Fletch Bizzel, Theater Dortmund, Hollywood ... dort wurde es bereits gespielt, gefeiert, verfilmt.
Und jetzt Wichern: Am 7., 8. und 9. Juni feierte das Erfolgsstück "Gott des Gemetzels" bei uns Premiere. Mit einem Ensemble, das zum Teil schon an der Fletch Bizzel-Inszenierung beteiligt war. Die Schauspieler Bettina Stöbe, Christiane Wilke, Thomas Gramen und Marco Rudolph: Vier Menschen in einem Raum, jeder hasst jeden. Das Wohnzimmer - ein Schlachtfeld. Zerfleischung pur. Das hätte alles sehr deprimierend sein können. Wenn es nicht so lustig gewesen wäre.

Redlich verdient. Der Gewinner des Kabarett & Comedy PoKCals 2013 heißt: LARS REDLICH!

Ist das alles echt?

"Die Jury war zunächst entschieden, ist dann zu völlig unterschiedlichen Ergebnissen gekommen und war am Ende einer Meinung"
Mit diesen Worten, die ein hartes Kopf an Kopf Rennen vermuten lassen, wurde der Sieger verkündet. Danach: Jubelnder Applaus! Kein Zweifel: Lars Redlich, Glücks- und Geburtstagskind an diesem Tag hat mit seiner Stimme, seinen Pointen, seiner Musik, seiner Performance etwas ganz Besonderes auf die Bühne gebracht und unter Beweis gestellt: Comedy und Musik - das geht zusammen auf höchstem Niveau. Phänomenal. Und gefreut hat er sich natürlich mächtig! Die Zugabe wurde begeistert aufgenommen und gleich mitgesungen: "Ist das alles echt?" Ja, alles echt. Allen Künstlerinnen und Künstler sagen wir Danke Schön! für einen wunderbaren Abend!

In der Jury saßen:
Ludger K. (GOP. Comedy Club Essen),  Reiner Rautenberg (Diakonisches Werk), Martina Steimer (Veranstalterin Wuppertal, Pantheon Bonn), Fred Ape (Musik Kabarettist/Cabaret Queue), Dagmar Tigges (HEiNZ-Magazin), Nathalie Skuginna (Radio 91,2). Und natürlich das Publikum. Vielen Dank!

PoKCal-Finale am 27.4. endete schwarz-gelb.

Nämlich mit der Übergabe des PoKCals. Fünf Künstlerinnen und Künstler haben an einem langen Abend um ihn gekämpft. Mit allen Mitteln des Humors. Moderatorin Lioba Albus eröffnete das Spiel um den 9. Dortmunder Kabarett & Comedy PoKCal  und stimmte die Zuschauer auf die Künstler des Abends ein, informierte laufend über Spielergebnisse des BVB und führte charmant entspannte Interviews. Das Publikum harrte gespannt auf allen verfügbaren Sitz- und Stehplätzen aus und wurde durch Speis und Trank für den Abend gestärkt.  Und dann traten an: Puppenflüsterer Benjamin Tomkins inklusive Fliege, Rabe und Hase. Jaqueline Feldmann, jüngstes Comedytalent mit Hang zum Hammerwerfen. Stefani Kunkel mit kittelwarmer Fleischwurst und noch mehr Tipps zum Leben zwischen Windeln und Rechtschreibung. Sunna Huygen mit kabarettistischem Gespür für Absurditäten im Allgemeinen und ganz Speziellen und schließlich, als Letzter, Lars Redlich mit gewaltiger Stimme und  musikalischem "halbintelligenten Schwachsinn" (Zitat Redlich) zu C-Promis, Opernkunst, Hiphop und echtem Leben. Und dann? Die Jury zog sich zur Beratung zurück. Die Stimmzettel der Zuschauer wurden ausgezählt und der Jury überbracht. Sie würden das Zünglein an der Waage sein. Um 23.15 Uhr ist es soweit: Der Gewinner steht fest. Das Finale beginnt ...

 Diese Finalisten schafften es ins Endspiel ...

Filmemacher Kutschmann mit der Premiere des Kabarett-Programms "Satt, aber glücklich"! Das war Kopfkino live und in Farbe! ....

Adolf Winkelmann ("Jede Menge Kohle") hätte seine helle Freude gehabt.

Der war gar nicht da, dafür aber jede Menge bunt gemischtes Volk. Was die Besucher erwartete, wusste keiner so ganz genau; dass der Abend was Besonderes werden würde, ließen jedoch schon die im Saal aufgebauten Kameras vermuten. Und dann waren da auf der Bühne: Ein oller Sessel und ein Sofa und ein Laptop. Horst Schulze Entrum alias Matthias Kutschmann, der Dortmunder Rapper "Schlakks" und der "alte Mann an der Trompete". Da prallte Ruhrgebiets-Kabarett, Satire und Poetry auf junges Dortmunder Lebensgefühl und klasse Musik. Echt toll! Fabelhafte Dramaturgie eines absurd-komischen, herzerfrischend lebensechten Abends. Diese Premiere gab's so nur bei uns im Wichern. Von Horst Schulze Entrum und dem Schlakks werden Sie noch hören ...
Und hier kann man mal gucken. Oder hier.

Komiker Cirillo beeindruckte am 13.4. mit Kleinkunstprogramm "Die Reise"

Ein ganzes Leben, gerafft, im Eiltempo und in Zeitlupe. Geburt, Kindheit, Alter, Hochzeit, Kinder, Karriere ... Die Zuschauer von Cirillo erlebten eine Lebensreise mit einer bunten Mischung aus Textstreifen, Stepeinlagen, Täuschungskunst, Pantomime und Jonglage. Das Ein-Personen-Theaterstück ließ längst vergessen geglaubte Bühnenkunst wieder lebendig werden und trotz temporeicher Vielfalt und eindrucksvoller musikalischer Begleitung dominierten am Ende eher die leiseren Töne. Schön.

Mit der weißen Taube für den Frieden... Ostermarsch Rhein/Ruhr endete im Wichern

Und Fred Ape war einer der Künstler, die den Marsch unterstützten. Zum Abschluss am Ostermontag strahlte die Sonne. Zahlreiche Rednerinnen und Redner bekräftigten die Forderung des traditionellen Ostermarsches: "Von Deutschland muss Frieden ausgehen! Nein zu Krieg und Rüstungsexport - atomwaffenfrei jetzt!" Insgesamt demonstrierten mehr als 2.500 Menschen beim dreitägigen Ostermarsch Rhein/Ruhr trotz frostiger Kälte gegen Krieg auf der Welt.
Mehr Bilder zum Abschluss im Wichern hier ...

"Tage mit Goldrand" sorgten am 22. Februar für große Emotionen

Grimmepreisträger, Filmemacher, Kabarettist und Liedermacher Buchholz trifft Hochklasse-Musiker Rink und ...
Edith Libbert, 102jährig verstorben. Von ihr stammen die im Programm eingespielten O Töne aus Interviews mit Martin Buchholz in ihren letzten 5 Lebensjahren. Ein leerer Ohrensessel auf der Bühne, ein Fußhocker davor. Klingt traurig? War es aber nicht. Ganz im Gegenteil. So weise, so lustig, so mitreißend, dass Frau Libbert dem Publikum ans Herz gewachsen ist, bevor auch nur ein Bruchteil erzählt ist. Was heißt erzählt? Martin Buchholz und Eberhard Rink verstehen es, das Leben von Frau Libbert, von ihnen, von uns, in Worte, in Töne, Melodien und neue Geschichten zu verwandeln. Versprochen war ein Abend zwischen Lachen und Weinen. Tatsächlich aber überwog die Faszination über die Lieder, die Musik, die Geschichte(n), die Zitate und das pralle Leben... Tolles Programm. Fanden auch alle Zuschauerinnen und Zuschauer. Und gingen irgendwie glücklich nach Hause.
P.S. Die Dokumentation über Frau Libbert läuft übrigens am  Freitag, 29. März 2013 um 17.20 Uhr im WDR.

Publikum erlebte Kirchenkabarett-Festival-Auftakt am 19. Januar mit "Superzwei" - Super, die Zwei!

Das war hessischer Musikblödsinn mit Tiefgang,
fanden auch die vielen Zuschauerinnen und Zuschauer. Das Publikum war an diesem Abend so bunt wie eben auch das Programm. Festivaleingefleischte, Neulinge, alte Hasen, Rudel und - ja, ein angereister Jugend-Fanclub aus dem tiefsten Hessen! erlebten einen langen Kirchenkabarettabend. Die beiden hessischen Blödelbarden Jay und Schmitti schlüpften in die skurrilsten Rollen und unterhielten dabei allerbestens. "Im Auftrag des Herrn" waren sie unterwegs, nicht zuletzt, um alle Menschen zu Hessen zu machen. Dagegen verwahrten sich die Dortmunder allerdings entschieden. Aber "Zuggerschneggsche", das können jetzt alle ausprechen. Danke, Superzwei!

Mixed Show beim Festival am 22. Januar war zum Totlachen

Oder besser gesagt: Zum TOD lachen.
Denn neben Micki Wohlfahrt, Fabian D. Schwarz und Dieter Fender bewies auch "DER TOD", dass Tabuthemen durchaus Tränen vor Lachen hervorrufen können. Seine „Image-Kampagne für den Tod“ passte bestens zum kabarettistischen Programm der evangelischen und katholischen Künstler, die ihre kirchenpolitischen Sichtweisen mit Witz, Charme, Geistesgegenwart und Musik auf die Bühne brachten. Das Publikum jedenfalls erlebte einen ganz besonderen Abend, den sie so schnell nicht vergessen werden.
Und wer sich hinter dem TOD verbirgt? Das Geheimnis wurde auch im Wichern nicht gelüftet.

„Burnout im Paradies“ - 3 x Otmar Traber in einem Programm zum Festivalabschluss

Otmar Traber war jede Minute Kabarettgenuss.

Drei Männer, drei Leben und ein „ Burnout“ durchzogen als roter Faden das Kabarettprogramm von Otmar Traber - und dann war da noch die Uckermark ...
Präzise, bissig, satirisch, so präsentierten sich die Figuren des Kabarettisten. Mit Spannung wurde jeder Satz verfolgt, gefolgt von vielen Lachern. Und dabei hatte man auch ein bisschen Mitleid mit dem schweizer Burnout-Trainer, dem Alt-68er und dem wirklich geplagten Ehemann. Die vielen Zuschauer jedenfalls erlebten einen Kabarettabend, wie er sein sollte. Dank Otmar Traber!

Wichern 2012

10 Jahre WICHERN | Wir haben dieses kleine, feine Jubiläum das ganze Jahr gefeiert...

Und zwar mit vielen lieben alten und neuen Gästen, mit Fred Ape, Trau'ma, Kabarett GuckMalNach, Theater36, Marc Weide, Michael Steinke, Volk und Knecht, vocal recall, Maria Vollmer, Sternschnuppentheater, Canta Strophe, Sabine Brandi, Christian Lavey, Lutz Pickardt, Volker Diefes, BellaDonna, Carsten Bülow, Magic Udo und Micki Wohlfahrt. Selbstverständlich auch mit dem Kirchenkabarettfestival, dem PoKCal und Owielacht. Mit schönen Angeboten und Events, einem Dankeschön-Dinner für treue Wegbegleiter und aktuellen Partnern, einer offiziellen Jubiläumsfeier mit geladenen Gästen aus Politik, Kultur, Kirche und Gesellschaft und ganz, ganz viel Herzblut. 

Geist der Weihnacht wehte durchs Wichern ... mit Charles Dickens alias Carsten Bülow

A christmas carol in prose - ein Weihnachtslied in Prosa.

So lautet der Originaltitel der bekannten Weihnachtsgeschichte von Charles Dickens. Der Schauspieler und Rezitator Carsten Bülow lieferte eine pointiert vorgetragenen Lesung und Erzählung des Originals. Im Saal bei Kerzenlicht, auf der Bühne unterm Weihnachtsbaum, erweckte er Ebenezer Scroodge und seine Wandlung durch die nächtliche Erscheinung der drei Geister zum Leben. Die Zuschauer lauschten 65 Minuten so gebannt, als hörten sie die Geschichte zum allerersten Mal. Tolle Sprache und unter die Haut gehende Ausdruckskraft des Schauspielers - da war man ganz nah dran an Weihnachten. Zum Schluss gab's zum Dank an Carsten Bülow gesammelte "Fan-Post" zum Mitnehmen auf seine weitere Lese-Reise mit Charles Dickens.

OwieLacht!2012 | Glitzernde Magie, klingende Töne und praller Humor

Schön voll war's unterm Wichernbaum, den in diesem Jahr kein Fußball, sondern eine 10 schmückte...

Schön bunt war wie immer nicht nur der Baum, sondern auch das Programm mit bestens aufgelegten Künstlern. Schön rund war die Moderation durch Micki Wohlfahrt. Er ließ 10 Jahre Wichern und Weltgeschehen Revue passieren und erntete besonderen Applaus für diesen kleinen Spagat. Maria Vollmer sorgte noch mal für ein bisschen Sommerluft zwischen Tannenduft, Magic Udo brachte die Zuschauer durch seine Mitmach-Illusionen kräftig ins Schwitzen, Volker Diefes bescherte dem Publikum Comedy zum Anfassen, und zwar ganz wörtlich. Fast schon besinnlich wurde es dann beim A Capella Quartett BellaDonna aus Dortmund. Schön spät schließlich endete der Abend mit einem gemeinsamen Lied, donnerndem Applaus für die Künstler und einem kleinen Leckerbissen to go für das gesamte Publikum. Auf das nächste Owielacht freuen wir uns jetzt schon.

Absolut sehenswert: Theater36 feierte am 2.11. Premiere von "Angriffe auf Anne"

Totale Konfrontation, meisterhafte Schauspielleistung, Gegenwartstheater, wie es eindrücklicher nicht sein könnte.
Theater36 hat sich unter der Regie von Marco Rudolph an einen Stoff gewagt, der zu den anspruchvollsten Stücken des angesehenen britischen Dramatikers Martin Crimp gehört. Und ihnen ist eine Inszenierung geglückt, die das Publikum von der ersten bis zur allerletzten Minute gefangen hielt. 16 Szenarien rund um die Frage: "Wer ist, und was könnte Anne sein?", eine irrwitzige Sprache, eine geniale Bühnenbildperformance und die Ausdruckskraft der Schauspielerinnen und Schauspieler verliehen dem Abend eine ungeheure Intensität. Verstörend, erheiternd, faszinierend. Man muss nicht alles verstehen, aber das Stück - das muss man einfach gesehen haben!
Viele Zuschauer haben dies bei den nachfolgenden Vorstellungen 2012 getan. Nächste Chance: 1.|2.|3.Februar und 8.| 9. Februar

Wir wollten's wissen: Kultur to GO mit "CantaStrophe" und dem Wichern - geht da was?

Fotos: Jonas Martinetz

Und wie es ging! Mit 160 Leuten in 4 Bussen, zu Fuß, mit Bullis, mit Suppe und Currywurst zu Konzert-Stationen durch die nächtliche Nordstadt.

Und immer voran: Der Chor CantaStrophe. Zum Auftakt im Wichern herrschte gespannte Erwartung ob der logistischen Herausforderung. Doch mit der ersten gesungenen Note war klar: Wird schon werden. Abenteuerlustiges Publikum, bestens aufgelegter Chor, regenfreier Sternenhimmel ab 19.30 Uhr, startbereite Busse. Und dann Gänsehaut beim Konzert im Pumpwerk, das ein oder andere feuchte Auge bei "Angles" auf der Empore im Lutherzentrum, Hafenstimmung am Kanal mit Seemannskost, Laternenzug durch den Fredenbaumpark zur Konzertmuschel. Dort ließ CantaStrophe nicht nur musikalisch den Mond aufgehen. Das Fazit nach dem Schlussakkord im Wichern um 23.30 Uhr ? Eigentlich unbeschreiblich. Schön.
Hier geht's zur Fotostrecke ...

Das war die Route bei "CantaStrophe to go" am 10.11.: Wichern - Pumpwerk Dortmund Evinger Bach - Lutherzentrum - Ruderclub Germania/Hansa - Konzertmuschel Fredenbaumpark - Wichern. 

Comedy - Magie mit Marc Weide - Super Entertainment

"Las Vegas kann mich mal" prangte am 23.9. groß als Motto über der Bühne. Und richtig: Die Performance des jungen Künstlers sprengte den Rahmen aller herkömmlichen Zaubershows.

Die Zutaten: Ein charmanter, gut aufgelegter, äußerst pfiffiger Künstler. Karten, Eier, Seile, Orangen, Colaflaschen, Jungfrauen. Das Publikum als Bühnenpartner. Und ganz viel Humor. Marc Weide bewies mit seiner Show, dass Zaubern weit mehr ist als Illusion. Die vielen Besucher im Wichern, die mit Kind und Kegel angerückt waren, um diese besondere Zaubershow zu erleben, entließen den Künstler am Ende auch nach zwei Zugaben nur sehr widerwillig, dafür aber mit stehendem Applaus.

Mehr zum Erfolgsweg von Marc Weide ist hier zu finden: marcweide.wordpress.com

100 Kinder aus vielen Nationen, Tiere jeglicher Gattung und jede Menge Hasen ...

So sah's aus, als die Studiobühne Essen mit ihrem wunderbaren Theaterstück "Noah und der große Regen" am 25. Juni zu Gast im Wichern war.

Erwartungsvolle Gesichter, aufgeregtes Füßewippen und Stühle rücken bei den kleinen Zuschauern aus dem Kindergarten im Wichernhaus, die sich bereits eine viertel Stunde vor Beginn einfanden. Mit Polizeigeleit kamen die 60 Kinder aus dem evangelischen Johanneskindergarten. Denn sicher ankommen wollten sie auf jeden Fall zum Theaterstück am Montagmorgen. Und sicher ankommen, das wollten auch Noah und seine Frau mit all ihren Tieren an Bord der Arche. Mit viel Humor und Einfühlungsvermögen erzählten und spielten Kerstin Plewa-Brodam und Johannes Brinkmann die Geschichte von der Sintflut und der Rettung von Mensch und Tier. Da gab es Koffer, Leitern, Rettungsringe, Schirme, Raben, Tauben, Giraffen und eben ... ganz viele Hasen.

Die Veranstaltung fand in Kooperation mit den "Evangelischen Tageseinrichtungen für Kinder in Dortmund" statt.

Liebe siegte über Fußball: Viele Theatergäste erlebten Premiere von "LiebesWirrWarr"

Lieber Theater gucken als das EM-Fußballspiel sehen wollten die Zuschauer am 23. Juni im Wichern.
Das Theaterlabor Bochum zeigte ein zauberhaftes Musiktheaterstück zum Mitdenken.
11 Schauspielerinnen und Schauspieler und ein Thema, das schon Shakespeare in "Sommernachtstraum" und "Was Ihr wollt" bewegt hat. Das Theaterstück, das vom Theaterlabor Bochum unter der Regie von Lutz Pickardt entwickelt und inszeniert wurde, sorgte für beste Unterhaltung mit Liebesirrungen und - wirrungen. Am Ende hieß es 1:0 für die Liebe und das Theater.

Ganz offiziell: Wir haben dann mal gefeiert ... mit Gästen, Grußworten und Gesang

Ganz so offiziell war's dann aber gar nicht.

Das hatten die geladenen Gäste zur Festveranstaltung zum 10jährigen Jubiläum am 15. Juni bestimmt auch nicht erwartet. Man war schließlich im Wichern ... Und so wurde gelacht, geklatscht und alles genossen, was Wichern  zu bieten hat. Also nette Leute, einen wunderbaren Bühnenraum, richtig gutes Essen. Dazu die entspannten Gastreden von Geschäftsführerin Anne Rabenschlag, Sozialdezernentin Zörner, Kulturmanager Horst Hanke- Lindemann und Pfr.in Worms-Nigmann. Eine musikalische Bilder - Rückschau fasste 10 Jahre Wichern in 9 Minuten und 43 Sekunden zusammen und schließlich gab's als Leckerbissen noch Kultur obendrauf: Einen glanzvollen Auftritt von vocal recall, der A-Cappella-Band aus Berlin, die 2010 ihren ersten richtigen Wettbewerb beim Kabarett- und Comedy PoKcal im Wichern  erlebte. Und seit dem Furore gemacht hat. Sie spielten zum krönenden Abschluss des Jubiläumabends Auszüge aus ihrem mitreißenden Konzertprogramm "Dieser Keks wird kein weicher sein". Mitreißen ließen sich auch die vielen Gäste, sodass sich an diesem Abend  wieder mal das langjährige Warhol - Motto von Wichern bestätigt hat: "Everything ist beautiful".

Grandios! "Vocal recall" - Stimmgewaltiges A - Cappella - Comedy Ensemble versetzt Wichern in staunendes Entzücken.

Vocal recall - gerade zum Sieger der Kabarettbundesliga gekürt, lösten am Samstag, den 16. Juni im Wichern Stürme der Begeisterung aus.
Vier begnadete junge Profimusiker, die das Publikum mit ihren Stimmen und messerscharfen Texten hinwegrissen.
Das Repertoire der vierköpfigen A Cappella Pop-Comedy Gruppe Vocal Recall kennt jeder, aber noch nie hat man es in dieser Form gehört. Belohnt wurde die musikalische und sprachliche Meisterleistung mit brausendem Gelächter und tosendem Applaus. Die Zuschauer im trotz EM mehr als gut gefüllten Saal wollten die Künstler auch nach der dritten Zugabe noch nicht entlassen. Wir vertrösten auf das nächste Jahr. Da kommen sie bestimmt wieder, ein neues Programm und noch den ein oder anderen Preis mehr im Gepäck. Mehr von vocal recall ...

Zuschauer hielten Atem an bei trau.mas "Kollision" nach Kim Fupz Aakeson

Drama am 3. Mai im Wichern mit trau.ma
Der Autor der dänischen Erfolgsfilme wie „Kleine Missgeschicke" und „OKAY" hat mit "Kollision" ein tragikomisches ENDZEITDRAMA der Extraklasse verfasst! Vier Improtheater-erfahrene Schauspielerinnen und Schauspieler trafen in dieser beißenden Gesellschaftssatire aufeinander. Furios umgesetzt von trau.ma! Beeindrucktes Publikum.
Es spielten: Stefanie Auner, Inga Borgschulte, Ariane und Thomas Buchenau. Regie: Stefan Nöhren. Musik: Christian Heller

28. April, 23.25 Uhr im Wichern: Der Gewinner des Finales um den Dortmunder Kabarett- und Comedy- PoKCal heißt ...

Im Saal wird es plötzlich ganz still.
Moderatorin Sabine  Brandi übergibt an den Sprecher der Jury. 25 Minuten Beratung mussten reichen für die Entscheidung, wer den diesjährigen Preis für den besten Newcomer aus Kabarett und Comedy mit nach Hause nehmen darf. 5 Künstlerinnen und Künstler, angereist aus dem Osten, Westen und Süden der Republik, spielten in der ausverkauften Galashow Auszüge aus ihren Programmen. Stefanie Kerker brillierte mit ihrem Chansonkabarett, Michael Steinke ließ auf wunderbarste Weise die 70er Jahre hochleben, das Duo HORTKIND fegte über Bühne und Publikum hinweg, der (C.) Heiland sorgte mit seinem "Scheiße, ist das schön"- Programm für extreme Heiterkeit und der TOD hinterließ mit seiner Imagekampagne in eigener Sache ein Publikum, das sich, na klar, die Tränen aus den Augen wischen musste. Verdient hätte den Preis allemal jeder der Finalisten des einzigen Dortmunder Kabarett- und Comedy-Wettstreits, am Ende konnte es jedoch wieder mal nur einen Sieger geben.

... HORTKIND!

Höchst originelle, richtig tolle körperlich-intellektuelle neue Darstellung, eben HORTKIND. Die Berliner Comedians Steffen Lemke und Nils Hellmuth überzeugten sowohl Jury als auch Publikum mit ihrer höchst originellen, richtig tollen ... Nummer aus Slapstick, Stand-Up, Pantomime und - ähm - SM-Steptanz. Sie nahmen unter tosendem Applaus den PoKCal 2012 entgegen, der mit 5000 € dotiert und vom HEiNZ-Magazin und WICHERN gestiftet wird. Dieser PoKal geht schon mal mit HORTKIND nach Berlin.

Zum Schluss gibt's noch Folgendes zu sagen: Der Abend war wie immer lang, heiß, abwechslungsreich und aufregend. Das diesjährige Gala-Pop-Art-3-Gänge-Buffet wurde von den PoKCal-Besuchern ratzekahl verspeist. In der Jury waren geballte Kompetenz und viel Humor vertreten. Sabine Brandi war nicht nur schwarz-gelb dekoriert und bestens mit Fanartikeln (die NICHT das PoKCal-Logo trugen) ausgestattet, sondern führte überaus gut aufgelegt und charmant durch den gesamten Abend. Wir sagen allen Beteiligten am

Kabarett- und Comedy- PoKCal 2012: DANKE SCHÖN!

Ein letztes Mal beglückte Theater36 das Publikum mit "Magnolien aus Stahl"

Am 10. und 11.3. waren sie noch ein Mal zu sehen, Truvey und ihre Kundinnen im Beautysalon von Chinquapin. "Mädels", wir werden Euch vermissen!

Das waren 9 Vorstellungen „Magnolien aus Stahl“, ca. 1350 Minuten Spielzeit, 700 Zuschauer, 8 Dosen Haarspray  und ganz viel Enthusiasmus des Ensembles. "Magnolien aus Stahl", wunderbar inszeniert, ließ keinen Zweifel daran, dass auch Oscar-gekrönte Filme ganz entschieden auf der Bühne funktionieren.  Danke schön! Jetzt geht das Theater36 in die Schaffenspause, denn die nächste Prämie folgt bestimmt. Spätestens zur diesjährigen Theaternacht sind sie wieder da und darauf freuen wir uns jetzt schon!

Regie: Stephan Rumphorst
Musikalische Gestaltung:
Annika Witt, Jochen Brüse

 

3. März, 20 Uhr. Kölner Comedy-Duo "Volk und Knecht" ließ nichts aus ...

vor allem keine Fettnäpfe. Und das auch noch mit freundlichen Grüßen.
Die Mädels "Volk und Knecht" spielten sich 2 Stunden lang durch die Niederträchtigkeiten des Lebens. Von Männern und Frauen, Westerwellen und Bohlens, Saunabesuchen und gemischtgeschlechtlichen Küchennutzungen sowie den widrigen Umständen im Leben von Volk und Knecht. Also Andrea Volk und Nina Knecht. Zu Höchstform liefen sie auf, wenn sie so rictig loslassen durften. Beim Singen, Tanzen oder Lästern. Wir haben alle unser Fett weg bekommen. Danke schön ans Volk und den Knecht.

Ach übrigens: Wussten Sie eigentlich auf wie viele unterschiedliche Art und Weisen man "Im Frühtau zu Berge" interpretieren kann? Nein? Da sind die Besucherinnen und Besucher von "Grüßen aus dem Fettnapf" jetzt schlauer!

Haben wir gelacht... Michael Steinke präsentierte "Funky!Sexy!40!" vor allerbestens gelauntem Publikum

So viel steht fest: Das Leben in den Siebzigern war kein Zuckerschlecken.

Michael Steinke gewann am Samstag, den 18.2. die Gunst der Zuschauer im Handumdrehen, dauerte maximal 2 Minuten. Mit seinem famosen Programm rüttelte er längst vergessen geglaubte Erinnerungen an die Zeit der Kassettenrekorder, Klammerblues-Kellerparties und grellen Tapetenmuster wach. Der Mann im braunen Cordanzug spielte mit dem Publikum ein Ping Pong erster Güte. Begleitet von Schenkelklopfen, lauthalsem Gelächter, erhellenden Zwischenrufen, ergreifenden Szenen bei "Iam sailing". Denn singen kann er auch noch, der Meister der "Stand Up Tragedy", der mit seinem zweiten Bühnenprogramm bereits diverse Comedypreise gewann. Und das Schönste: in der Pause und nach Ende der Vorstellung wurde allenthalben über Prilblumen, erste Schallplatten und Mutti-Sprüche diskutiert... Mehr davon, Michael Steinke!

Kirchenkabarettfestival "So wahr ich Gott helfe" 2012

Das 9. Festival im 10. Wichernjahr präsentierte preisgekröntes Kirchenkabarett.
Mit "Duo Camillo", dem "Klüngelbeutel" und den "Vorletzten" waren drei Kirchenkabarettensembles auf der Wichernbühne zu sehen, die dem Festival alle Ehre machten. 

Duo Camillo zum Festivalauftakt - Kirchenkabarett, das unter die Haut ging

"Das wird schon wieder ..." Erste-Klasse Programm von Duo Camillo am Freitag vor ausverkauftem Haus.
Sie sorgten für allerbeste Unterhaltung des kirchennahen und -kritischen Publikums. Die promovierten Theologen und Physiker, seit 22 Jahren als Kabarett-Duo erfolgreich unterwegs, verpackten ihre Botschaften mit punktgenauem Wortwitz, enormer Ausdruckskraft, musikalischer Perfektion und mitreißendem Humor. Jede Pointe saß, jeder Ton traf, jede Geschichte sprach Bände. Am Ende hemmungsloser Beifall. Muss man gesehen haben.

Helle Freude beim 2. Festivalabend mit dem Kabarettensemble "Die Vorletzten"

Die Geschichte von David und Goliath mal auf schwäbisch ... köstlich!
Die "Vorletzten", das sind zwei Vollbluttheologen aus Baden-Württemberg mit extremem Hang zu Humor. Sie bescherten dem Publikum am 24.1. im Wichern einen exzellenten Abend in echter Kabaretttradition. Da wurde rezitiert, fabuliert, musiziert und sich prächtig amüsiert. "Und nimm mein Herz mit" ist das aktuelle Programm, mit dem die "Vorletzten" noch einmal in Dortmund gastieren. Und zwar am 6. März im Operntreff. Unbedingt empfehlenswert!

Zum Finale: Heimspiel für den Kölner "Klüngelbeutel"

Sie jonglierten mit Worten, Noten und Hütchen. 

Im dicht an dicht besetzten Wichern ging am Samstag das Festival mit "Klüngelbeutel" und seinem neuen Programm "Gott ist ein Hütchenspieler" zu Ende. Vielen Dortmundern durch vergangene Auftritte und Kirchentage bekannt, unterhielten sie auch diesmal das Publikum mit Szenen aus dem kirchlichen Leben, wie es sein könnte, aufs Beste. Lektoren, die rappen, Engel, die Hütchen spielen, Kardinäle, die feiern, Hausmeister, die für karnevalistische Chorproben sorgen ... "Selig sind, die über sich selbst lachen können, denn sie werden Spaß haben" - Danke, Klüngelbeutel!

Das war 2011 ...

Mit Theater36 im Frisiersalon: Herrliche letzte Vorstellung 2011 von "Magnolien aus Stahl"

So schön kann's sein, wenn durch volles Haus der Duft von Haarspraywolken zieht...
In Truvys Beauty-Salon ließ das Ensemble Theater36 noch einmal seine ganz eigene Version des amerikanischen Schauspiels von Robert Harling und der berühmten Filmvorlage lebendig werden: Sechs Frauen, bewaffnet mit Haarlack, Kuchen, Hunden und Gewehren, versuchen dem Schicksal ein Schnippchen zu schlagen. Komisch, tragisch, anrührend. Und weil's so schön und der Andrang so groß war, gibt es im Februar und März Zusatzvorstellungen! Mehr ...
Regie: Stephan Rumphorst
Musikalische Gestaltung: Annika Witt, Jochen Brüse

Owielacht!2011 | Der Ball war rund und das Spiel dauerte 2 x 75 Minuten.

Fotos: Jonas Martinetz

Am Ende feierte das Publikum den Sieg des Humors mit einer stehend gesungenen Hymne an den Wichern-Weihnachtsbaum.
Der nämlich trug bei uns keine Engel-, sondern eine Fußballspitze. Und 4 Künstlerteams, 2 x 4 Spieleinsätze, 1 Moderator und ein Publikum, das jeden Einsatz mit Applaus befeuerte, ergaben dann ein schön kugelbuntes Owielacht!2011. Schön bunt gemischt waren auch die Beiträge der eingeladenen Künstler und Künstlerinnen. Heribert Lehnert ließ seinen Wortwitz spielen, Leslie Sternenfeld, der Luna und Latüchte an diesem Abend dreidimensional ersetzte, ließ das Publikum dreistimmig singen, Michbert alias Otto Puttel aus Hamburg ließ es mit seinen mehr als komischen Nummern (Magie!) schallend lachen, Moderator Micki Wohlfahrt ließ immer wieder sein Tagebuch 2011 sprechen und das Comedy-Duo "Volk und Knecht" ließ tief blicken. Am Ende hieß es dann 1:0 für Wicherns alternative Weihnacht. Ach ja, und 2:0 für Borussia. Übrigens gab's den Wichern-Weihnachtsbaum diesmal auch zum Essen. Selbstgebacken für alle und Fußball inklusive.

Jutta Seifert brillierte mit ihrem Schauspiel-Solo "Frauen. Natur. Ereignisse."

Dieses Theaterstück mit Geschichten der Büchnerpreisträgerin Brigitte Kronauer ging unter die Haut.
Die letzte von insgesamt fünf Aufführungen im Wichern durften die Zuschauer am 15.11. erleben. Jutta Seifert glänzte jedes Mal mit einer schauspielerischen Leistung. Die Portraits von Töchtern und Tanten, Diven und Damen hinterließen bleibenden Eindruck. Harmlos bis bitterböse, bizzar bis bewegend waren die Einblicke, die die Protagonistin Rita dabei ins Innerste gewährte.
Eine Inszenierung unter der Regie von Stephan Rumphorst, die beeindruckenden Applaus erntete. Mehr zum theater jutta seifert unter www.jutta-seifert.de

Kabarett GuckMalNach war da. Fünf Spieltermine - ein einziges Happening

Sie kamen mit Kind und Kegel, um das 13. Programm "Nackte Tatsachen oder Platzordnung" zu sehen.
Jedes Mal war der Wichernsaal proppevoll, wenn Mutter Gertrud Käferstein, Frau Antje (aus Holland), Frau Usedom (DDR), Frau Graugans (BUND) oder Frau Löbbe (Brandschutz) mit ihrem brüllend, herzlich komischen Humor und musikalischen Gesangs- UND Tanztalent dem politischen und lokalen Weltgeschehen zu Leibe rückten. Die Kabarettisten aus Leidenschaft wurden frenetisch beklatscht, belacht, gefeiert, weil sie es mit ihrer ureigensten Sicht auf die Weltordnung schafften, die Dinge ins rechte Licht zu rücken und dabei mitten auf die Lachmuskeln und ins Herz zu treffen. 

Dabei wollten Gertrud, ihr Lothar und Oma Lützgendorf eigentlich nur die Parzellen ihres neuen Camperparadieses auf'm Acker mit Emscherblick vermarkten ... An der "Platzordnung" wird immer noch gearbeitet. Bis zum nächsten Jahr und dem 14. Programm des Brackeler Kabaretts!

Musikalische Lesung um Bach und Buch ...

„Willst du dein Herz mir schenken“…
Mit Geschichten und Kompositionen rund um das Leben der Anna Magdalena Bach wurden die Besucher am Abend des 20. Oktober in eine andere Zeit versetzt. Musikalisch und erzählerisch gelang es Katja Lämmerhirt und dem Pianisten Frank Westerdorff eine ganz besondere Atmosphäre einzufangen. Im Mittelpunkt stand dabei die Chronik und das Notenbüchlein der Anna Magdalena Bach, die ihr Leben dem großen Komponisten Johann Sebastian Bach und seiner Musik widmete. All dies wurde auf der Bühne zu neuem Leben erweckt.

So ist der Ruhrpott. HÖMMA - Chor bot großes Entertainment

Die Ruhr führt nach Italien. So viel steht nach diesem Chorkonzert am 15. und 16. Oktober fest.
40 Sängerinnen und Sänger ließen den Ruhrpott hochleben. "Immer mit der Ruhr" hieß das neue Programm des bekannten HÖMMA-Chores. Und es handelte vor allem von Mensch und Tier mit ausgewiesenem Ruhrgebietsnaturell. Mütter, Schiffer, Felicitas, ein Gecko inklusive Fliegen... Der Chorleiter Martin F. Risse, auch bekannt vom Geierabend, zog mit viel Humor und Charme alle Register. Und der Höhepunkt: Die Hinleitung zum großen Finale: Italienische Oper. Das Publikum wusste bald: Es ging um Großes: Klaviere (Piano), Gartenpforten (Forte) und einen Hund (Qua Qua Qua) ... Egal. Tolles Konzert, geniale Moderation, musikalische Höchstleistung. Hömma, danke.

CantaStrophe rockte das Wichern

Abba, Bee Gees, Cocker...  Canta-Pop-Konzert-Programm am 8. Oktober ließ keine Wünsche offen.

Wie versprochen, erwies sich der Abend des 8. Oktober mit dem Chor CantaStrophe als das reinste Vergnügen. Bis auf den allerletzten Platz besetzt, war die Atmosphäre im Wichern zeitweise übermütig ausgelassen. Donnernden Applaus erhielten die bestens gelaunten Sängerinnen und Sänger schon vor dem abschließenden Abba-Medley. Ob "Yesterday" oder "Hit the Road Jack" - das Publikum erhielt erhellende Kommentare (Radiomoderator Klaus Lenser aus dem Off), mitreißende Interpretationen und die Aufforderung des wie immer energiestrotzenden Chorleiters Jürgen Kleinschmidt, einfach mal ein "dibidibidab" mitzuschmettern. CantaStrophe ist und bleibt ein Erlebnis. Nächstes Jahr vormerken: 3.3.2012 mit Blas-Orchester-Begleitung im Keuninghaus. Und dann natürlich auch wieder bei uns!

Alles andere als schlicht: Matthias Schlicht bot am Samstag, den 1. Oktober, mehr als unterhaltsames Kirchenkabarett

Kirchen- und Gesellschaftskritik lässt sich auch mit zwei lachenenden Augen üben.
Das stellte Dr. Matthias Schlicht, evangelischer Pfarrer und bekannter, viel geschätzter Kabarettist aus dem Norden unserer Republik unter Beweis. Witzig, nachdenklich, gestochen scharf, mit sorgfältig gesetzten satirischen Seitenhieben auf Kirche und Politik, hielt er dem aufmerksamen Publikum einen Spiegel vor, ließ es teilhaben an biographischen und aktuellen Erlebnissen. Aufs allerherzhafteste wurde da gelacht, geklatscht und ganz zum Schluss auch ein bisschen erfurchtsvoll geschluckt. Und nicht nur wegen der abschließenden Hommage des Künstlers an Hanns Dieter Hüsch... Wir sehen uns wieder, Matthias Schicht, ganz bestimmt.

Carsten Bülows Präsentation ausgewählter Schriften von Kurt Tucholsky - wirklich klasse

Am Abend des 25.9. las Darsteller Carsten Bülow Tucholskytexte aus der Zeit von 1919 - 1932. Den Betrachtungen, Analysen, Anekdoten und scharfsichtig, humorvollen Sichtweisen auf den politischen Alltag in der Weimarer Republik verlieh Carsten Bülow immense Ausdruckskraft. Assoziationen zur politischen Realität von heute waren unvermeidbar. Zuhause noch mal einen Blick auf die Biographie dieses außer-gewöhnlichen Zeitzeugen zu werfen, das nahmen sich einige der Besucherinnen und Besucher am Ende dieses Abends vor. Carsten Bülow stellte unter Beweis: Ein Tucholsky und ein lauer Spätsommerabend schließen sich keinesfalls aus. Danke, Carsten Bülow! 

Ein Frisiersalon als Bühne des Lebens - Theater36 gelang prächtige Premiere mit "Magnolien aus Stahl"

Und nicht nur die Damen waren hingerissen...

Pünktlich zur Theaternacht präsentierte Wicherns Theater36 unter diesjähriger Regie von Stephan Rumphorst sein neues Stück. Und wie! Vor vollem Haus, erwartungsfrohem Publikum und wunderbarem Bühnenbild entfalteten die Schauspielerinnen und Schauspieler (!!) den ganzen Charme des Lebens. Sechs Frauen, für die ein Frisiersalon der Umschlagplatz ihrer Träume, Sehnsüchte und Widrigkeiten des Lebens ist. Man kann gar nicht anders, als bis zur letzten Sekunde des Stückes mit ihnen mitzulachen und mitzuleiden. Theater36 ist es wieder mal geglückt, das Publikum mit auf die Reise ins Innerste zu nehmen. Mitreißend komisch und zu herzgehend lebensecht. Frenetischer Applaus für Darsteller (großartig), Regisseur (erstklassig) und Musikerduo (himmlisch) am Ende! Es wird dringend empfohlen, diesen Salon aufzusuchen. Gern auch im Rudel.

A-cappella-Jubiläums-Konzert am 16. Juli | Provokal nahm Publikum mit auf die Reise durch 20 Jahre Musikgeschichte

"20 Jahre Provokal - immer international" - Das stellte der Chor mit seinem Repertoire eindeutig unter Beweis.

Provokal, das ist der Dortmunder Chor, der seit 20 Jahren engagiert Musik macht. A - cappella - Musik von frühen Madrigalen, Bauernliedern, internationaler Folklore, Gospels & Spirituals, Liedern der 20er/30er Jahre bis hin zu modernen Songs von Herbert Grönemeyer, Stevie Wonder oder den Bläck Fööss ...
Ein Chorkonzert im pickepacke vollen Wichernsaal, das allen echt Spaß machte.

Musik- und Dance Comedy mit Maria Vollmer sorgte im Wichern für Sommerfeeling.

Marias "Sex & drugs im Reihenhaus" und Grillbüffet am Wichern lockten am 2. Juli viele Besucher mit Freunden ins Wichern.

Ein lauschiger Abend wurde es nicht, das verhinderten Außentemperauren und drohender Regen. Wohl aber konnten die Gäste den Geruch von Sommer (Grillwürstchen) und das Gefühl vom Leben im Reihenhaus (extreme Raumverdichtung) hautnah genießen.
Maria Vollmer, mehrfach preisgekrönte Hälfte der "First Ladies", ließ das Publikum mit ihrem Soloprogramm teilhaben an den wahrhaft komischen Einsichten zum Leben ansich und dem Leben und Leiden in der Reihenhaussiedlung. Singen, Tanzen, Flöte (!) Spielen, Trommeln, alles gleichzeitig - das war Maria Vollmer live! Wieder einmal: Danke, Maria Vollmer. Der Sommer kann jetzt kommen.

Hector suchte und fand das Glück! Mit dem Jugendensemble "Lampenfieber" e.V. am 28. und 29.5

Viel Glück hatten die zahlreichen Besucherinnen und Besucher des Theaterstücks "Hectors Suche nach dem Glück". Schon am Einlass wurden sie empfangen mit einem Glückspfennig. Im Mittelpunkt der Aufführung für jung und alt stand die Interpretation des Bestseller - Buches von Francois Lelord. Die jugendlichen Laienschauspielerinnen und Schauspieler ließen Hectors Erkenntnisse rund um die Frage, was auf dieser Welt die Menschen glücklich macht, lebendig werden. Lektion 18 von 23: Glück ist, wenn man richtig feiert. Dazu hatte das Jugendensemble nach ihren beiden gelungenen Auftritten allen Grund!

Volker Diefes räumt den PoKCal ab ...

Siegreich und glücklich

7. Mai 2011, ca. 22. 00 Uhr im überfüllten WICHERN:

29 Grad Außentemperatur, 34 Grad Saaltemperatur, 38 Grad Bühnentemperatur und Volker Diefes heizt dem Publikum mit Ausschnitten seines Bühnenprogrammes "Ein Bauch ist schon mal ein Ansatz" mächtig ein. Diefes fetzt über die Bühne, erhitzt die Gemüter mit Geschichten über neuste Technik, Apps, Werbung, Krefeld, seinen Papa und Bildung im Allgemeinen, lockert schweißnasse Weste, Krawatte, Hemd und befeuert das Publikum mit einer Pointe nach der anderen. Gefühlte Temperaturen am Ende des Auftritts: 52 Grad auf der Bühne und 51,9 Grad im Saal.
Am Ende war die Meinung von Jury und Publikum eindeutig: Der PoKCal gehört mit Volker Diefes nach Krefeld. Mehr...

Dortmund feierte den PoKCal! Beim Endspiel am 7. Mai um den schwarz-gelben Kabarett- und Comedy Preis| Veranstaltung war restlos ausverkauft.

Diese GALA zur Ausspielung und Verleihung des einzigen Dortmunder Kabarett- und Comedy PoKCals hatte es wie immer in sich. 

Zum 7. Mal feierte WICHERN gemeinsam mit dem Ruhrgebietsmagazin HEINZ die deutschlandweiten Newcomer der Szene. Und was für welche. Rund 40 Künstlerinnen und Künstler hatten sich um die Teilnahme am Wettbewerb beworben, ein Duo und fünf Solisten haben es in die Endausscheidung  geschafft.  Der Abend mit diesen außergewöhnlichen Künstlern garantierte tatsächlich beste Unterhaltung, Spannung, gute Laune, viel Überraschendes und exquisite Gaumenfreuden. Durch die Gala führte als Moderatorin die beliebte Dortmunder Kabarettistin Lioba Albus. Und am Ende wurde mit Jury- und Publikumsstimmen der Sieger gekürt. Und der hieß: Volker Diefes!

Zum PoKCal-Endspiel traten an:

Sauerkraut und Kochbananen | Schwarz-weiß Comedy vom Feinsten
Christan Sweep | Luftgitarren - Comedian
Nikolic | Comedy mit Tenor
Florian Schmidt-Gahlen | Musik - Comedy
Mia Pittroff | Kabarett
Volker Diefes | Politisches Kabarett trifft Comedy

Dalila Abdallah, Peter Marty | Berlin
Christian Sweep | Berlin
Florian Schmidt-Gahlen | Essen
Nikolic | Berlin
Mia Pittroff | Bamberg
Volker Diefes | Krefeld

Ostermarsch 2011 endete bei strahlendem Sonnenschein im Wichern

Foto: Jonas Martinetz

Bei den seit nunmehr 50! Jahren traditionellen Ostermärschen demonstrierten Friedensinitiativen in diesem Jahr für den Abzug der Truppen aus Afghanistan, die Abschaffung der Atomwaffen und die Stilllegung der AKWs - gemeinsam mit Umweltgruppen und der Anti-AKW-Bewegung. Friedensfest und Abschlusskundgebung fanden wie in den vergangenen Jahren im und rund um Wichern statt.

DUO diagonal begeisterte am Sonntag, den 10. April mit TANGO EMOTIONS.

Ein furioser Tango-Abend. Absolut sehenswert.
Das DUO diagonal, Hans-Christian Jaenicke und Jörg Siegloch aus Hamburg, zauberten allein mit Violine und Akkordeon mitreißende Tangorythmen im Orchestersound auf die Bühne. Tangos aus Argentinien, Uruguay, Russland, Polen und sogar Dänemark!, ungewöhnlich, leidenschaftlich und virtuos inszeniert, gespickt mit kleinen Anekdoten rund um die Entstehungsgeschichten, machten diesen Konzertabend zu einem wunderbaren musikalischen Ereignis. Toll.  www.duo-diagonal.de

SÜCHTIG. Relativ komischer Stoff | Schwer eindrucksvoll

Karl Maslo

Schauspiel von Marc Lundholm mit einem tollen Karl Maslo. Was an diesem Abend geboten wurde, war nicht nur relativ, sondern sehr komisch. Kräftiges Gelächter wechselte allerdings in Sekundenschnelle zu absoluter Stille. Das ganz persönliche Theaterstück über das Thema Sucht fand in Wichern nicht nur eine gebannte Zuhörer- und Zuschauerschaft, sondern wurde auch von einem Meister der Schauspielkunst verkörpert. Autor Marc Lundholm ist selbst jemand, der süchtig war. Mark Maslo füllte das Stück mit so einer Überzeugungskraft, dass sowohl "Süchtigen" als auch "Nicht-Süchtigen" im Publikum ein Licht nach dem anderen aufging. Vielen Dank an den Schauspieler für so viel Offenherzigkeit. Vielen Dank an die Suchtberatung als Veranstalter dieses Abends.

Mundharmonikakonzert am Sonntag, den 27. März: Das WICHERN sang, schunkelte und klatschte ...

So was passiert, wenn die "Mundharmonikafreunde im Wilhelm -Hansmann-Haus" (das ist tatsächlich der vollständige Name des Orchesters) im Wichern aufspielen. Zur guten Stimmung trugen zudem Kaffee und Kuchen, ein großartiger Dirigent und ein überaus unterhaltsamer Moderator bei. Österreichische Volksweisen, Beatles-Stücke, Seemannslieder, Musical-Einlagen, etwas Dixieland und der kleine, grüne Kaktus, alles dabei. Klasse!
Das Konzert war eine Veranstaltung in Kooperation mit der Ev. Lydia-Kirchengemeinde.

"Jetzt tanzen alle Puppen" am 18.3. haben wir angesichts der aktuellen Ereignisse in Japan abgesagt

Comedy-Veranstaltung mit "Volk und Knecht" verschoben.
„Japan verändert alles“ diese Überschrift, sehr treffend formuliert von einer der großen Tageszeitungen, steht für das Empfinden vieler Menschen nicht nur in Blick auf die Atomenergiepolitik. Angesichts der Katastrophe und der weitreichenden Folgen haben wir gemeinsam mit dem Kölner Kabarettduo "Volk und Knecht" beschlossen, "die Puppen nicht tanzen zu lassen" und die Veranstaltung zu verschieben. "Volk und Knecht" werden stattdessen zunächst in der Wichern - Weihnachts - Mixed Show OwieLacht ein Gastspiel geben und im Februar 2012 ihr gesamtes Programm spielen. Hoffen wir bis dahin das Beste.

Oscar-Verleihung in Hollywood - Filmreife Theaterpremiere im Wichern

Harold Pinters "Betrogen": Grandiose Inszenierung von Waltraud Heldermann mit dem taw-Theater am 26. und 27. Februar. Drei Menschen, zwei Affären, eine in Rückblenden erzählte Dreiecksgeschichte. Die Zuschauer im Wichern erlebten eine Aufführung, dicht an der Vorlage des berühmten Autors. Intensive Gefühle und schmerzhafte Auseinandersetzungen, die ausdrucksstark die Kommunikations- und Beziehungs-unfähigkeit der Protagonisten dokumentierte. Beeindruckende Aufführung mit klasse Schauspielern! Nina Rechner, Thomas Gramen und Rainer Muxfeldt.

Das war intelligentes, interaktives Kabarett !

Foto: Jonas Martinetz

"Liebling, wir müssen reden..." Diese Aufforderung stand im Mittelpunkt des Kabarettprogramms von und mit Sylvia Brécko am 18.2.!
Reden musste deshalb auch das Publikum: Ob zum aktuellen Tagesgeschehen oder zu Beziehungsanalysen, ob zu Auswanderungspolitik oder typisch weiblichen / männlichen Befindlichkeiten... Sylvia Brècko forderte die Zuschauer permanent zum gedanklichen und praktischen Mitmachen heraus. Sie spielte, sang und tanzte sich souverän durch ihr Soloprogramm und beeindruckte mit ihrem musikalischen Können mit und ohne technische Unterstützung! Das Publikum dankte es ihr mit kräftigem Applaus, Blumen und dem Ruf nach einer Zugabe.
Dank an Sylvia Brécko!

Festival: Kirche trifft Kabarett - So wahr ich Gott helfe VIII am 21. | 25. 1. und 1.Oktober

Plakat 2010

Kirchenkabarettfestival im Wichern
und in Witten/Kultur auffem Hügel

Schon zum achten Mal bereicherte die Nischenkultur namens Kirchenkabarett die Kulturszene in Dortmund und Witten. Diesmal auch wieder mit tollen Leuten und Auftritten. Nicht nur Micki Wohlfahrt, allseits bekannter Kirchenkabarettist aus dem Ruhrpott, sondern auch Grimmepreisträger Martin Buchholz mit dem Kammermusiker Timothy Jones sorgten mit ihren Bühnenprogrammen für ein hochinteressantes, abwechslungsreiches "So wahr ich Gott helfe" 2011. Und es geht in die Verlängerung: Der Auftritt von Matthias Schlicht, unserem Gastkabarettist aus Norddeutschland, wurde durch einen Grippevirus vereitelt und somit auf den 1. Oktober verschoben. In Witten sprang kurzfristig das Duo "K3" ein, im Wichern fiel der Termin aus.

Der Himmel hing irgendwie voller Geigen: Kabarettfestival am 25.Januar

Da traf Kirche auf literarisches Kabarett mit höchster musikalischer Auszeichnung. "Wenn ein Moment vom Himmel fällt..." Martin Buchholz, Filmemacher (Grimme-Preis 2003), Kabarettist in guter Hüsch-Tradition und der beeindruckende Geiger Timothy Jones zogen einen himmlischen Abend lang die Festivalbesucher in ihren Bann. Spitzfindig, weise, nachdenklich, komisch und virtuos fielen Momente vom Himmel, die das Leben so schreibt.

Heiterer Auftakt zum Kabarettfestival am Freitag, 21. Januar im WICHERN

Micki Wohlfahrt, Kirchenkabarettist der ersten Stunde und Mitorganisator des Festivals hat's schwer.
Schicksalsschläge aller Art treffen nicht nur die Kirche, sondern auch ihn selbst „aus heiterem Himmel“. Und so lautete auch sein Soloprogramm, mit dem er das Festival "So wahr ich Gott helfe" eröffnete. Nach seiner zweistündigem One-Man-Show aber war klar: Der Mann nimmt's mit Humor. Das merkte auch das aufmerksame Publikum und lehnte sich entspannt zurück, um mit Micki Wohlfahrt über den Kampf gegen die Widrigkeiten des (Kirchen)Lebens herzhaft zu lachen.

AMERICANA! eröffnete das Kulturprogramm 2011

Theater36 spielte zum letzten Mal AMERICANA! vor bis auf den allerletzten Platz ausverkauftem Haus.
Wer's im vergangenen Jahr nicht gesehen hat, hatte am Samstag, den 15.1. eine letzte Gelegenheit. Die von Jane Martins Monologen inspirierte Theateraufführung unter der Regie von Rainer Muxfeld zu Menschen im amerikanischen Alltag begeisterte noch einmal das Publikum. Lulu´s Salonkapelle verkürzte dabei zu Beginn die Wartezeit bis der Startschuss zu AMERICANA! mit leichter Verspätung um 20.00 Uhr fiel. Begleitet von der Band, gaben die Mitglieder des Ensembles eine letzte mitreißende Vorstellung ihres Stückes, das in 2010 schon regelmäßig die Wichernbühne bereicherte. Der nicht enden wollende Applaus zum Abschluss belohnte die Schauspieler für ihren Einsatz. Wir freuen uns auf kommende Neuinszenierungen des THEATER36 und bedanken uns für das Engagement des erfolgreichen Theaterprojektes  im Wichern.

So war 2010 ...

Vocal recall lockte viele Gäste ins Wichern. "Danke für den Eintritt..."

... mit diesen Worten frei nach ABBAs "Thank you for the music" eröffnete vocal recall am 18. Dezember ihre glamouröse A-Capella-Comedy-Show.  
Sie hielten, was sie bereits bei ihrem Kurzauftritt im Mai auf der Wichernbühne versprachen: Gute - Laune - Musik, die jeder kennt, aber noch nie so intelligent arrangiert gehört hat. "Dieser Keks wird kein weicher sein" - so der Titel des Programms. Niemals zuvor wurde im Wichern so viel, so gekonnt und so lustvoll über Lebensmittel gesungen. Lupenreine Töne und witzige, pointenreiche Texte machten den Abend mit den 4 Berliner Künstlern zu einem wahren Erlebnis. Nach der 4. Zugabe und dem vielsagenden Titel "Abtau'n, girl" entließ das Publikum diese tolle Band nur widerwillig. Von vocal recall wird man noch hören. In Berlin sowieso, im Wichern hoffentlich noch ein Mal und auf bedeutenden Kleinkunstbühnen ganz bestimmt, denn sie sind schon jetzt für diverse Preise im kommenden Jahr nominiert. Wir drücken die Daumen! www.vocal-recall.de

ELLING | Theater ganz groß am 11. Dezember

Dieses Theaterstück des Theater-Atelier-Witten, bekannt durch den erfolgreichen Kinofilm von Axel Hellstenius, wurde bereits erfolgreich aufgeführt in Witten. Nun entfaltete das Stück auf der Wichern-Bühne am Samstag erneut seinen Charme! Elling, aus der Psychatrie direkt in den Alltag einer Osloer Zweier-WG gespült, nahm die Zuschauer mit auf den skurilen, liebevoll-humorvollen Weg zur Erfüllung seiner Lebensträume. Mehr...

Regie: Christopher Hustert

Was für ein Abend: CantaStrophe brillierte beim Chordinner am 4. Dezember

37 Sängerinnen und Sänger, 320 angerichtete Teller, 500 Glühlämpchen, 28 Kerzenleuchter, 3 lange Tafeln, 1 Wichernteam, 1 Freiwilligen-Wichern-Junior-Service-Team und 180 Minuten musikalisches Feuerwerk mit Gänsehautfaktor.

Die Gäste saßen an festlich gedeckter Tafel bei Kerzenschein, lauschten hingerissen einem Chor, der ein Repertoire erster Güte zum Besten gab und wurden mit einem 4 Gänge Menue aus dem Hause Wichern verwöhnt. "Lecker, lecker, lecker", so erscholl der Chorgesang, als die Chormitglieder sambatanzend einen kleinen Zwischengang servierten. Lateinamerikanisch, englisch, irisch, afrikanisch, bayrisch, CantaStrophe bot ein mitreißendes Programm aus Musical-, Gospel-, Pop- und Weihnachtsspecials und sang und musizierte sich leichtfüßig in die Herzen des Publikums. Dieser Abend machte nicht nur satt, sondern ließ auch alle, wirklich alle Augen leuchten. Die des Publikums, die der Mitarbeitenden und sogar die des Chorleiters Jürgen Kleinschmidt und seines CantaStrophen
-Chores. Nächstes Jahr bitte noch einmal!

Wie verzaubert: Wichern feierte zum 12. Mal "Owielacht!"

Sternenlichter am Bühnenhimmel, glitterndes Lametta, ein Wald voller Tannenbäume (aufblasbar) und hell strahlende Künstler...
bescherten dem Publikum am Samstag vor dem ersten Advent  einen Abend zwischen Magie und brüllender Komik, leisen Engelstönen und schallendem Gelächter, treffsicherem Wortwitz und himmlisch herrlichen Musikeinlagen. Moderation und die herausragenden Beiträge ließen die Zeit leider viel zu schnell vergehen. Um 23.00 Uhr gelangte der Abend mit einem gemeinsam gesungenen Lied von Künstern und Publikum zu seinem wahrlich besinnlichen Ende: Jingle bells in Google Übersetzung. Versuchen Sie's mal.

Zauberhaft, schräg, komisch, anrührend, wunderbar. So war "Owielacht" 2010.
DANKE an Micki Wohlfahrt, Sabine Henke, Marc Weide, Michael Steinke und Luna & Latüchte! P.S. Sie sollten sich weitere Auftritte dieser Künstler nicht entgehen lassen! Im Wichern, auf anderen Bühnen, in Funk und Fernsehen. Mehr ...

Kabarett GuckMalNach trifft 5 x ins Schwarze!

"Schiebung oder Trifft ins Schwarze" - so lautete der diesjährige Titel des Programms von Kabarett GuckMalNach, das 5 Mal vor ausverkauftem Haus die Lachmuskeln schwer strapazierte. Gertrud und ihre Besucherinnen Funny, Helene, Johanna und Oma Hedwig konfrontierten das Publikum gnadenlos mit so aktuellen Themen wie Kartoffelsalatherstellung, digitaler Friedhofsverwaltung und Goldfischpflege, aber auch mit leisen (eindrucksvoll gesungenen) Tönen über Ölpest, WM und Aidswaisen. Dabei lebte das Programm von der furiosen Spielfreude der Laienkabarettistinnen und dem Wechselspiel zwischen nachdenklichen Anklängen und hinreißend komischen Kommentaren. Die Vorstellungen endeten mit einem herrlichen Finale des Kabarettensembles, tosendem Applaus aus dem Publikum und der Gewissheit, dass auch im nächsten Jahr das beliebte Ensemble wieder im Wichern aufspielt. Bis dahin DANKE SCHÖN an GuckMalNach!

Bewegte Bilder aus der Nordstadt!

Boris Gott, Ilhan Atasoy und Murat Kayi brachten das Publikum mit ihren Liedern & Geschichten aus der Nordstadt nicht nur zum Lachen sondern auch zum Mitsingen. Dass im Wichernsaal so gute Laune herrschte, war dem abwechslungsreichen Programm der drei Künstler zu verdanken, die sich speziell für diesen besonderen Abend im Rahmen der Internationalen Wochen zusammengetan haben. Als waschechte Dortmunder nahmen sie das Leben in ihren Stadtteil mit Humor und Wortwitz aufs Korn und bewiesen einmal mehr: Der Ruhrpott lebt!

"Sex & Drugs im Reihenhaus" | WICHERN-Besucher wissen mehr...

Zum Beispiel über Rollrasen. Wer das herzerfrischende Kabarettprogramm "Sex & Drugs im Reihenhaus" der Maria Vollmer am Freitagabend, 17. September, im Wichern erlebte, kennt sich nun bestens aus mit Badezimmergewohnheiten, Gartenbau - Problemen und Biokost. Temporeich, witzig und immer wieder mit überraschenden Tanzeinlagen machte die Kabarettistin und Preisträgerin diverser Kleinkunstpreise eines deutlich: Zum Lachen geht man entweder ins Reihenhaus oder zu ihrem Comedyprogramm, in diesem Fall ins WICHERN. Vielen Dank, Maria Vollmer!

9. Dortmunder Theaternacht mit Hindernissen

Besucherinnen und Besucher der Theaternacht sahen trotz zahlreicher Behinderungen durch Demos AMERICANA! im Wichern.

Eine für die Theaternacht etwas veränderte Version des Stückes mit ungewöhnlich inszenierten Monologen der amerikanischen Autorin Jane Martin geriet erneut zu einer unterhaltsamen, nachdenklich, anrührend, aber auch vergnüglich stimmenden Revue. Die Zugabe des Theaterensembles, die bereits in vorangegangenen Aufführungen gefeierte LINEDANCE-Performance, entließ ein gut gelauntes Publikum in die Nacht und die anschließenden Events am Dortmunder U...

Beeindruckende Premiere | Maria Stuart: Elisabeth I

Wäre sie gefallen, hätte man sie hören können, die berühmte Stecknadel. 80 Minuten lang hielten die beiden großartigen Schaulspielerinnen Jutta Seifert und Antonia Schnauber das Publikum  mit ihrem Schauspiel in Atem. Man musste kein Fan von historischen Stoffen sein, um von dieser Inszenierung gefangen zu sein. Zwei Frauen in einer sprachgewaltigen Auseinandersetzung mit den Zwängen der Macht, auf der Suche nach Leben, Liebe, Anerkennung, getrieben von Zweifeln, Schuld und Ohnmachtsgefühlen. Und dabei so lebensnah, dass am Ende der Beifall nicht enden wollte.

Christine Prayon holt den PoKCal 2010!

PoKCal-Siegerin 2010: Christine Prayon
Foto: Jonas Martinetz

Nach einem langen und intensiven Abend verkündete Jury-Mitglied Heinz Gröning den diesjährigen PoKCal-Sieger: Christine Prayon aus Stuttgart. Ungewöhnliche, innovative Präsentation, vorgetragen mit einer starken schauspielerischen Präsenz - dies gab wohl am Ende den Ausschlag für die fünfköpfige Jury. Dabei war es ein unglaublich dichter Abend mit ausschließlich gelungenen Beiträgen, ein echtes "Kopf-an-Kopf-Rennen", wie aus den harten Diskussionen in der Jury zu hören war. Im ausverkauften Wichern erlebten die Zuschauer trotz Spannung und Wettkampfcharakter eine überaus lockere und unterhaltsame Veranstaltung. 

Christine Prayon war schon einmal beim Dortmunder Kabarett & Comedy PoKCal vertreten, 2007 mit ihrem damaligen Duo "TopSigrid" und verpasste die sprechenden Flaschen (so lässt sich die verliehene Glasskulptur treffend beschreiben). Die strahlende Siegerin 2010 war durchaus überrascht, schließlich war ihre Performance keine leichte Kost. Um so glücklicher nahm sie den Preis aus den Händen von HEINZ-Chefredakteur Gerhard Roßmann entgegen.

Die PoKCal-Finalisten 2010
Foto: Jonas Martinetz

Eine wunderbare Moderatorin Sabine Brandi, enorme Abwechselung auf der Bühne und allerbeste Versorgung durch das Wichern-Catering mit feinem Drei-Gänge-Menue, zum Schluss prickelnde Spannung - und letztlich eine PoKCal-Siegerin, die durch Qualität überzeugte und noch eine starke Zugabe ohne jegliche Hilfsmittel auf die Bühne zauberte.

Herzlichen Glückwunsch - Christine Prayon!
9.5.2010

AMERICANA! - Theater36 eröffnet Theatersaison 2010

Premiere Americana!

Am Samstag und Sonntag des 1. Mai-
Wochenendes begeisterte die Premiere des Stückes "AMERICANA!" das Publikum im ausverkauften Wichern. Theater36 interpretierte die Texte von Jane Martin auf kreative, manchmal skurile, absurde und tragische Weise. Die Sicht auf amerikanische Lebensart wurde untermalt mit interessanten Bühnenpräsentationen, Band- und Linedance-Einlagen, die Wichernbühne bot mit ihren Umbauten eine außergewöhnlichen Spielkulisse. Am Ende ernteten die Mitwirkenden tosenden Applaus und zeigten sich erleichtert, glücklich und gut gewappnet für die kommenden Aufführungen.

Sommernachtstraum im Wald der Wünsche

Sommernachtstraum

Ein DoppelpackTheater, nicht nur für Kinder und Jugendliche, waren gelungene Bühnenhighlights im Februar und März in Wichern. Die Inszenierung der  Shakespeare - Kommödie "Ein Sommernachtstraum" bescherte dem "Lampenfieber Jugendensemble" des Sternschnuppen Theater aus Dortmund am letzten Februar-Wochenende ein volles Haus und viele Lacher. - Am 14. März und 15. März lockte die Theatermanufaktur SPIEL_RÄUME  junge Gäste und Schulklassen nach Wichern, diesmal mit einem Familienmärchen - "Der Wald der Wünsche".  


Kirchenkabarettistische Vielfalt

Frieda Braun als Gastgeberin beim Mixed-Abend des Kirchenkabarett-Festivals

Ulrike Böhmer setzte am letzten Veranstaltungstag des Kirchenkabarett-Festival noch einmal entscheidende Akzente, Erna Schabiewski aus Dortmund-Eving machte das Wichern-Traditionsfestival durch ihr unterhaltsames Programm richtig rund. U. a. auch wetterbedingt war der Besuch ein wenig schwächer als im vergangenen Jahr. Wichern und "Kultur auffem Hügel", wo die Wittener Veranstaltungen stattfanden, sind dennoch zufrieden, zeigt sich doch, wieviele Freunde dieses besondere Kabarett-Genre im Ruhrgebiet hat.

 

 

 

Starke Beffchen zum Auftakt des Kirchenkabarett-Festivals

Die überdimensionalen Beffchen in bayrisch-weißblau waren fast immer dabei. Mit einem kurzweiligen Programm und starken Nummern präsentierte sich das Weißblaue Beffchen zum Auftakt des Kirchenkabarett-Festivals in Bestform. Fünf PfarrerInnen aus ganz Bayern sparten nicht mit Bissigkeiten und skurilen Kommentaren über Kirche, Oekumene und politische Zusammenhänge. Das Publikum im ausverkauften Wichern war begeistert.

  • Kirchenkabarettfestival 2010

Wichern im neuen Jahr mit Elan und neuer Leitung

Nach kleiner Winterpause ist Wichern wieder da - zwar noch leicht eingeschneit, aber wieder gut zu erreichen. Und wer noch Planungsbedarf hat... es gibt noch die letzten Restexemplare des schönen Wichern-Kalenders im Wichern-Büro.

Im Januar läßt das nächste Highlight nicht lange auf sich warten. Der Vorverkauf für das Kirchenkabarett-Festival "So wahr ich Gott helfe VII" läuft schon auf Hochtouren - es empfehlen sich hochklassige Kirchenkabaretts aus ganz Deutschland und wir empfehlen am besten gleich die günstige Festival-Karte.

Heike Dahlheimer-Schlüter - neue Wichern-Leitung ab Januar

Last but not least gibts bei Wichern ab Januar was wirklich Neues. Das Wichern | Kultur- und Tagungszentrum begrüßt aufs herzlichste die neue Leitung - Heike Dahlheimer-Schlüter hat ab Januar diesen wunderbaren schwierigen Job übernommen. Vielen ist sie sicher bekannt, sie baute die neue Arbeit im Informationszentrum der Ev. Kirche, das reinoldiforum im Stadtzentrum auf und prägte es über die Jahre. Somit wechselt sie von einem kommunikativen Ort in einen anderen, Wichern-Träger Diakonisches Werk und das Wichern-Team freuen sich sehr.

 

Wichern 2009

Owielacht! 2009 - großes Kino mit Überlänge

Owielacht! 2009

Das war wieder eine irre Kleinkunstmischung, Owielacht! 2009 bot dem ausverkauften Wichern ein dichtes intensives Bühnenerlebnis. Z. B. der junge Zauberer Jurim Kaiser, ehrliches verblüffendes Zaubern ohne zuviel Show-Klimbim. Oder Dieter Fender mit seinen handgemachten witzigen Songs. Und das Kirchenkabarett Schwester & Bruder Gmbh erzeugte diesmal Bilder mit Pantomime-Kabarett. Heribert Lehnert schaffte es im Gegensatz zum Publikum erneut, zu seinen abgefahrenen Texte keine Miene zu verziehen. Das Improtheater Trau ma' Dortmund war in bester Spiellaune und Moderator Micki Wohlfahrt führte gekonnt und mit DDR-Witzen durchs vielfältige Programm.

Wicherns Alternative Weihnacht war das, was sich alle wünschten: ein Jahresabschlusshighlight mit einem äußerst zufriedenem Publikum. Das die Show erst um 23.30 Uhr mit dem Wichern-Song zu Ende ging, war nicht so ganz geplant, trübte aber das Erlebnis nicht.

Owie-Bilder

Owielacht! 2009 - Bilder

Guck Mal Nach - Kultiges Dortmunder Kabarett mit neuem Programm

 

Frisch gestärkt, mit neuen Ideen und Verstärkung in der Musikbegleitung,
präsentierte das neue Kabarett "Guck Mal Nach" (früher Guck Mal) sein neues Programm "Da krisse ne Krise". Lachen, schmunzeln, nicht selten sieht man auch eine Träne fließen.

Sinnliches Kabarett zum Hinhören, Hinschauen, Nachdenken und Einmischen. Tolle Songs und ruhige Sequenzen. Die Premiere am 17 Oktober erfüllte alle Erwartungen.

Auch das Publikum hält der sympathischen Gruppe die Treue, von vier Veranstaltungen sind drei ausverkauft. Für das bevorstehende Wochenende (6. und 7.11.) gibt es leider keine Karten mehr. Wichern hofft, dass Guck Mal Nach vielleicht noch eine Sonderschicht einlegt.

 

  • Guck Mal Nach

Theaternacht erfolgreich für Wichern und Theater36

Theater36 bei der Theaternacht

Die "Publikumsbeschimpfung" im Wichern war ausverkauft, gefüllt bis auf den letzten Platz. Danach präsentierte Theater36 den kompletten 2. Teil des Handke-Klassikers in der Lounge der Schalthalle auf Phönix-West. Für die Schauspieler von Theater36 eine große Herausforderung, nicht zuletzt wegen der schwierigen Bühnen- und Akkustikverhältnisse auf Phönix. Dafür gabs viel Anerkennung für die Leistung und viel Aufmerksamkeit von Zuschauern und Fotografen. 

 

Wichern startet Saison 2.2009 mit Theater36

Die Sommerferien und die Wichern-Sommerpause ist vorbei, die Saison 2.2009 kann kommen. Einen schönen Auftakt stellt - wie immer um diese Zeit - die Dortmunder Theaternacht dar. Wichern ist diesmal beteiligt über sein Haustheater Theater36, die das erfolgreiche Nicht-Stück  "Publikumsbeschimpfung" noch ein letztes Mal auf unsere kleine Bühne bringen. Als besonderes Bonbon werden dann Ausschnitte auch noch auf dem großen Theaterfest an besonderem Ort gegeben: In der Lounge Phönix-West. Mehr zur Theaternacht auch unter www.dortmunder-theaternacht.de.
Die freiberufliche Kabarettistin Andrea Sachtleben bespielt die Wichern-Bühne im August erstmals neben einem Auftritt noch mit einem Kabarett-Workshop. Im September gibt es im Wichern viele Tagungen und Seminare (nebenbei auch Wahllokal) und ausnahmsweise keine Kultur, daher kommt die nächste Programmkarte erst Mitte September heraus. Im Oktober freuen wir uns auf das Comeback des runderneuerten Brackeler Kabaretts Guck Mal Nach.
Jetzt und in den nächsten Monaten ist auch noch eine gute Zeit für Feiern aller Art. Ein paar Termine sind noch frei. Wer also ungezwungen, schick, mit den vielen Möglichkeiten einer Kulturbühne und mit dem bekannt guten Service und der guten Qualität unseres Cateringangebotes ein Jubiläum, runden Geburtstag oder gar Hochzeit feiern möchte und noch was sucht - wir machen Ihnen gerne ein individuelles Angebot - gut & günstig.

Erste Saison im siebten Wichernjahr

Die erste Saison im siebten Wichern-Jahr ist gelaufen. Kirchenkabarettwoche, PoKCal und Publikumsbeschimpfung - Behindertentheater mit Koffergeschichten, Ostermarschabschluss und Theaterprojekte der Anna Frank-Gesamtschule - um nur einige Highlights zu nennen. Und natürlich jede Menge Vermietungen, Tagungen, Feiern - nicht zu vergessen die Wichern-Suppenküche, die an jedem  Mittwoch bis zu 200 Menschen gastlich über die Runden hilft.

Jetzt geht Team und Haus in eine kleine Sommerpause... abgesehen von einigen Unterbrechungen. Im Juli ist Wichern nur eingeschränkt zu erreichen - der Anrufbeantworter läuft aber und Mails erreichen uns auch.

Im August geht es wieder weiter. Nach einigen Vermietungen ist dann die Dortmunder Theaternacht am 29.8. das nächste Highlight. Das Wichern-Haustheater Theater36 wird aus diesem besonderem Anlass noch einmal die Publikumsbeschimpfungen von Peter Handke aufführen, Ausschnitte daraus auch beim nächtlichen Theaterfest auf PHOENIX West (Lounge in der Schalthalle). Die Flyer sind bereits im Druck, demnächst auch mehr unter www.dortmunder-theaternacht.de.

Publikumsbeschimpfung bei der Theaternacht

Theater36 m acht Publikumsbeschimpfung

Die ungewöhnliche Produktion des Handke-Klassikers "Publikumsbeschimpfung", die das Wichern-Haustheater Theater36 im April/Mai des Jahres vielfach mit großem Erfolg zur Aufführung brachte, wird nun doch im Rahmen der Theaternacht am 29. August noch mal gespielt.

Während des nächtlichen Theaterfestes auf dem Gelände von Phönix-West wird das Theater36 ebenfalls Ausschnitte präsentieren, auch von anderen Produktionen.

 

 

 

 

 

 

 

Frau Klein ganz gross - Senioren-Comedy holt den PoKCal 2009!

Frau Klein alias Angelika Knauer PoKCal-Preisträgerin 2009

Sie ist die fünfte PoKCalsiegerin und wohl die mit Abstand älteste... auf der Bühne. Angelika Knauer, mit Ihrer Bühnenfigur Frau Klein in grandioser Maske auf der Bühne an die 80 Jahre, begeisterte mit Ihrer peppigen Seniorenshow, authentischer Bühnenpräsenz und unnachahmlicher Mimik und wurde so die neue Preisträgerin des Dortmunder Kabarett & Comedy PoKCal 2009.

In einem hochklassigen Wettbewerb setzte sich die Bühnenseniorin gegen die Klavierkabarettisten Matthias Reuter und Tom van Hasselt, gegen den Comedy-Zauberer Magic Udo und die Orientwalküre Serpil Pak durch. Überaus witzig führte Der Obel durchs Programm. Gerd Rossmann, HEINZ-Magazin überreichte den PoKCal mit herzlicher Umarmung. Finalisten und Jury freuten sich intensiv mit.

Viel Lob gabs auch für das Wichern-Team für Organisation und Buffet. Ein runder Abend, eine würdige Siegerin, ein toller Wettbewerb. Man kann sich schon auf den PoKCal 2010 freuen.

Ende mit Publikumsbeschimpfung

Nach 9 erfolgreichen Aufführungen des Peter-Handke-Klassikers "Publikumsbeschimpfung" hat das Wichern-Haustheater Theater36 das spannende Projekt beendet. Das aufwendige Bühnenbild aus Kies und Tribüne wurde abgebaut. Eine gute Presse, überzeugende Schauspieler und begeisterte Zuschauer - Wichern freut sich schon auf die nächsten Pläne von Theater36.

www. theater36.de  

Koffergeschichten – ein wunderbares Theaterwochenende für, von und mit Menschen mit Behinderungen

Ein außergewöhnliches Theaterprojekt fand an drei Terminen auf der WICHERN-Bühne statt. Unter der Leitung und Regie von Dorit Koch und Birgit Wessel gab es „Geschichten aus dem Koffer“ – von und mit Menschen mit Behinderung - als Projekt von "Bethel vor Ort".

Der Alltag von uns Menschen ist manchmal grau und eintönig. Wir erledigen unsere Arbeit und gehen unsere bekannten Wege. Manchmal lohnt es sich aber innezuhalten und ein Auge für die unbekannten und überraschenden Dinge des Lebens zu haben. So geht es auch dem bescheidenen Straßenkehrer Hans, der sich plötzlich im goldenen Glück wieder findet und dem erfolgreichen Anwalt Herrn Meier, der mit einem Mal auf die andere Seite wechselt. Ein Koffer öffnet sich, und wir haben die Chance auf überraschende, geheimnisvolle und fröhliche Momente weit ab vom grauen Alltag.

Auf eine bildreiche, spannende und poetische Weise haben sich die fast 20 Akteure ihren Koffergeschichten genähert und dabei das Publikum gut unterhalten. Die 3 Aufführungen am Wochenende waren sehr gut besucht bis völlig überfüllt. Es war spürbar, welch eine Schub an Selbstbewußtsein sich bei den behinderten Darstellern einstellte, die zu Recht auf ihre Bühnenleistung stolz sein konnten.

Das Theaterprojekt will nun unbedingt die Arbeit fortsetzen, regelmäßig im Wichern proben und schon bald ein erneutes Theaterwochenende veranstalten.

Ganz frisch: PoKCal-Finalisten stehen fest!

Wieder über 50 Bewerbungen aus allen Teilen der Republik - wieder ist das Niveau sehr hoch, bestimmt zwei Drittel der Bewerbungen hätten es ins Finale schaffen können - aber nur fünf sind durch das Nadelöhr der Auswahl gekommen:

Serpil Pak - aus Berlin - weiblich, türkisch, witzig, nennt sich selbst "Orientwalküre" - aktuelles Programm: "In Schleier Haft"
www.serpil-pak.de

"Frau Klein"|Angelika Knauer - auf der Bühne 80, "eine kleine, schrullige und alte Person mit sehr eigenen Ansichten" - aktuelles Programm: "Frau Klein auf Touren"
www.angelika-knauer.de/frau-klein-touren


"Magic Udo"|
Udo Raschewski - aus Köln - nach eigenem Bekunden "der neue Stern am Himmel der Großraumillusionisten, der Forrest Gump unter den Zauberkünstlern mit dem feurigen Temperament eines elektrischen Zigarettenanzünders."
www.zauberraschewski.de

Tom van Hasselt - aus Berlin - Kabarettist und Liedermacher, aktuelles Programm: "Tom van Hasselt verschluckt sich - Klavierkabarett für Eingeweide"
www.tom-van-hasselt.de


Matthias Reuter - aus Oberhausen - Kabarett am Klavier mit besonderer Neigung zur Poetry Slam Szene
www.matthiasreuter.de

Das Finale|Endspiel des Dortmunder Kabarett & Comedy PoKCal - Moderation: DER OBEL - findet statt:

am Samstag, 9. Mai 2009 - 19 Uhr im Wichern
Karten nur im Wichern selbst unter 0231 8630983 oder hier im Internet

 

Spektakuläre Premiere - Noch Karten für das Handke-Wochenende

Ein wahrhaft ungewöhnliches Bühnenbild, eine große Fläche Kies, darauf große Steine, zwei leise Ventilatoren und großartige Schauspieler, eine direkte Ansprache an das Publikum ("Sie sind das Thema!") - das Theater36 lässt das in jeder Hinsicht provozierende Sprechstück zu einem unvergessenen Theatererlebnis werden.

Aus der Pressemitteilung von Theater36:

„Sie haben erkannt, dass dieses Stück eine Auseinandersetzung mit dem Theater ist“

Das ist einer der Sätze, mit denen sich 1966 die vier Sprecher - zu denen auch der derzeitige Intendant des Dortmunder Schausielhauses Michael Gruner gehörte - in der Uraufführung von Peter Handkes Debüt „Publikumsbeschimpfung“ an ein verblüfftes und zunehmend irritiertes Publikum wandten. Die unverhohlen direkte Ansprache an die Zuhörerschaft, die bewusste Auflösung der Grenze zwischen passivem Publikum und aktiven Darstellen auf der Bühne, der provokante Bruch mit sämtlichen Theaterkonventionen und die genussvolle Weigerung dem Publikum zu geben, was es traditionellerweise bei einem Theaterbesuch zu erwarten hofft, sorgte für einen der großen Theaterskandale dieser von großen gesellschaftlichen Umwälzungen geprägten Epoche. Seinen legendären anhaltenden Ruf trägt dieses Sprechstück bereits im Titel, hier ist der Name immer auch Programm. Über die durchaus beabsichtigte Provokation hinaus hat der Regisseur Christopher Hustert mit dem Ensemble des Dortmunder Theater36 jedoch gerade auch die lyrischen und reflektierenden Qualitäten des Textes herausgearbeitet.

Es gibt noch Karten für die Vorstellungen am Wochenende (14.3. 19.30 Uhr und 15.3. 18 Uhr) an der Abendkasse.

Kirchenkabarettwoche wieder ein Erfolg

Im Schnitt über 100 Zuschauer an den 6 Abenden, eine bunte kabaretitstische Vielfalt auf den Bühnen in Dortmund und Witten. Klassisches Kabarett von den Lutherratten, frisch-freches Musikkabarett von Superzwei und dazwischen 2 Ruhr-Mixed-Abende vom Feinsten - Zuschauer und Veranstalter waren hochzufrieden. 

Ende Januar 2010 gibt es "So wahr ich Gott helfe VII" - Termine sind schon gebucht!

  • So wahr ich Gott helfe VI

Kirchenkabarettwoche startet mit ausverkauften Lutherratten

24 Jahre machen sie Kirchenkabarett, 8 Programme bislang und auf der Wichernbühne zum Auftakt der Kirchenkabarettwoche 2009 so frisch wie eh und je.

Die Düsseldorfer mit dem masochistischen Hang zur Fortuna legten ein temporeiches Programm hin, vielseitig in den Formen und mit sehr guten Musiknummern. 

 

Licht ins Dunkel - Wichern mit neuem Internet-Gesicht

Zum Jahreswechsel 2008/2009 ist es endlich soweit: Wichern, das Kultur- und Tagungszentrum des Diakonischen Werkes bekommt ein neues Aussehen im Internet verpasst. Nach 6 Jahren eiriger Ellipsen, kleinem Aktionsfeld und leicht veralteter Technik war es auch höchste Zeit. Das Bunte ist uns dabei nicht verloren gegangen und etliche bewährte Funktionen auch nicht.

Neu ist vor allem der Kalender. Die drei nächsten Veranstaltungen sind immer schon auf der Startseite und auch sonst überall zu sehen. Ein Klick und man erfährt mehr und kann ganz einfach Karten bestellen.

Außerdem haben wir die Internetseite des "Dortmunder Kabarett & Comedy Pokcal" in die Wichernseite integriert. Der Link www.der-pokcal.de führt direkt zur vielleicht wichtigsten Wichern-Veranstaltung des Jahres.

"Licht ins Dunkel", unser neues Motto, stand vor vielen Jahren auf einem Plakat des Diakonischen Werkes und ist im übertragenen Sinne eine schöne Beschreibung der wichtigsten Ziele unserer kleinen feinen Bühne.