Die Suppenküche Wichern | Ein Ehrenamtsprojekt mit Herz und Hand

Jeden Mittwoch um 12 Uhr vor dem Eingang des Wichern Kulturzentrums: Eine Traube von Menschen wartet darauf, dass sich die Türen öffnen.

Denn dann wird im schönen Wichernsaal an fein gedeckten Tischen eine kostenlose warme Mahlzeit serviert. 200 - 250 Menschen nehmen dieses Angebot, das ein mal wöchentlich stattfindet, wahr. Tatsächlich sind immer mehr Menschen in Dortmund von wachsender Armut betroffen. Und deshalb hat sich im Jahr 2005 eine Gruppe von Ehrenamtlichen zusammengefunden, um darauf mit etwas "Warmen" zu reagieren: In schöner Atmosphäre, mit liebevoll zubereitetem Essen und netten Leuten wird hier mit Herz und Hand diakonisches Engagement hautnah spürbar.

Die Suppenküche finanziert sich ausschließlich über Spendenmittel und wird darüber hinaus mit einigen Lebensmitteln von der Dortmunder Tafel unterstützt.

Suppenküche Wichern - So geht's

Ein Team von 18 Ehrenamtlichen, das jeden Mittwochmorgen um 8.30 Uhr zur Stelle ist: Dann wird in der Wichernküche und im Saal eimerweise geschnippelt, töpfeweise angeschmort, literweise Kaffee gekocht, werden stapelweise Stühle gruppiert, Tische eingedeckt und letzte Vorbereitungen getroffen. Um 12 Uhr ist dann alles bereit: 500 Portionen Essen stehen servierbereit zur Ausgabe, der Kaffee dampft, die Türen öffnen sich und die ersten Gäste kommen. Und wenn dann am Ende um 13.30 Uhr die letzten Gäste gegangen sind, wird alles wieder so hergerichtet, als sei nichts geschehen. Ist es aber: Viele zufriedene Besucher und viele zufriedene, etwas müde Suppenküchen-Mitarbeitende freuen sich auf den nächsten Mittwoch.

Und wenn Sie dabei mitmachen möchten, sind Sie herzlich willkommen. Egal, ob tatkräftig oder durch eine Spende!

Dieses Projekt unterstützen ... könnten Sie auf diesem Wege:

Zu Fragen rund um die Suppenküche Wichern und wie man sich dort engagieren kann, geben gerne Auskunft:

Ralf Nigmann | Tel. 0231 83 73 91
Klaus Haake | Tel. 0231 48 77 26
Dora Hammer | Tel. 0231 51 15 26

Das Spendenkonto lautet:
Diakonisches Werk Dortmund und Lünen gGmbH
Sparkasse Dortmund
BLZ 440 501 99
Konto: 1 777 777
IBAN: DE90440501990001777777
BIC: DORTDE33XXX

Stichwort: (bitte nicht vergessen)
47350 - Suppenküche Wichern

Der Lions Club Rothe Erde und Vivawest für die Suppenküche ...

Foto: Lutz Kampert

Im Rahmen des Adventskonzertes des Lions Clubs überreichte Präsident Sascha Nies einen Spendenscheck in Höhe von 5.000 Euro für die Arbeit der Suppenküche Wichern. Ebenfalls großzügig bedacht wurde das Projekt von der Stiftung Vivawest.
Damit ist - so Ralf Nigmann, ehrenamtlicher Mitarbeiter - nicht nur das Weihnachtsessen 2015 für die 250 regelmäßigen Gäste, sondern bis ins Jahr 2016 die Arbeit der Suppenküche gesichert. Das Team der Suppenküche Wichern dankt den Mitgliedern des Lions Club Rothe Erde und der Stiftung Vivawest herzlich!

Spendenparlament "spenDobel" unterstützt auch 2015 wieder die Suppenküche Wichern

Das Dortmunder Spendenparlament spenDobel hat die Suppenküche Wichern für die kommende Spendenperiode in die Liste seiner Förderprojekte aufgenommen. Dies haben die Parlamentarier in ihrer Sitzung am 1. September im Rathaus beschlossen.
Die zu erwartenden Spendenmittel werden weiterhin vorrangig für die Beschaffung der Lebensmittel verwendet werden. Daneben können wir nun den notwendigen Ersatz der Ausrüstung in Angriff nehmen.
Das Team der Suppenküche Wichern dankt spenDobel für die Unterstützung und freut sich über die damit auch verbundene Anerkennung des ehrenamtlichen Engagements seiner Mitarbeitenden!

10 Jahre Suppenküche - Kein Grund zum Feiern

Foto: Peter Kozyra, Nordstadtblogger

Am 27. April 2005 kochten Ehrenamtliche der Suppenküche zum ersten Mal eine kostenlose Mahlzeit für Bedürftige.
Seitdem ist kein Mittwoch vergangen, an dem die Türen verschlossen blieben. Dies war nur möglich, weil sich immer wieder Menschen und Organisationen gefunden haben, die dieses Engagement mit Tatkraft und Spenden unterstützten. Zum Dank haben nun die 20 Ehrenamtlichen ehemalige Mitstreiter und Spenderinnen und Spender eingeladen. In Bildern gab's eine Rückschau von den Anfängen in der Johanneskirche bis heute. Und selbstverständlich eine zünftige Verpflegung und viele, viele Gespräche. Das Wichtigste jedoch bleibt das Engagement. Denn bedauerlicherweise sind weiterhin immer mehr, statt weniger Menschen auf dieses Angebot angewiesen. Also kein Grund, zu feiern. Mehr ...

Ein Topf Gutes ... Die Mitarbeitenden der Firma Teleperformance Dortmund haben gesammelt!

300 € sind dabei zusammen gekommen!

Für einen guten Zweck sammeln sie jedes Jahr, in diesem Jahr aber zum ersten Mal für die Suppenküche. Und damit das viele Geld auch eins zu eins ankommt, wurde es persönlich den Ehrenamtlichen der Suppenküche übergeben. Die hatten just die letzte von 400 Portionen Essen ausgegeben und freuten sich riesig über die großzügige Spende für weitere Lebensmittel. Denn der nächste Mittwoch kommt - und das war in diesem Fall der 24. Dezember!

Frauen-Abendkreis der Ev. Noah-Gemeinde spendete für die Suppenküche

Eine Spende in Höhe von 300,- Euro erhielt die Suppenküche von den Aktiven des Frauen-Abendkreises der Ev. Noah-Gemeinde in Westerfilde.
Ein engagiertes Team von Frauen richtet dort im Gemeindehaus regelmäßig ein Frühstück aus, zu dem 50 - 60 Menschen kommen. Mit den bei dieser Gelegenheit gesammelten Spenden will der Frauen-Abendkreis soziale Aktivitäten in Dortmund unterstützen. Neben unserer Suppenküche können sich vier weitere Einrichtungen über eine Spende freuen.

Das Team der Suppenküche Wichern dankt den Frauen des Abendkreises und allen, die durch ihren Obolus diese Spende möglich gemacht haben!

Am 10. Mai packte die Suppenküche kräftig Salz in die Suppe

Die FreiwilligenAgentur Dortmund hatte zum mittäglichen Suppenschmaus an der Reinoldikirche eingeladen. Hintergrund der Aktion war: kräftig Werbung für das Ehrenamt machen.
Unter dem Motto "Ehrenamt ist das Salz in der Suppe" konnten sich Interessierte bei einer wärmenden Mahlzeit, die die Suppenküchen Kana und Wichern gespendet hatten und von ihren Freiwilligen ausgeben wurden, über Ehrenämter allgemein, aber auch detailliert informieren.

Suppenküche freut sich über Besuch von Viva West und Spendobel | Dank für Spenden!

Vertreter der Vivawest Stiftung übergaben am 7. Mai eine Spende in Höhe von 1.000,- Euro zur Beschaffung von Lebensmitteln. Die Vivawest Stiftung hat es sich u. a. zur Aufgabe gemacht, Nachbarschaften durch die Förderung von Projekten und Initiativen zu unterstützen. Sie versprach weitere Unterstützung der Arbeit an.

Ferner freut sich die Suppenküche über eine Spende in Höhe von 500,- Euro von Annetraud und Peter Martenka, die ebenfalls am 7. Mai den entsprechenden Scheck übergaben.

Am Nachmittag schließlich besuchten Mitglieder des Dortmunder Spendenparlaments Spendobel die Suppenküche und ließen sich über die Arbeit dort informieren. Die Suppenküche Wichern gehört zu den im Jahr 2014 von Spendobel ausgewählten Projekten. Klaus Haake beantwortete viele interessierte Fragen und dankte im Namen aller Ehrenamtlichen für die Unterstützung.

Am 13.9.13 waren wir dabei: Spendenparlament SpenDObel vergab Projektvorschläge

Suppenküche präsentierte sich mit seiner Arbeit und schaffte es unter die ersten Zehn.
Zehn Projekte wählte das Spendenparlament aus, die es im Jahr 2013/2014 aktiv unterstützen möchte. Im Vorfeld der Wahl hatten die Mitglieder Gelegenheit, sich an Ständen über die jeweiligen Spendenprojekte zu informieren. Ralf Nigmann, ehrenamtlicher Mitarbeiter und Vertreter der Suppenküche, stellte "Einen Tag in der Suppenküche Wichern" vor. Ein Rezept für einen Linseneintopf für 500 Portionen konnte man auf der Stellwand ebenso finden, wie allgemeine Informationen zur Arbeit der Suppenküche. Dass es die Suppenküche in die Endausscheidung geschafft hat, ist eine große Freude und ebenso große Hilfe für die weitere Arbeit!

Ab jetzt haben Spendenwillige also die Möglichkeit, ihre Spende über SpenDObel an die Suppenküche zu übermitteln. Natürlich geht das auch weiterhin direkt über das auf dieser Seite angegebene Spendenkonto.

Ein starkes Team: Suppenküche bekommt Zuwachs

Fünf neue Ehrenamtliche sind dabei ...
Im September 2012 startete die Suppenküche einen Aufruf zur Mitarbeit. Zur Informationsveranstaltung im "Wichern" kamen Interessierte, um zu hören, wie das denn eigentlich gehen soll: 250 Menschen mit einer warmen Mahlzeit zu versorgen. Seitdem haben fünf Menschen den Weg ins Team gefunden und festgestellt: Es geht. Sogar sehr gut - und macht auch noch Spaß! Die Suppenküche Wichern freut sich riesig über die kontinuierliche Unterstützung der neuen Mitglieder. Und weiterin gilt: Mehr ist besser als weniger ...

Bürgermeister Sauer zeichnet die Suppenküche als eines von drei vorbildlichen Projekten aus

Zum Tag der Freiwilligen am 5. Dezember hat die Stadt Dortmund den Einsatz der vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer gewürdigt, die sich in unserer Stadt engagieren. Geladene Gäste wurden von Bürgermeister Manfred Sauer empfangen und nahmen an einer Feierstunde im Rathaus teil. Im Rahmen dieses Empfangs wurden engagierten Gruppen Preise und Urkunden verliehen

Die Preisträger 2012 waren:

  • "Suppenküche Wichern"
  • "Essen und Lernen in St. Antonius"
  • Ehrenamtlicher Begleitservice der Stadt Dortmund - Entlastung bei Demenz

Suppenküche Wichern dankt den Mitarbeitern von Vodafone

Ganz schön viel Geld erhielt die Suppenküche zur Finanzierung ihrer wöchentlichen Lebensmittel!

Drei Mitarbeitende aus der Niederlassung von Vodafone in Dortmund Mengede übergaben am Mittwoch, den 12. September 2012 einen Scheck für die Arbeit der Suppenküche. In gemütlicher Runde beim Frühstück mit den Ehrenamtlichen war dann Gelegenheit,  etwas mehr über die Arbeit zu erzählen. Dass die Mitarbeitenden von Vodafone den stolzen Betrag von 3580 € gesammelt haben,  rief Respekt und Dankbarkeit hervor. Und die Vertreterinnen und Vertreter packten anschließend auch gleich mit an, damit wie immer pünktlich um 12 Uhr dampfende Teller auf den Tisch kommen konnten.

Aufgepasst und zugefasst - Schüler packten in der Suppenküche kräftig mit an

Diakonie - Menschlich handeln. Das war das Thema einer Unterrichtsreihe des Ev. Religionsunterrichtes der 7. Klassen an der Hauptschule Hörde.

9 Schülerinnen und Schüler besuchten deshalb am Mittwoch, den 29. Februar 2012 die Suppenküche Wichern. Und eins wollten sie gewiss: Nicht nur reden, sondern handeln! Fünf Stunden lang waren sie Teil des Teams der Suppenküche. Sie buken Waffeln für die vielen Besucher, bereiteten Nudeln, Soße und Salat zu, deckten, schleppten, trugen auf und waren immer zur Stelle, wenn helfende Hände gebraucht wurden. Die Idee zu dieser Aktion hatten die beiden Religionslehrerinnen der Hauptschule in Hörde, Frau Henkler und Frau Kert. "Wir wollten das Thema der Unterrichtsreihe wirklich erlebbar machen". Und das ist mit Sicherheit geglückt. Schönen Dank für die Hilfe.

ARD "Brisant" dreht und kocht mit Ted Herold in der Suppenküche WICHERN

Wer den guten deutschen Rock 'n Roll kennt, kennt auch ihn: Ted Herold. Das ARD Magazin "Brisant" begleitete ihn im Zuge einer 24 - Stunden - Reportage. Und weil Ted Herold Dortmund-verbunden ist und auch noch was Gutes tun wollte, arbeitete er am Mittwoch, den 3. November bei der "Suppenküche Wichern" mit. Die Suppenküche, das sind 18 ehrenamtlich Mitarbeitende, die jeden Mittwoch ein richtig gutes Mittagessen zubereiten und den 200 bis 250 Besuchern an Tischen im schönen Wichernsaal servieren. An diesem Tag wurden sie bei ihrer Arbeit nicht nur tatkräftig von Ted Herold unterstützt, sondern auch noch mit einem Live-Auftritt begleitet. Da war die Stimmung bei dem engagierten Suppenküchenteam um Klaus Haake gleich noch mal einen Takt besser als sowieso schon. Vielen Dank Ted Herold, dem Drehteam der ARD und vor allem der Suppenküche Wichern, die auch ohne Fernsehbegleitung jeden Mittwoch ein tolles Angebot auf die Beine stellt.

Spende für die Suppenküche Wichern in Dortmund von Evonik

Heute überreichte Martin Püschel, Leiter des Evonik KundenCenters Dortmund, der Suppenküche der evangelischen Lydia-Gemeinde einen Scheck in Höhe von 1.000 Euro. In Dortmund bewirtschaftet die Evonik Wohnen GmbH rund 5.000 Wohneinheiten und ist seit vielen Jahren in der Dortmunder Nordstadt aktiv.

Die Suppenküche im Wichern ist ein Baustein im Netzwerk gegen die zunehmende Armut. „Die Not der Menschen ist groß, mehrere tausend Euro pro Jahr werden allein für Zukäufe von Lebensmitteln benötigt, die über die Lieferungen der Dortmunder Tafel hinausgehen. Deshalb freuen wir uns sehr über diese Spende", so Klaus Haake, Leiter der Suppenküche. Das Wichernhaus in der Stollenstraße 36 ist seit 2007 die Heimat der Suppenküche und ihres engagierten Teams.

Quelle: Pressemitteilung Evonik Industries

Suppenküche hat im Wichernhaus neue Heimat gefunden

Im Wichernhaus hat die Suppenküche der Ev. Friedenskirchengemeinde ein neues Zuhause gefunden. Heute öffnet sie zum zweiten Mal an neuer Stelle.

Das Wichernhaus ist bereits die dritte Heimat der Suppenküche in ihrem kaum mehr als dreijährigen Bestehen. Wegen der Schließung der Johanneskirche zog die Küche in das Paulusgemeindehaus um. Dieses steht nun auch vor der Schließung.

Im Wichernhaus der Diakonie hat das ehrenamtliche Suppenküchenteam nun eine neue Bleibe gefunden. Und eine gute obendrein, wie sich Köchin Dora Hammer freut. Die Infrastruktur sei besser. Und das Geschirr müsse hier von den Ehrenamtlichen nicht mehr von Hand gespült werden.

Eine ziemliche Erleichterung: Zwischen 130 und 170 Personen werden Mittwoch für Mittwoch bekocht. Die Suppenküche im Wichern ist ein Baustein im Netzwerk gegen die weiter zunehmende Armut. Vor allem ab Mitte des Monats wird es noch voller: Immer dann, wenn am Ende des Geldes noch so viel Monat übrig ist, weiss Klaus Haake. Wenn sie können, geben sie den Bedürftigen noch Brot mit. Aber auch nur dann, wenn es etwas zu verteilen gibt. "Wir werden hauptsächlich von der Dortmunder Tafel beliefert", berichtet Haake. Doch das reiche nicht. Immer müsse dazu gekauft werden. Mehrere tausend Euro pro Jahr werden dafür benötigt. Die Kirchengemeinde kann dies nicht aufbringen. Sie seien daher auf Spenden angewiesen, berichtet Pfarrerin Gabriele Germer. Die Not der Menschen sei groß. "Wenn wir einen zweiten Tag die Woche öffnen würden, wäre es auch voll.

Hilfe im Namen der Nächstenliebe
Doch das können wir ehrenamtlich nicht leisten." Auch so wenden die Helferinnen und Helfer einen großen Teil ihrer Freizeit auf. Wie beim Umzug der Küche in das neue Domizil im vergangenen Monat. Im Namen der Nächstenliebe: "Ich wollte was Sinnvolles für andere Leute tun", so Dora Hammer.

Quelle: Westfälische Rundschau vom 04.07.2007/von Alexander Völkel